Futsal

Lust auf Futsal?

Futsal ist eine Variante des Hallenfußballs, bei der nach den internationalen Regeln des Weltfußballverbandes FIFA gespielt wird.  

Das Spiel wurde in Südamerika "erfunden". Der Name ist eine Zusammensetzung aus "futebol" und "Salao" ("futebol de Salao" = Hallenfußball). Weltweit wird Futsal in über 90 Nationalverbänden gespielt. Bekannte Fußballgrößen wie Pele, Ronaldo, Zico oder Giovanne Elber sind mit Futsal groß geworden.  

In Deutschland ist Futsal bislang noch wenig verbreitet und eine deutsche Auswahl war bisher bei Welt- und Europameisterschaften nicht vertreten. Das soll sich jetzt ändern. FIFA, UEFA und der DFB wollen diese Fußballvariante weiter verbreiten. Futsal soll auch in Deutschland eine Heimat finden.

Futsal ist ...

  • ein Spiel mit wenig Körperkontakt und und damit weniger verletzungsgefährlich als Hallenfußball,
  • gut geeignet für ältere Fußballer,
  • wegen des wenig wegspringenden Balles auch für Anfänger gut geeignet (Hinweis: Mit dem offiziellen Futsalball (für Erwachsene) sollte erst ab der C-Jugend (ca. 12 Jahre) gespielt werden,
  • wegen der Fairplay-Regeln ein Beitrag zur Fairness-Erziehung.

Vereine können mit Futsal ...

  • ihr Angebot zu allen Jahreszeiten und wetterunabhängig erweitern,
  • unterschiedliche Zielgruppen ansprechen (Jugendliche, Erwachsene, ältere Fußballer, Hobbykicker) und neue Zielgruppen erschließen,
  • insbesondere älteren Fußballern ein weniger verletzungsgefährliches Angebot machen,
  • brachliegende Sportflächen sinnvoll nutzen (Kleinfeld-Kunststoff-, Asphalt- und Betonplätze),
  • Abwechslung in den Trainingsalltag aller Mannschaften bringen,
  • die Winterpause sinnvoll für spielnahe Wettbewerbe nutzen (statt Waldlauf im Schnee).



Futsal in Baden

Der Badische Fußballverband ist einer der Vorreiter-Verbände in Sachen Futsal und ist in verschiedenen Feldern aktiv:


 

 

 

 

Drei unterschiedliche Organisationsformen für Futsal sind möglich:  

  • Fußballmannschaft spielt gelegentlich Futsal
    Vorteil: keine besondere Maßnahmen erforderlich, Mannschaft lernt Futsal "zwischendurch" kennen, nur Turnierausschreibungen müssen beachtet werden
    Nachteil: Wahrscheinlich werden nur wenige Futsal-Erfahrungen gesammelt.
  • Futsalgruppe im Fußballverein
    Vorteil: Versicherungen der Teilnehmer über Vereinsmitgliedschaft, Nutzung bestehender Strukturen
    Nachteil: Anpassung an die vorhandenen Gegebenheiten im Verein nötig.  
  • Eigener Futsalverein
    Vorteil: Gestaltung nach eigenen Vorstellungen
    Nachteil: Struktur muss aufgebaut werden, Vereinsgründung aufwändig, ohne Eintragung als eingetragener Verein und Verbandsmitgliedschaft oft keine Hallenzeiten und keine Schiedsrichter.

Futsal ist ein technisch anspruchvolles, aber gleichzeitig sehr faires Spiel. Die Regeln weichen zum Teil vom traditionellen Hallenfußball ab. „Das Runde muss ins Eckige“ gilt auch beim Futsal. Allerdings – der Ball ist ein besonderer Ball: kleiner, etwas schwerer, weniger stark aufgepumpt und vor allem mit anderen Sprungeigenschaften als ein „normaler“ Fußball. Durch den besonderen Ball entwickelt sich häufig ein schnelles Kurzpassspiel.

Einige Zeitregeln verhindern Spielverzögerungen. Bei internationalen Spielen und ab der Saison 2011/12 auch in der Derbystar-Futsal-Liga Baden wird mit reiner Spielzeit gespielt, die Uhr wird also bei jeder Unterbrechung angehalten. Es gelten strenge Fair-Play-Regeln. Rempeln, festhalten oder reingrätschen sind nicht erlaubt. Das Verletzungsrisiko ist damit gegenüber dem traditionellen Hallenfußball deutlich verringert. Ab dem 6. Mannschaftsfoul pro Halbzeit wird ein Strafstoß verhängt (bei Spielen mit verkürzter Spielzeit ab dem 4. oder 5. Mannschaftsfoul).

Geleitet werden Futsal-Spiele von speziell ausgebildeten Schiedsrichtern. Zwei sind jeweils auf dem Spielfeld aktiv, ein weiterer Schiedsrichter und ein Zeitnehmer unterstützen die beiden Schiedsrichter.

Vergleich Fußball-Futsal

 

Hallenfußball

Futsal

Ball Fußball oder Hallenfußball, Größe 5,
Druck ca. 1,0 bar, springt gut
Futsal-Ball, Größe 4, Druck 0,4 bis 0,6 bar,
springt wenig
Zahl der Spieler abhängig von Spielfeldgröße, bis zu 6 (meist 4 + 1 oder 5 + 1) 5 (4 + 1)
Spielfeldgrenzen Auslinie/n oder Bande/n Auslinien auf allen Seiten
Tore 3 x 2 m oder 5 x 2 m 3 x 2 m
Ball ins Spiel nach Seitenaus Einrollen Einkick
Schiedsrichter Ein Schiedsrichter leitet das Spiel. Zwei Schiedsrichter leiten das Spiel an den Längsseiten, weitgehend gleiche Aufgaben; ein dritter Schiedsrichter unterstütz die Spielleitung. 
Spielzeit in der Regel bis zu 1 x 15 Min. offiziell 2 x 20 Min. reine Spielzeit (bei Turnieren weniger)
Fouls Jedes Foul wird einzeln geahndet mit Freistoß bzw. Strafstoß, keine Zählung der Mannschaftsfouls. Jedes Foul, das mit einem direkten Freistoß geahndet wird, wird als Mannschaftsfoul gezählt; ab dem 6. Mannschaftsfoul: Strafstoß ab 10-m-Marke (bei verkürzter Spielzeit ab dem 5. Mannschaftsfoul)
Strafstoß 7 oder 9 m, je nach Torgröße 6 m, bei kumuliertem Foulspiel (nach dem 5. bzw. 6. Mannschaftsfoul): 10 m
Feldverweis Nach einem Feldverweis kann ein Spieler im jeweiligen Spiel nicht ersetzt werden. Ein Spieler kann nach einem Feldverweis nach 2 Min. ersetzt werden.
Rückpass zum Torwart (TW) TW darf den Ball nach einem Zuspiel vom eigenen Spieler nicht in die Hand nehmen Spiel zum TW erlaubt; beim Abwurf muss der Ball die Mittellinie überquert haben oder von einem Gegenspieler berührt worden sein, bevor der Ball zurückgespielt werden darf.
Auszeit keine eine Auszeit von einer Minute pro Mannschaft und Halbzeit

Futsal ist ein technisch anspruchvolles, aber gleichzeitig sehr faires Spiel. Die Regeln weichen zum Teil vom traditionellen Hallenfußball ab. „Das Runde muss ins Eckige“ gilt auch beim Futsal. Allerdings – der Ball ist ein besonderer Ball: kleiner, etwas schwerer, weniger stark aufgepumpt und vor allem mit anderen Sprungeigenschaften als ein „normaler“ Fußball. Durch den besonderen Ball entwickelt sich häufig ein schnelles Kurzpassspiel.

Einige Zeitregeln verhindern Spielverzögerungen. Bei internationalen Spielen und ab der Saison 2011/12 auch in der Derbystar-Futsal-Liga Baden wird mit reiner Spielzeit gespielt, die Uhr wird also bei jeder Unterbrechung angehalten. Es gelten strenge Fair-Play-Regeln. Rempeln, festhalten oder reingrätschen sind nicht erlaubt. Das Verletzungsrisiko ist damit gegenüber dem traditionellen Hallenfußball deutlich verringert. Ab dem 6. Mannschaftsfoul pro Halbzeit wird ein Strafstoß verhängt (bei Spielen mit verkürzter Spielzeit ab dem 4. oder 5. Mannschaftsfoul).

Geleitet werden Futsal-Spiele von speziell ausgebildeten Schiedsrichtern. Zwei sind jeweils auf dem Spielfeld aktiv, ein weiterer Schiedsrichter und ein Zeitnehmer unterstützen die beiden Schiedsrichter.

Name Funktion
n.n. Vertreter Verbands-Spielausschuss
Rüdiger Heiß Vertreter Verbands-Jugendausschuss
Günter Hörner Vertreter Ausschuss Freizeit- und Breitensport
Rainer Braun Vertreter Verbands-Schulfußballausschuss
David Gonzales Vertreter Verbands-Schiedsrichterausschusses
Dr. Markus Schneider Vertreter Verbands-Satzungsausschuss
Dr. Andreas Pitz Vertreter Sportgerichtsbarkeit
Uwe Ziegenhagen Geschäftsführung
Alexandra Grein Referentin Breitensport/Schulfußball
Felix Wiedemann Leiter Spielbetrieb
Klaus-Dieter Lindner hauptamtliche Betreuung