Danke Schiri

DFB-Aktion Danke Schiri.

Mit der Aktion „Danke Schiri.“ werden bundesweit Schiedsrichter geehrt, die nicht nur durch ihre Leistung auf dem Platz überzeugen, sondern auch darüber hinaus Aufgaben und Verantwortung übernehmen, vor allem bei der Gewinnung und Bindung von Nachwuchs für das Schiedsrichterwesen.
Die Auszeichnung wird in drei Kategorien vergeben:

  • Schiedsrichterin
  • Schiedsrichter Ü50
  • Schiedsrichter U50

Im Badischen Fußballverband kürt zunächst jeder der neun Fußballkreise in jeder Kategorie einen Sieger, die auf Kreisebene geehrt werden. Alle Sieger erhalten neben der Urkunde eine Einladung zur Ehrungsveranstaltung am 19. Februar 2017 in der Sportschule Schöneck. Dort wählt eine Jury in jeder Kategorie einen bfv-Sieger.
Die zentrale Verbandsehrung wird unterstützt von der Dekra Niederlassung Mannheim.

„Euer Job ist Gold wert“ - bfv-Ehrung DANKE SCHIRI.

Der Badische Fußballverband würdigte am heutigen Vormittag nochmal die 26 Kreissieger der Aktion „Danke Schiri.“ 2016/17 bei einer Ehrungsfeier in der Sportschule Schöneck. Höhepunkt war die Verkündung der drei bfv-Sieger Sarah Scherb in der Kategorie Schiedsrichterinnen, Fatih Kerem Icli in der Kategorie Schiedsrichter U50 und Hermann Jungck in der Kategorie Schiedsrichter Ü50.  

„Sie sind alle Sieger, Sie sind alle Vorbilder!“ Mit diesen Worten begrüßte bfv-Vizepräsident Rüdiger Heiß die Hauptpersonen des Tages, die 26 Sieger aus den Fußballkreisen. Sie wurden in den letzten Wochen von den Kreisschiedsrichtervereinigungen in den Kategorien Schiedsrichter U50, Schiedsrichter Ü50 und Schiedsrichterin ausgewählt und geehrt. „Diese Auszeichnungen sind enorm wertvoll“, betonte bfv-Präsident Ronny Zimmermann, der in seiner Funktion als DFB-Vizepräsident auch den Bereich Schiedsrichter verantwortet. „Die Schiris unterhalb der Profiligen, das sind die wahren Helden. Deshalb haben wir der Ehrung in dieser Saison bewusst einen würdigen Rahmen gegeben.“ Alexios Tsallos von der Dekra Niederlassung Mannheim, die die Ehrungsveranstaltung unterstützte, war Mitglied der Jury, die in jeder Kategorie einen Landessieger kürte: „Das waren alles sehr interessante Werdegänge, ich ziehe vor allen meinen Hut. Genau wie die Dekra müssen Sie neutral sein und wichtige Entscheidungen treffen.“ 

Aus den neun Nominierten in der Kategorie Schiedsrichter Ü50 wählte die Jury Hermann Jungck von der Schiedsrichtervereinigung Karlsruhe zum bfv-Sieger. Die Laudatio hielt Hans-Jürgen Pohl, der jahrelang Schiedsrichter war und die Auszeichnung selbst bereits erhielt: „Die Kategorie Ü50 sind die jung Gebliebenen, die dauerhafte Frische reinbringen. Alle Kreissieger verdienen hohen Respekt und Wertschätzung. Auch wenn es einen Gewinner gibt, Verlierer gibt es sicher keine.“ Hermann Jungck beschrieb er in seiner Laudatio als „Schiedsrichter mit Leib und Seele und als Vorbild für junge Schiedsrichter“. Das wolle er auch weiterhin bleiben, solange es die Gesundheit ermöglicht, betonte der 79-Jährige in seinen Dankesworten: „Ich war auf diese große Ehre nicht vorbereitet. Ich freue mich riesig. Vielen Dank.“ Jungck erhielt, wie alle Landessieger von bfv und Dekra ein persönliches Geschenk sowie ein Gemeinschaftsgeschenk, um die entgangene Zeit mit dem Partner oder der Partnerin zu „entschädigen“. Dazu gibt es vom DFB eine Einladung zur zentralen, bundesweiten Ehrung in Leipzig, wo dann unter anderem der Besuch des Bundesliga-Spiels zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München auf dem Programm steht. 

„Der Sieger hat in zehn Jahren fast 600 Spiele geleitet und engagiert sich dazu in der Schiedsrichtervereinigung als Pate, als Lehrwart und ganz besonders für Integration“, erklärte Verbandsschiedsrichter Rolf Karcher die Gründe für die Auswahl des Landessiegers in der Kategorie Schiedsrichter U50. „Der 25-jährige Fatih Kerem Icli ist ein Sinnbild für gelebte Integration. Mach weiter so, Danke und herzlichen Glückwunsch!“ Auch er freute sich riesig über die Auszeichnung und versprach, auch mit Blick auf die vielen langjährigen Schiris in der Kategorie Ü50, noch viele Jahre weiter zu machen.

Die Wahl zur Schiedsrichterin des Jahres fiel auf Sarah Scherb von der Schiedsrichtervereinigung Bruchsal. Rüdiger Heiß lobte sie als „leidenschaftliche Schiedsrichterin“, die dazu Verantwortung in der Kreisschiedsrichtervereinigung, im Fußballkreis, im eigenen Verein und im Verband übernimmt, insbesondere um noch mehr Frauen und Mädchen für die Schiedsrichterei zu begeistern.“ Ich bedanke mich ganz herzlich für die Auszeichnung. Damit habe ich nicht gerechnet“, freute sich die 23-Jährige, die einen Tag zuvor noch bei den Badischen Futsal-Meisterschaften auf dem Spielfeld unterwegs war. 

In seinen Schlussworten bedankte sich Ronny Zimmermann bei der Dekra für die Unterstützung und ganz besonders bei allen Schiedsrichtern für ihr Engagement: „Euer Job ist Gold wert. Bleibt dabei, es lohnt sich! Danke Schiri.“ 

Alle Kreissieger (Schiedsrichterin, Schiedsrichter U50, Schiedsrichter Ü50)

  • SRVgg Tauberbischofsheim: Pauline Weingärtner, Fatih Kerem Icli, Hans Plasch
  • SRVgg Buchen: Julia Sturm, David Schiffmacher, Reiner Apfelbacher
  • SRVgg Mosbach: Katja Uhrig, Selcuk Sertkaya, Alfred Schäfer
  • SRVgg Sinsheim: Saskia Benz, Justin Bechtel, Peter Olbort
  • SRVgg Heidelberg: Wiebke Frede, Vitali Justus, Roland Bisinger
  • SRVgg Mannheim: Sonja Kuttelwascher, Matteo Münkel, Werner Hauser
  • SRVgg Bruchsal: Sarah Scherb, Thorsten Kimling, Josef Reindl
  • SRVgg Karlsruhe: Chantal Kann, Marco Gindner, Hermann Jungck
  • SRVgg Pforzheim: Sven Lehmann, Dieter Hammer

Ehrung Schiedsrichtervereinigung Mosbach

Katja Uhrig wurde in der Kategorie Schiedsrichterin ausgezeichnet. Seit 12 Jahren ist sie aktive Schiedsrichterin, zwei Jahre ihrer Laufbahn leitete sie Spiele in der 2. Frauen-Bundesliga. Dieser Erfahrung gibt sie als Ansprechpartnerin und Patin an junge Schiedsrichterinnen weiter und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Gewinnung und Bindung des Nachwuchses, vor allem des weiblichen. 

Der 33-Jährige Selcuk Sertkaya startete mit 21 als aktiver Schiedsrichter, war mehrere Jahre Leiter der Jung-Schiedsrichter-Gruppe und Trainer der Schiri-Mannschaft. Heute leistet er wertvolle Arbeit bei Integrationsprojekten für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Jungen Schiedsrichtern steht er bei ihren ersten Schritten als Fahrer und Pate zu Seite.

In der Kategorie Schiedsrichter Ü50 fiel die Wahl der Mosbacher Schiedsrichter auf Alfred Schäfer. Trotz seiner 77 Jahre ist er weiterhin Woche für Woche als Unparteiischer unterwegs und stellt sich seit über 20 Jahren bei Spielen im Jugend- und Freizeitsport, bei Schul- und Firmenturnieren zur Verfügung. Auch nach Jahrzehnten Schiri-Tätigkeit ist Schäfer offen für Neues und ist mittlerweile bei Futsal-Schulungen für den Hallenspielbetrieb im Einsatz.

Ehrung Schiedsrichtervereinigung Bruchsal

In der Kategorie „Schiedsrichterin“ erhielt die seit 2012 aktive Sarah Scherb die Urkunde. Ihre gesammelte Erfahrung gibt sie als adäquate und geschätzte Ansprechpartnerin und Patin an junge Schiedsrichterinnen weiter und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Gewinnung und Bindung des Nachwuchses, vor allem des weiblichen. 

Der seit 1995 aktive Schiedsrichter Thorsten Kimling erhielt die Urkunde in der Kategorie Schiedsrichter U50. Mit Thorsten hat die Schiedsrichtervereinigung Bruchsal nicht nur einen immer einsatzbereiten Schiri, sondern einen Sportkameraden, welcher sich in seinem Ehrenamt „Patenkoordinator und Leiter der Jung-Schiedsrichter-Gruppe“ unermüdlich einbringt. Als Pate steht er dem Nachwuchs immer zur Seite und koordiniert Einsatz, Fahrten und Lehrabende der Paten und Schiris. Auch er leistet damit einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag zur Gewinnung und Bindung des Nachwuchses.

In der Kategorie Schiedsrichter Ü50 erhielt die Ehrung der seit 1986 aktive Josef Reindl. Trotz seines Lebensalters ist er weiterhin Woche für Woche als Unparteiischer unterwegs und stellt sich seit über 30 Jahren kontinuierlich für Spielleitungen zur Verfügung. Mit der Bereitschaft sich als Pate für den Nachwuchs einzusetzen, gewann die Schiedsrichtervereinigung einen zuverlässigen „Nachwuchscoach“, welcher zudem auch keine Fahrt scheut, um Jung-Schiriss zu Spielen zu bringen und zu begleiten.

Ehrung Schiedsrichtervereinigung Karlsruhe

In der Kategorie Schiedsrichterin fiel die Wahl auf die 24-jährige Chantal Kann. Seit acht Jahren leitet sie Spiele, hilft in der Nachwuchs-Gruppe, als Patin und Ansprechpartnerin für Schiedsrichterinnen bei der Heranführung des Nachwuchses, wirbt bei Mädchen-Spieltagen aktiv für die Ausbildung neuer Schiris und organisiert Lehrgänge mit. Im Fußballkreis Karlsruhe ist sie außerdem Beisitzerin für besondere Aufgaben im Vorstand.

Marco Gindner
ist Preisträger der Kategorie Schiedsrichter U50. Auch der 43-Jährige engagiert sich in der Nachwuchsarbeit, begleitet Jung-Schiedsrichter als Fahrer und Pate bei ihren ersten Einsätzen, gibt seine Erfahrung als Ansprechpartner weiter und hilft bei Lehrgängen mit. In seinem Verein ist er darüber hinaus als Jugendleiter und Trainer aktiv.

Als Schiri Ü50 wurde Hermann Jungck ausgezeichnet. Der 79-Jährige ist Schiedsrichter mit Leib und Seele, fungiert heute als engagierter Fahrer und Pate für junge Schiris sowie als Beobachter. Im eigenen Verein betreibt er aktiv Nachwuchs-Gewinnung. Früher übernahm er selbst Referaten und auch heute noch sticht er mit positive Wortmeldungen und Beiträgen heraus. In seinem Verein engagiert er sich fast 20 Jahre lang als Jugendtrainer

Ehrung Schiedsrichtervereinigung Pforzheim

In der Kategorie U50 stach Sven Lehmann hervor. Er ist nicht nur seit fast 20 Jahren Schiedsrichter, er engagiert sich in der Ausbildung und Betreuung des Schiri-Nachwuchses. Als Lehrwart organisiert er die Neulingsausbildungen, Lehrgänge und Regelabende, jungen Schiedsrichtern ist er Pate, Fahrer und Ansprechpartner. Bei dem Pilotprojekt Schiedsrichtergewinnung in der Schule betreute er den ersten Lehrgang in einer Pforzheimer Schule. Auch im eigenen Verein wirbt er für den Nachwuchs.Dieter Hammer ist Sieger in der Kategorie Schiedsrichter Ü50. Vor fast 40 Jahren startete er als Schiri, pfiff lange Jahre in der Oberliga und war Assistent in der Bundesliga. 14 Jahre lang leitete er als Lehrwart die Ausbildung neuer Schiris, seit 15 Jahren ist er stellvertretender Kreisschiedsrichterobmann. Den Nachwuchs unterstützt er als Pate, Fahrer und Ansprechpartner und wirkt bei Lehrabenden mit.

 

 

Ehrung Schiedsrichtervereinigung Sinsheim

Die 18-Jährige Saskia Benz gewann in der Kategorie Schiedsrichterin. Dass sie die bislang einzige Frau in der Schiedsrichtervereinigung Sinsheim ist, machte die Auswahl zwar einfach, doch die Ehrung habe sie trotzdem verdient, wie Hautzinger betont. Benz leitet Spiele bis zur Herren-Kreisklasse.  

Peter Olbort gewann in der Kategorie Schiedsrichter Ü50. Er engagiert sich neben dem Pfeifen insbesondere für den Schiedsrichter-Nachwuchs, ist Fahrer, Pate und Ansprechpartner. Seine Flexibilität wird äußerst geschätzt, beispielsweise wenn ein Schiedsrichter-Kollege für ein Spiel kurzfristig ausfällt.  

Sieger in der Kategorie U50 wurde Justin Bechtel, der mit nur 12 Jahren Schiedsrichter wurde. Mit heute 17 Jahren pfeift er bis zur Herren-Kreisliga, gibt seine gewonnenen Erfahrungen an junge Schiedsrichter weiter und bringt sich mit guten Ideen und Vorschlägen in die Schiedsrichterei in Sinsheim mit ein. Olaf Hautzinger überreicht stolz die Urkunden an „seine“ Preisträger.

Ehrung Schiedsrichtervereinigung Heidelberg

Wiebke Frede ist durch ihr Können und Fleiß innerhalb von nur 12 Monaten vom Schiedsrichterneuling in die Herren-Kreisliga aufgestiegen, in der Frauen-Regionalliga assistiert sie an der Linie. Ihre Erfahrungen gibt sie als Patin für Neulinge gerne weiter und begleitet junge Schiedsrichterinnen bei ihren ersten Schritten.  

Roland Bisinger ist ein Mann für alle Fälle. Er betreut drei junge Schiedsrichter aus Heidelberg und setzt sich in der Neulingswerbung ein, um jungen Menschen das Schiedsrichterwesen näher zu bringen. Ihn wählte die Schiedsrichtervereinigung Heidelberg zum Sieger in der Kategorie Schiedsrichter Ü50. 

In der Kategorie Schiedsrichter U50 fiel die Wahl auf den 41-Jährigen Vitali Justus. Er übernimmt als Pate in der Jugendgruppe Verantwortung und wirkt bei den Lehrabenden der Kreisschiedsrichtervereinigung mit. Hans-Dieter Krieg, Vorsitzender des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses Heidelberg ehrte die Sieger.

Ehrung Schiedsrichtervereinigung Mannheim

Sonja Kuttelwascher ist das Aushängeschild und Spitzenschiedsrichterin des bfv aus dem Fußballkreis Mannheim. Sie pfeift in der 2. Frauen-Bundesliga, assistiert in der Frauen-Bundesliga und leitet Spiele bis zur Herren-Verbandsliga. Sonja ist Mitglied im Schiedsrichter-Lehrstab und Patin für junge Schiedsrichterinnen. Im Fußballkreis Mannheim übernahm sie zudem in den Jahren 2013 bis 2016 die Schriftführung.

Werner Hauser leitete und assistierte seit 2009 bei fast 300 Spielen. Er trainiert die Schiedsrichtermannschaft, engagiert sich als Pate und Fahrer für den Nachwuchs und war maßgeblich an der Organisation der 100-Jahr-Feier der Schiedsrichtervereinigung Mannheim im Jahr 2016 beteiligt.  

Matteo Münkel ist noch ein paar Tage 19 Jahre alt. In sieben Jahren als Schiri war er bei unglaublichen 600 Spielen im Einsatz. Matteo ist im Fußballkreis federführend für die Umsetzung des bfv-Patenkonzeptes verantwortlich, referiert bei Schiedsrichterneulingskursen und leitet die Schiedsrichteruntergruppe Schwetzingen.

Ehrung Schiedsrichtervereinigung Tauberbischofsheim

Hans Plasch ist seit 1977 im Einsatz und hat über 2300 Spiele geleitet. In seiner Karriere als Schiedsrichter war er nicht nur mit der Pfeife im Einsatz sondern hat sich auch als Verbandsbeobachter eingebracht. Auch heute noch gibt er jungen Schiedsrichter Tipps. In der Schiedsrichtervereinigung Tauberbischofsheim hat er über 20 Jahre im Schiedsrichterausschuss verbracht und aktiv bei der Gestaltung und Förderung im Schiedsrichterwesen mitgewirkt.

Fatih Kerem Icli ist seit 2007 Schiedsrichter. Neben den über 600 Spielen, die er bisher bis hoch zur Oberliga geleitet hat, arbeitet er im Schiedsrichterausschuss mit. Fatih ist mitverantwortlich für den Schiedsrichternachwuchs und hilft bei der Organisation der Jungschiedsrichtergruppe. Hier hat er besonderes Augenmerk auf die Neulinge für die er sich als Pate trotz seiner vielfältigen Aufgaben viel Zeit nimmt. Vor allem Schiedsrichter mit Migrationshintergrund begleitet er aktiv und integriert sie in der Vereinigung. Seit 2016 ist er Lehrwart und führt regelmäßig die Referate und Regeltests der Schiedsrichter durch.

Pauline Weingärtner hat sich durch ihr Engagement den Titel in der Kategorie "Weiblich" gesichert. Pauline leitet selbst Spiele im Juniorenbereich und ist in der Kreisliga als Assistentin sowie in der Regionalliga der Frauen im Einsatz. Auch wenn sie selbst mit ihren 15 Jahren noch jung ist, unterstützt sie andere Nachwuchsschiedsrichter bei der Ausbildung. Auch ihre jüngere Schwester Emma hat sie für die Schiedsrichterei begeistern können und begleitet sie bei ihren ersten Schritten.

Ehrung Schiedsrichtervereinigung Buchen

Julia Sturm pfeift mit ihren 21 Jahren schon acht Jahre lang. Bei den Frauen leitet sie Spiele bis zur Regionalliga, bei den Herren pfeift sie Kreisliga und assistiert in der Verbandsliga. Daneben arbeitet sie im Schiedsrichterausschuss mit und engagiert sich bei der Heranführung des Schiedsrichternachwuchses. Sie ist Siegerin in der Kategorie Schiedsrichterin.  

In der Kategorie Schiedsrichter U50 gewann der 18-jährige David Schiffmacher. Er ist nicht nur engagierter Schiri – und das obwohl er gehörlos ist – sondern übernimmt abseits des Platzes viele Aufgaben. Im Schiedsrichterausschuss ist er Schriftführer, junge Schiris unterstützt er als Pate, Fahrer und Ansprechpartner und wirbt aktiv für den Nachwuchs, insbesondere im eigenen Verein. Besonderen Einsatz zeigt er bei Spielen und Turnieren von Gehörlosen-Mannschaften. 

Reiner Apfelbacher ist Sieger der Kategorie Schiedsrichter Ü50. Mit seinen stolzen 75 Jahren ist er immer noch aktiv als Schiri. Seine jahrelange Erfahrung gibt er als Pate an Neulinge weiter und steht ihnen bei ihren ersten Schritten zu Seite. In seinem eigenen Verein und bei Patenspielen setzt er sich für die Gewinnung neuer Schiris ein.