Die Vereine haben den erwähnten Zusammenkünften deshalb gebeten, bei Kleinfeldspielen für Zuschauer, Eltern und Begleitpersonen ein „Innenraumverbot“ generell zu erlassen. Diesem Wunsch kam der Verbandsvorstand natürlich sofort nach und hat die Kleinfeldrichtlinien ab der Saison 2010/11 entsprechend geändert. Künftig dürfen sich außer Trainer, Betreuer und Auswechselspieler keine weiteren Personen auf der Rasenfläche des Restsportplatzes bei Kleinfeldspielen mehr aufhalten.
„Der Platz für die Besucher und Eltern ist hinter der Barriere und nicht inmitten des Geschehens“, wie Verbandsjugendleiter Rüdiger Heiß die Neuerungen erläutert: „Dies ist für den reibungslosen Ablauf einen Juniorenspieles von großem Vorteil. Aber auch für die Jugendlichen selbst, denn die wissen manchmal selbst nicht mehr was sie machen sollen, wenn neben dem Trainer aus allen Ecken weitere taktische Anweisungen der Eltern oder Großeltern auf sie einprasseln“.
Die Gründe solcher Maßnahmen liegen im gesamten Juniorenbereich auf der Hand und können problemlos belegt werden: Wenn es bei Nachwuchsbegegnungen zu Ausschreitungen kommt, stehen die „Vorlagengeber“ zu 90 Prozent an der Außenlinie, ob als Trainer, Betreuer, Eltern oder Zuschauer und dies natürlich überwiegend bei Großfeldpartien. Allerdings waren auch schon Begegnungen auf dem Kleinfeld betroffen.

