Prävention

Gewalt gehört nicht auf den Fußballplatz!

Der Badische Fußballverband und die Fußballkreise setzen sich dafür ein, dass jegliche Form von Gewalt - sei es körperlich oder verbal - auf unseren Fußballplätzen keinen Platz hat. Aus der Erfahrung heraus, dass Strafen immer erst greifen, wenn bereits etwas passiert ist, entwickeln wir immer neue Maßnahmen, die vorbeugend und präventiv wirken.

Maßnahmen 2017

bfv ruft Vereine zur Positionierung gegen Gewalt auf

bfv-Präsident Ronny Zimmermann sensibilisiert mit einem Schreiben alle bfv-Vereine, dass Gewalt und Diskriminierung auf und abseits der Fußballplätze nichts verloren haben. Die B-Juniorenmannschaften SG Kirchfeld, FC 08 Germania Neureut und VfB Knielingen greifen den Aufruf auf und setzen bei ihren Spielen ein Zeichen gegen Gewalt.

B-Junioren setzen am 15. Oktober ein Zeichen. Foto: FV Fortuna Kirchfeld
B-Junioren setzen am 15. Oktober ein Zeichen. Foto: FV Fortuna Kirchfeld

Fair Play-Tage 2017: bfv ruft Vereine zu Fair Play auf

Fair ist mehr. Grafik: DFB
Fair ist mehr. Grafik: DFB

Der bfv ruft seine Vereine in Anlehnung an die UEFA-Breitensport-Woche vom 29. September bis zum 8. Oktober 2017 bei allen Spielen dazu auf, mit einer Spielführeransprache/Stadiondurchsage vor dem Spiel das Thema Fair Play in den Mittelpunkt zu rücken.

!Nie wieder Erinnerungstag

Zum dreizehnten Mal jährt sich am 27. Januar der „!Nie wieder- Erinnerungstag im deutschen Fußball“. Die dahinter stehende Initiative setzt sich gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Art der Diskriminierung im Fußball ein. Der Badische Fußballverband ruft seine Vereine dazu auf, sich zu beteiligen.

Profi- und Amateurvereine werden gebeten, mit der Durchführung von Aktionen und Veröffentlichungen an den Spielen um den 27. Januar ein deutliches und nachhaltiges Zeichen zu setzen. Rassismus und Diskriminierung haben auch im Sport nichts zu suchen. Gerade aufgrund aktueller Anlässe ist die Notwendigkeit gemeinsame Zeichen zu setzen mehr als gegeben.

Der Badische Fußballverband unterstützt die Initiative seit Jahren und ruft seine Vereine zum Mitmachen auf.

Vorlagentext

Durchsage

Weitere Informationen: www.niewieder.info

Maßnahmen 2016

In einer außerordentlichen bfv-Verbandvorstandssitzung haben die Mitglieder das bfv Fair Play-Konzept verabschiedet. Das Konzept beinhaltet alle Maßnahmen, die der bfv bereits erfolgreich präventiv und repressiv einsetzt. Hinzu kommen weitere neue Maßnahmen. Die Einteilung der Bausteine des Konzeptes erfolgte in die drei Kategorien „Vor dem Spieltag“, „Am Spieltag“ und „Nach dem Spieltag“ (01.10.2016).

DFB-Aktion „Fair ist mehr“: bfv zeichnet „Fair Play-Geste des Jahres 2015/16“ aus

Nach 2014/15 zeichnet der DFB gemeinsam mit seinen Landesverbänden pro Landesverband zum zweiten Mal die „Fair Play-Geste des Jahres“ aus.

Beim bfv wurde Osman Ekinci (TSV Frankonia Höpfingen) für sein außerordentliches faires Verhalten beim A-Junioren-Spiel SGM Gommersdorf - SG Höpfingen/Wettersdorf-Glashofen/Rippberg mit der „Fair Play-Geste des Jahres 2015/16“ geehrt (28.08.2016).

bfv unterstützt Internationalen Wochen gegen Rassismus

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Auch 2016 unterstützen der DFB und die Landesverbände die Internationalen Wochen gegen Rassismus des Interkulturellen Rates vom 10. bis 23. März. Der Badische Fußballverband ruft seine Vereine auf, sich an den Wochen zu beteiligen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen auf einen Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen zurück. Ziel ist es, ein deutliches und nachhaltiges Zeichen zu setzen, dass Rassismus und Diskriminierung in unserem Sport nichts zu suchen haben. Fußball überwindet Grenzen und verbindet Menschen. In Deutschland finden im Amateur- und Profibereich jede Woche etwa 80.000 Fußballspiele statt, die Millionen Menschen zusammenführen. In dieser starken Fußballfamilie stehen gegenseitiger Respekt, Teamgeist und Solidarität an erster Stelle - unabhängig von Glaube, Herkunft, Hautfarbe oder sexueller Identität.

Der Badische Fußballverband engagiert sich seit Jahren gegen Rassismus und Diskriminierung. Beispielsweise wurden 2014 alle bfv-Vereine mit einem Maßnahmenpaket gebeten mit ihren Fußballerinnen und Fußballer zusammenzustehen und Rassismus und Diskriminierung die „Rote Karte“ zu zeigen. In Zusammenarbeit mit der Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ setzen außerdem bereits über 120 bfv-Vereine mit der Schilderaktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ am Vereinsgelände ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt.

Die bfv-Vereine sind aufgerufen, sich mit verschiedenen Materialien und Aktionen bei ihren Heimspielen im Zeitraum zwischen dem 10. und 23. März an den Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen. Zum Beispiel mit einer Stadiondurchsage, der Veröffentlichung einer Botschaft bzw. des Plakates im Stadionheft und auf der Vereinswebseite.

Stempel Menschenwürde


 

 

Nie wieder Erinnerungstag

Zum zwölften Mal jährt sich am 27. Januar der „!Nie wieder- Erinnerungstag im deutschen Fußball“. Die dahinter stehende Initiative setzt sich gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Art der Diskriminierung im Fußball ein.

Der Deutsche Fußball-Bund mit seinen Landesverbänden und die Deutsche Fußball-Liga unterstützen auch in diesem Jahr den „!Nie wieder-Erinnerungstag“. Sie rufen zu Aktionen und Veröffentlichungen an den Spieltagen rund um den 27. Januar auf, um ein deutliches und nachhaltiges Zeichen zu setzen. Rassismus und Diskriminierung haben auch im Sport nichts zu suchen. Gerade aufgrund aktueller Anlässe ist die Notwendigkeit gegeben, gemeinsame Zeichen zu setzen.

Texte für Stadiondurchsagen und Stadionmagazine werden rund um den Spieltag des 27. Januar abgedruckt/verlesen sowie durch eine Fülle von Aktionen im und um das Stadion herum begleitet. Der Badische Fußballverband unterstützt die Initiative seit Jahren und ruft seine Vereine zum bei Hallen- oder Freundschaftsspielen zum Mitmachen auf, um ein Zeichen zu setzen.

Maßnahmen 2015

Saison-Eröffnung zur Herren-Verbandsliga: „Gegen Rassismus und Gewalt“

Beim Eröffnungsspiel der Herren-Verbandsliga-Saison 2015/16 zwischen FV Lauda und VfR Gommersdorf platzierte der bfv vor über 800 Zuschauern den Banner „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ von der Initiative „Fussballvereine gegen Rechts“. Der Banner zählt zum festen Bestandteil der bfv-Präventionsarbeit, um bei Veranstaltungen wiederkehrend ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt zu setzen.

bfv stellt gesellschaftliches Engagement und Maßnahmen zur Prävention in Carl-Theodor-Schule Schwetzingen vor

bfv-Präsident Ronny Zimmermann und Geschäftsführer Uwe Ziegenhagen stellten im Rahmen des Seminarkurses „Sport und Sportbusiness“ an der Carl-Theodor-Schule (Gymnasium) in Schwetzingen das gesellschaftliche Engagement und die Maßnahmen des bfv zur Prävention vor. Neben der Vorstellung dieser vielfältigen bfv-Aktivitäten hatten die Schüler/innen genügend Zeit, Fragen zu stellen, die die bfv-Vertreter gerne beantworteten. Als Schwerpunkt wählten die Schüler/innen das Thema „Integration“.

Zeichen gegen Rassismus und Gewalt beim Regio Cup/SAP Frauen-Fußball-Cup 2015 in Rauenberg

Im Rahmen des Regio Cups und SAP Frauen-Fußball-Cups 2015 in der Mannaberg-Halle Rauenberg platziert der bfv den Banner „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ und setzt damit ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt. Außerdem setzen sich die Turnierausrichter mittels einer Hallendurchsage rund um den „11. !Nie wieder -Erinnerungstag im deutschen Fußball“ (27. Januar 2015) gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Art der Diskriminierung ein. Das Turnier ist mit mehreren Hundert Personen besucht (24./25.01.2015).

„!Nie wieder - 11. Erinnerungstag im deutschen Fußball“

Der DFB und seine Landesverbände unterstützen auch in diesem Jahr den „!Nie wieder-Erinnerungstag“ und rufen zu Aktionen und Veröffentlichungen an den Spieltagen rund um den 27. Januar auf, um ein deutliches und nachhaltiges Zeichen zu setzen.

Zum elften Mal jährt sich am 27. Januar der „!Nie wieder- Erinnerungstag im deutschen Fußball“. Die dahinter stehende Initiative setzt sich gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Art der Diskriminierung ein, die im Fußball nichts zu suchen haben. Gerade aufgrund aktueller Anlässe ist die Notwendigkeit, gemeinsame Zeichen zu setzen, gegeben.

Auch der Badische Fußballverband ruft seine Vereine auf, sich an der Aktion zu beteiligen, durch Durchsagen bei Hallenturnieren oder Erklärungen im Vereinsmagazin. (27.01.2015)

DFB-Aktion „Fair ist mehr“: bfv zeichnet „Fair Play-Geste des Jahres“ aus

Seit der Saison 2014/15 zeichnet erstmals der DFB gemeinsam mit seinen Landesverbänden pro Landesverband eine „Fair Play-Geste des Jahres“ aus. Beim bfv wurde Carlo Catalano (FK Bosna Mannheim) für sein außerordentliches faires Verhalten beim Spiel FK Bosna Mannheim - SV Enosis Mannheim geehrt (25.08.2015).

FIFA Fair Play-Tage: bfv und seine Vereine setzen ein Zeichen für Fair Play

Unter dem Motto „Fair Play? Hand drauf“ ruft der bfv seine Vereine dazu auf, im Rahmen aller Spiele vom 4.-6. September 2015 ein Zeichen für Fair Play zu setzen. Alle Vereine sind dazu aufgerufen, anhand eines symbolischen „Handshakes“ gegenüber Schiedsrichter, Mitspieler und Zuschauer, gemeinsames Fair Play zu demonstrieren. Mit weiteren Maßnahmen wie das Verlesen einer Fair Play-Botschaft und dem Abdrucken von Stadionheftanzeigen wird diese Botschaft untermauert (04.09.2015).

Maßnahmen 2014

bfv-Verein Türkspor Mosbach gewinnt nach DFB-Fair Play-Preis den bundesweiten Fair Play-Preis des Deutschen Sports

Nach dem DFB Fair Play-Preis im Monat Dezember 2013 des Badischen Fußballverbandes erhält der Türkspor Mosbach den Fair Play-Preis des Deutschen Sports in Dresden überreicht. Ende 2013 stimmte der Verein einer Spielverlegung zu anstatt sich wegen Nichtantreten des Gegners auf einfachem Weg die drei Punkte zu holen. Am Ende der Saison fehlten zwei Punkte zum direkten Aufstieg in die Landesliga Odenwald. (28.11.2014)

bfv setzt Zeichen gegen Rechtsextremismus

Nach der erfolgreichen Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ von der Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“, bei der schon fast 100 bfv-Vereine ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt setzen, geht der bfv noch einen Schritt weiter: Mit der Versandaktion „Vereint(t) gegen Rechtsextremismus“ rief der bfv seine Vereine dazu auf, die versendeten Materialien aktiv zu verbreiten und in der Vorstandschaft öffentlichkeitswirksam zu leben. (27.11.2014)

Austausch zwischen Haus des Jugendrechts Pforzheim und dem bfv

In einem ersten Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des Haus des Jugendrechts Pforzheim erörterten bfv-Vertreter Schnittstellen zur Verbandsarbeit. Ziel ist es, sich zukünftig noch weiter auszutauschen und in den Bereichen Repression und Prävention eng zusammenzuarbeiten (03.11.2014).

Vereine aus dem Raum Heidelberg setzen ein gemeinsames Zeichen gegen Rassismus und Gewalt

Vereinsvertreter vom VfB Rauenberg, der SpVgg Baiertal, des SG Dielheim, des VfB Wiesloch und des FC Astoria Walldorf sprachen sich auf dem Vereinsgelände des VfB Rauenberg gemeinsam mit bfv-Präsident Ronny Zimmermann gegen Rassismus und Gewalt aus. Die Durchführung war Teil der der Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ der Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“, die der bfv seit Anfang 2014 unterstützt. Bereits über 300 Vereine nehmen bundesweit an der Aktion teil, davon alleine aus Baden über 80 Vereine (15.10.2014).  

Vorträge zum Thema „Gewaltprävention im Fußball“ im Fußballkreis Pforzheim

Der Fußballkreis Pforzheim vertiefte zusammen mit seinen Vereinen das Thema „Gewaltprävention im Fußball“ in einem Vortragsabend in Stein und Hohenwart. Referent Rolf Karcher (Polizist und Verbandsschiedsrichterobmann) zeigte den Vereinsvertretern vom Senioren- und Jugendspielbetrieb aktuelle Studien und Lösungsmöglichkeiten auf (01.10./15.10.2014).  

bfv-Kommission „Prävention“ nimmt Arbeit auf

Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt auf Fußballplätzen sind das Ziel der bfv-Kommission „Prävention“, die sich nach zwei Workshops „Konfliktmanagement“ formierte und zum ersten Mal tagte. Als Schwerpunktthema wurde der „Platzordnungsobmann“ behandelt und Empfehlungen zur Weiterentwicklung besprochen. Ziel ist es, die Präventionsmaßnahmen weiter auszubauen, um gewaltfrei und respektvoll auf und neben dem Sportplatz miteinander umzugehen. Die Kommission wird sich zukünftig zwei Mal pro Jahr treffen, um neue Impulse für die Verbandsarbeit zu treffen (22.09.2014).

TSV Maulbronn veröffentlicht Leitfaden zum Jugendfußball

Die Jugendabteilung des TSV Maulbronn aus dem Fußballkreis Pforzheim erarbeitete einen Leitfaden zum Jugendfußball. Darin werden Spielern, Trainern und Betreuern des Vereins Verhaltensregeln mit auf den Weg gegeben – in erster Linie richtet er sich aber die Eltern der Kinder, die Wochenende für Wochenende für den TSV auflaufen. Der Leitfaden sorgt für positives Echo über die Verbandsgrenzen hinweg (August 2014). Vereine nehmen dieses „Best-practice-Beispiel“ als Anregung auf und erarbeiten sich einen eigenen Leitfaden.

bfv beteiligt sich mit seinen Vereinen bei den FIFA Fairplay-Tagen 2014

Der bfv rief an zwei Spieltagen im Rahmen der FIFA Fairplay-Tage 2014 seine Vereine auf, sich mit einer Stadionbotschaft und dem Abdrucken einer Fairplay-Anzeige im Stadionheft zu den Werten Fairplay, Toleranz und Respekt zu bekennen (01.09.2014).

bfv setzt beim Verbandsliga-Auftaktspiel ein „Zeichen gegen Rassismus und Gewalt“

Beim Eröffnungsspiel zur Verbandsliga-Saison 2014/15 zwischen SpVgg Durlach-Aue und 1. CfR Pforzheim platzierte der bfv den Banner „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ prominent hinter dem Tor. 700 Zuschauer verfolgten das Spiel, welches auch von „die Ligen“ auf Video aufgenommen und anschließend im Netz verbreitet wurde. (22.08.2014)

bfv verbreitet TV-Spots von Jugendlichen - gegen Rassismus und Diskriminierung!

Karlsruher Jugendliche drehten mehrere TV-Spots, die ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Der bfv verbreitete die Spots über seine Medienkanäle (z.B. facebook). Alle Spots: http://www.stja.de/pressemitteilungen/news/article/jugendliche-fans-setzen-ein-zeichen-gegen-diskriminierung-im-fussball.html (23.07.2014)

1. Afro-Europäisches Fußballfreizeitturnier beim FSV Alemannia Rüppurr

Zehn Fußballmannschaften aus afrikanischen und europäischen Ländern spielten beim erstmals ausgetragenen Afro-Europäischen Fußballfreizeitturnier in Karlsruhe. Das Turnier veranstaltete der Förderverein Fest der Völkerverständigung Karlsruhe e.V. unter der Schirmherrschaft der Stadt Karlsruhe. Vor dem Turnier setzten die Veranstalter, der FSV Alemannia Rüppurr sowie alle Turniermannschaften ein gemeinsames Zeichen gegen Rassismus und Gewalt! (19.07.2014)

Krombacher Pokalfinale: „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“

Im Rahmen des Krombacher Pokal Baden-Finalspiels 2013/14 der Herren sowie des bfv-Pokalfinales der Frauen setzten der bfv und die Vereine mit dem Transparent der Fußballvereine gegen Rechts ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt  Der Stadionsprecher verlas währenddessen: „Fair Play, Respekt und Toleranz sind wesentliche Grundlagen des Fußballsports. Der Badische Fußballverband und seine Vereine bekennen sich ohne Vorbehalt zu diesen Grundsätzen und lehnen jegliche Art von Gewalt, Diskriminierung und Rassismus strikt ab. Daher sagen wir: „Kein Platz für Rassismus und Gewalt!“ (20.05.14 und 07.06.14).

Konfliktmanagement im Seminar für Vereinsmitarbeiter

Im „Seminar für Vereinsmitarbeiter in der Organisation“ (Mitglieder Spielausschuss) - Herren-Verbandsliga / Herren-Landesliga Mittelbaden - referiert Rolf Karcher (Polizist und Mitglied des Verbandsschiedsrichterausschusses) in einer Lerneinheit zum Thema „Konfliktmanagement / Gewaltprävention im Fußball“ (31.01.-01.02.14).

Workshop "Konfliktmanagement im Fußball" - Teil 2

Im zweiten Workshop „Konfliktmanagement im Fußball“ werden die im ersten Workshop angesprochenen Teilprojekte Vereinsführungskräfte, Sportgerichtsbarkeit, Fußball-Konfliktmanager-Weiterbildung, Platzordnungsobmann, Trainerqualifikation sowie Schiedsrichter-Aus- und Fortbildung vertieft und weiterdiskutiert. Die Vorschläge / Arbeitsergebnisse zur Weiterentwicklung des bfv-Konfliktmanagements werden an die bfv-Ausschüsse / Kommissionen zur Prüfung und Bearbeitung übergeben (22.01.14).

Aktion "4 Schrauben für Zivilcourage"

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bfv-Geschäftsführer Uwe Ziegenhagen und bfv-Präsident Ronny Zimmermann

Der Badische Fußballverband beteiligt sich seit Januar 2014 an der Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ von der Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“, für Integration, gegen Extremismus, Gewalt und Rassismus im Fußball und ruft seine Vereine zum Mitmachen auf. Nach kurzer Zeit beteiligen sich bereits über 60 bfv-Vereine an der Aktion und setzen ein Zeichen. Laut der Initiative eine bis dato noch nie erlebte Unterstützung, die von einem Verband und seinen Vereinen ausging.

Ein Fotoalbum mit allen eingereichten Bildern finden Sie auf unserer facebook-Seite oder hier auf unserer Homepage unter "Prävention" im zweiten Tab "Vier Schrauben für Zivilcourage"!

Maßnahmen 2013

Fair-Play Reports

Alle Verbandsmitarbeiter (ehrenamtlich + hauptamtlich) sind ab der Saison 2013/14 angehalten, bei ihren Spielbesuchen auf Kreis- und Verbandsebene einen Fair Play Report auszufüllen. Anhand bestimmter Kriterien (z.B. Verhalten der Heim- und Gastmannschaft sowie des Schiedsrichters, Platzverhältnisse, Sicherheitsorganisation) werden die Spiele „bewertet“. Die Bögen gehen an die bfv-Geschäftsstelle und werden ausgewertet, um Auffälligkeiten aber auch Spiele ohne besondere Vorfälle zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Vortrag zum Thema "Gewaltprävention im Fußball" im Fußballkreis Mannheim

Der Fußballkreis Mannheim vertiefte zusammen mit seinen Vereinen das Thema „Gewaltprävention im Fußball“ in einem Vortragsabend in Pfingstberg. Referent war Rolf Karcher (Polizist und Mitglied des Verbandsschiedsrichterausschusses), der aktuelle Studien und Lösungsmöglichkeiten aufzeigte.

Workshop "Konfliktmanagement im Fußball" - Teil 1

Der bfv führte zusammen mit 12 Vereins- und Verbandsvertretern am 12. November einen Workshop zum Thema „Konfliktmanagement im Fußball“ in der Sportschule Schöneck durch. Mit Referentin Angelika Ribler von der Sportjugend Hessen, einer ausgewiesenen Expertin rund um das Thema Konflikte, wurden die verschiedenen Bereiche und Ebenen des Konfliktmanagements, insbesondere im Amateur- und Jugendfußball, beleuchtet. Vorhandene bfv-Aktivitäten zur Prävention wurden diskutiert und welche Maßnahmen der bfv zukünftig ergreifen sollte. Ein zweiter Workshop findet im Januar 2014 statt.

bfv-Kommission Gewaltprävention: Verbandsvorstand befürwortet Einrichtung neuer Kommissionen

Der Verbandsvorstand begrüßt den Beschluss des bfv-Präsidiums zur Bildung von drei Kommissionen, die künftig die Themen Integration, Gewaltprävention und Frauen im Fußball bearbeiten. Die Arbeit der Kommission Gewaltprävention ist darauf ausgelegt, Präventionsmaßnahmen und -konzepte zu intensivieren (28. September 2013).

Pilotprojekt "Fair Play-Liga Mosbach"

Im Fußballkreis Mosbach wird seit der Saison 2013/14 in einer F- und einer E-Jugendstaffel mit besonderem Fair-Play-Gedanken gespielt. Eltern stehen mindestens außerhalb des Spielfeldes oder sind gar nicht auf dem Platz. Die Trainer bewegen sich nur innerhalb einer Coaching-Zone. Die Spieler/innen auf dem Spielfeld entscheiden selbstständig über Abstoß, Eckstoß, Foul usw. Ziel ist es, diese Fair-Play-Ligen nach der Analyse des Pilotprojektes auf andere Fußballkreise auszuweiten.

Dritte Examensarbeit zum Thema "Gewaltprävention"

Von einem Studenten der Universität Bochum wurde 2013 eine Examensarbeit zum Thema „Gewalt und Gewaltprävention im Jugendfußball“ angefertigt. Es ist die dritte Arbeit nach den Jahren 2006 und 2010.

Bambini-, F- und E-Juniorenspielbetrieb - Besondere Regeln

Bambini

Spielfeste mit Fußballspielen und Spielstationen im Wechsel, 4-gegen-4 in festen Vereinsmannschaften ohne Passpflicht, keine Meisterschaften, keine Spielrunden, keine Spielwertung, keine Vereinsturniere, keine offiziellen Schiedsrichter/nur Spielbeobachter.  

F-Junioren

Herbst- und Frühjahrsspieltage (5-gegen-5-Spieltage mit Vereinsmannschaften ohne offizielle Schiedsrichter, aber mit Spielleitern, dazu 4-gegen-4-Spieltage mit wechselnden Mannschaften, ohne Schiedsrichter bzw. Spielleiter, d. h. kein Spiel in festen Vereinsmannschaften), keine Meisterschaften bzw. Spielrunden, keine Spielwertung, keine Vereinsturniere, keine Passpflicht (nur für Kinder, die bei den E-Junioren zum Einsatz kommen)  

E-Junioren

Getrennte Herbst- und Frühjahrsrunden, nach der Herbstsrunde neue Einteilung der Gruppen („Staffeln“), Einzelspiele 7-gegen-7, keine Meisterschaften, keine offiziellen Schiedsrichter/nur Spielleiter, Spiele werden nur noch 1:0, 0:0 oder 0:1 gewertet anstatt des tatsächlichen Ergebnisses, Passpflicht  

Bei allen Kleinfeldspielen gilt, dass die Zuschauer hinter der Barriere des Großfeldes stehen müssen. Sofern keine Spielfeldumrandung vorhanden ist, muss ein Abstand von mind. drei Metern zum Kleinspielfeld eingehalten werden.

Einrichtung eines "Kümmerers" für Schiedsrichter

Der Verbandsvorstand beschloss in seiner Sitzung am 23.03.13 die Einführung eines „Kümmerers“ in jedem Fußballkreis. Der „Kümmerer“ steht als erste Anlaufstelle für die Schiedsrichter im Kreis zur Verfügung, falls es Fragen/Probleme gibt.

Vortrag zum Thema "Gewaltprävention im Fußball" im Fußballkreis Bruchsal

Der Fußballkreis Bruchsal vertiefte zusammen mit seinen Vereinen das Thema „Gewaltprävention im Fußball“ in zwei Vortragsabenden in Stettfeld (19.02.2013) und Hambrücken (28.02.2013). Referent war Rolf Karcher (Polizist und Schiedsrichter-Lehrwart im Fußballkreis Karlsruhe), der aktuelle Studien und Lösungsmöglichkeiten aufzeigte.

Maßnahmen 2012

Aufklärung/Sensibilisierung bei den Staffelsitzungen

Seit der Saison 2012/13 klärt der bfv bei allen Staffelsitzungen flächendeckend seine Vereine über das Thema „Gewalt“ auf (zum Beispiel Erläuterungen zum Platzordnerobmann, Ordnungsdienst usw.).

Fair-Play-Erklärung bei allen Hallenspielen

Nach dem Tod eines holländischen Linienrichters, der nach einem Gewaltvorfall nach dem Spiel seinen schweren Verletzungen erlag, setzte der bfv mit seinen Vereinen bei den Hallenspielen ein deutliches Zeichen gegen jegliche Form von Gewalt: an den Hallenspieltagen wurde eine Erklärung verlesen. Da aufgrund des Wintereinbruchs nahezu alle Spiele in den Fußballkreisen abgesagt wurden, lag der Fokus auf die Hallenspiele.

SR-Patenmodell: Schutz von Jung-Schiedsrichtern

Nach dem Fußballkreis Karlsruhe (2010) wird auch im Fußballkreis Bruchsal zwölf neuen (Jung-)Schiedsrichtern je ein Pate zur Seite gestellt. Der Pate ist vorläufig bei allen Spielen dabei und begleitet den Schiedsrichter, spricht mit Verantwortlichen und Eltern. Nach dem Spiel treffen sich Pate und Schiedsrichter zum Austausch. 1 x pro Monat kommen alle Jung-Schiedsrichter und die Paten zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. Ziel ist es, dieses Pilotprojekt auf alle anderen Fußballkreise auszweiten.

FourS-Projekt in zwei Fußballkreisen

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Schule machen ohne Gewalt“ (kurz: SMOG) führte der bfv beim TSV 47 Mannheim-Schönau (17.09.12) und der SG Waibstadt (01.12.13) die Veranstaltung „FourS“ durch. Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren wurde in zwei Trainingseinheiten fußballerisches Können vermittelt. Alles unter besonderer Berücksichtigung eines entsprechenden sozialen Verhaltens, um fair und tolerant auf dem Fußballplatz aufzutreten. Des Weiteren setzte „FourS“ bei den Eltern der Kinder an. Denn diese haben eine Vorbildfunktion und sollten mit „FourS“ ihre Erziehungskompetenzen weiterentwickeln.

Einführung einer Lob- und Tadelbox

Der bfv intensivierte die Kommunikation mit seinen Vereinen und Schiedsrichtern und forderte zum aktiven Dialog und Austausch auf. Mit der Einrichtung einer „Lob- und Tadelbox“ zur Saison 2012/13 erhält jeder die Möglichkeit, mutig Lob oder Tadel zu äußern und damit den direkten Weg zum bfv zu gehen. „Mit dieser Maßnahme erweitern wir unser Dienstleistungs-/ Kommunikationsangebot und möchten, dass sich jeder bei Lob und Tadel direkt an den bfv wendet“, sagte bfv-Präsident Ronny Zimmermann.

Merkblätter für den Einsatz von Platzordnerobmännern und Ordnungsdienst

Der bfv stellte seinen Vereinen zur Saison 2012/13 je zwei Merkblätter für den Einsatz von Platzordnerobmännern und des Ordnungsdienstes bei Verbandsspielen aus. Bei allen Staffeltagen wurden diese detailliert vorgestellt.

C-Trainer-Fortbildung

Seit 2012 wird jährlich eine C-Trainer-Fortbildung zum Thema „Gewaltprävention / Mannschaftsführung“ angeboten.

Verbandsvorstand: Gewalt auf Sportplätzen bzw. in Stadien

Im Rahmen einer weiteren Verbandsvorstandssitzung (23.06.12) erläuterte Uwe Nussbeutel, szenekundiger Polizeibeamter und zuständig für die Einsätze bei den Heimspielen von 1899 Hoffenheim und dem SV Sandhausen, dem Verbandsvorstand das Thema: „Gewalt auf Sportplätzen bzw. in Stadien“. Bei einer Praxisdemonstration klärt er über die Gefahren von Pyrotechnik und Feuerwerkskörper auf.

Verbandsvorstandssitzung mit Schwerpunkt "Gewalt im Fußball"

Bei einer Tagessitzung des Verbandsvorstandes (21.01.12) wurde die aktuelle Situation erörtert und welche Maßnahmen aktuell und in Zukunft zur Gewaltprävention umgesetzt werden. Themen waren u.a. die Analyse der Spielabbrüche der vorigen Saison, der Platzordnerobmann, die Shake Hands, die verschärfte Rechtsprechung, der Schutz von Jung-Schiedsrichtern und die Qualifizierungsmaßnahmen/Kurzschulungen zum Thema Gewaltprävention.

Maßnahmen 2011

Schlichtungsgespräche und Fair-Play-Gedanke

Helmut Sickmüller, bfv-Fair Play-Beauftragter und Integrationsbeauftragter, führte (seit 2011 bis heute) bei Konfliktsituationen, bei denen mono-ethnische Vereine beteiligt waren, Schlichtungsgespräche mit Vertretern der Vereine unter Beteiligung der jeweiligen Fußballkreisvertreter durch. Sickmüller vermittelte zwischen den Beteiligten, um anschließend gemeinsam nach außen ein deutliches Fair-Play-Zeichen gegen jegliche Form von Gewalt und Diskriminierung zu setzen.

Maßnahmen 2010

Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

Der Verbandsvorstand des Badischen Fußballverbandes hat in seiner Sitzung am 27.11.2010 einstimmig beschlossen, das Grundlagenpapier des DFB zur Thematik „Prävention sexuelle Gewalt“ auch auf die eigene Landesverbandsebene zu übertragen und anzuwenden. Folglich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des bfv auf Verbands- und Kreisebene verpflichtend aufgefordert, ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen und damit beispielhaft für die Vereine voranzugehen.

SR-Patenmodell im Fußballkreis Karlsruhe: Schutz von Jung-Schiedsrichtern

Im Fußballkreis Karlsruhe wird (Jung-)Schiedsrichtern je ein Pate zur Seite gestellt. Der Pate ist vorläufig bei allen Spielen dabei und begleitet den Schiedsrichter, spricht mit Verantwortlichen und Eltern. Nach dem Spiel treffen sich Pate und Schiedsrichter zum Austausch. 1 x pro Monat kommen alle Jung-Schiedsrichter und die Paten zu einem Erfahrungsaustausch zusammen.

Offener Brief des bfv-Präsidenten

In einem offenen Brief im Oktober 2010 wendete sich bfv-Präsident Ronny Zimmermann an alle Vereinsvorsitzenden/Abteilungsleiter der bfv-Mitgliedsvereine. Er appellierte, sich gemeinsam und flächendeckend für Toleranz und Fairness einzusetzen. Gewalt auf den Fußballplätzen wurde damit „die Rote Karte gezeigt“.

Zweite Examensarbeit zum Thema "Gewaltprävention

Von einem Studenten der Universität Karlsruhe wurde aufbauend auf die erste Arbeit (2006) eine weitere Examensarbeit zum Thema „Gewaltprävention“ angefertigt. Ziel war es, weitere wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, um diese in den Gewaltpräventionsprozess des bfv einfließen zu lassen.

Hallenfußball nach Futsal-Regeln

Seit der Saison 2010/11 werden die Hallenspiele bei den Junioren/innen (A-, B- und C) nur noch nach Futsal-Regeln ausgetragen.

Barrierepflicht bei Sportplatzneubauten

Bei dem Bau von neuen Sportplätzen besteht für die Vereine die Pflicht, entsprechende Barrieren am Spielfeldrand zu schaffen, um Zuschauer klar vom Spielfeld zu trennen und die Assistenten an der Linie zu schützen.

"Innenraumverbot" bei Kleinfeldspielen der Junioren/innen

In Gesprächen mit den Vereinen in den Fußballkreisen haben diese darum gebeten, bei Kleinfeldspielen der Junioren/innen für Zuschauer, Eltern und Begleitpersonen ein „Innenraumverbot“ generell zu erlassen. Diesem Wunsch der Vereine und des Verbandsjugendausschusses kam der Verbandsvorstand nach und änderte die Kleinfeldrichtlinien ab der Saison 2010/11. Künftig dürfen sich außer Trainer, Betreuer und Auswechselspieler keine weiteren Personen auf der Rasenfläche außerhalb des Spielfeldes bei Kleinfeldspielen mehr aufhalten.

Einführung von Platzordnerobmann/Shake-Hands

Nach §36a der Spielordnung ist jeder Verein (Heim- und Auswärtsmannschaft) verpflichtet einen Platzordnerobmann zu stellen. Dieser Obmann soll aufmerksam und präventiv bei Vorfällen (z.B. mit Zuschauerbeteiligung) verstärkt reagieren und schlichtend einschreiten.

Beim Einsatz von Ordnungsdiensten verhält es sich ähnlich. Jeder Platzverein ist verpflichtet, zur Wahrung der Platzdisziplin eine ausreichende Anzahl von Platzordnern zu stellen. Sie sollen als verlängerter Arm des Ausrichters (Heimverein) fungieren, dessen Weisungen sie unterliegen. Der Ordnungsdienst gewährleistet, dass die Spieler, Zuschauer und Schiedsrichter entsprechend geschützt sind.

Shake-Hands: Vor und nach den Spielen klatschen sich die Spieler beider Mannschaften inklusive den Schiedsrichtern mit den Händen ab und wünschen sich ein faires Spiel.

Vereint gegen Gewalt

„Wir sind tolerant und spielen fair - gegen Gewalt auf unseren Plätzen“. So lautete der Slogan, den die drei Fußballverbände in Baden-Württemberg gemeinsam mit der Polizei in einem Arbeitskreis erörterten. Die drei Verbände forcierten ihre Aktivitäten auf diesem Gebiet und suchten die intensive Zusammenarbeit mit der Polizei.

Gewaltpräventionsveranstaltungen in allen Fußballkreisen - Fortsetzung

Der bfv führte seine Gewaltpräventionsveranstaltungen: „Fair Play, Respekt und Toleranz im Fußball - Verhalten auf und neben dem Fußballplatz“ in weiteren Fußballkreisen durch. Es waren somit insgesamt 25 Veranstaltungen mit 558 teilnehmenden bfv-Vereinen.

Maßnahmen 2009

Beisitzer für besondere Aufgaben im Verbandsspielausschuss

Uwe Nussbeutel wurde Beisitzer für besondere Aufgaben im Verbandsspielausschuss. Nussbeutel ist szenekundiger Polizeibeamter und für die Planung der Einsätze bei den Heimspielen von 1899 Hoffenheim und SV Sandhausen zuständig.

Gewaltpräventionsveranstaltungen in allen Fußballkreisen

In der Saison 2009/2010 führte der bfv in den ersten von neun Fußballkreisen Gewaltpräventionsveranstaltungen: „Fair Play, Respekt und Toleranz im Fußball - Verhalten auf und neben dem Fußballplatz“ durch. In einer unterschriebenen Erklärung verpflichteten sich die bfv-Vereine, sich für die oben genannten Werte einzusetzen und diese in die Fußballabteilungen hineinzutragen. Damit wurde ein Zeichen gesetzt, dass Gewalt auf und außerhalb des Fußballplatzes nichts zu suchen hat.

Maßnahmen 2008

Absage eines Spieltags im Fußballkreis Mannheim

Bei einer Kreisligapartie im Fußballkreis Mannheim kam es aufgrund eines Gewaltvorfalls zu einem Spielabbruch. Eine Woche später (1./2. November 2008) wurden vom Verband von der Kreisliga bis zur Kreisklasse C alle Spiele im Fußballkreis Mannheim abgesetzt, um ein öffentlichkeitswirksames Zeichen gegen Gewalt zu setzen.

Aktion "Gewaltfrei und respektvoll im Stadion"

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Der bfv führte zusammen mit den Vereinen an einem Spieltag die Aktion „Gewaltfrei und respektvoll im Stadion“ durch. Die Vereine wurden mit Plakaten und Texten für die Stadionsprecher ausgestattet.

Kurzschulung "Mannschaftsführung"

Seit 2008 kann die DFB-Kurzschulung „Mannschaftsführung“ von den Vereinen und Fußballkreisen beim bfv gebucht werden. Bei der Schulung werden Konfliktpotentiale, Präventionsmaßnahmen und Spiel- und Trainingsformen zum Umgang mit Konflikten vorgestellt sowie Möglichkeiten einer Selbstverpflichtung zum fairen Umgang miteinander erarbeitet.

Maßnahmen 2006

Erste Examensarbeit zum Thema "Gewaltprävention"

Von einem Studenten der Universität Karlsruhe wurde 2006 eine Examensarbeit zum Thema „Gewaltprävention“ angefertigt. Ziel war es, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, um diese in den Gewaltpräventionsprozess des bfv einfließen zu lassen.

Maßnahmen 2001

Datensammlung

Zur Saison 2001/2002 werden die Daten über die „Straftaten“ in den Fußballkreisen gesammelt und analysiert. Die Daten bestehen beispielsweise aus: Vorfall-Datum, Fußballkreis, Verein, Mannschaftsart, Delikt, Strafdauer, Vorstrafen.

Der Badische Fußballverband setzt seit 2014 gemeinsam mit der Initiative "Fußballvereine gegen Rechts" ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt. Alle bfv-Vereine wurden dazu aufgerufen, sich an der Aktion "4 Schrauben für Zivilcourage" zu beteiligen. Über 120 Vereine (Stand: 07/16) haben das Schild am Vereinsgelände angebracht und setzen damit ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt. Das kostenlose Schild erhalten die Vereine per Mail bei Joachim Ecker, dem Initiator von "Fußballvereine gegen Rechts": gegen.rechts@arcor.de

Weitere teilnehmende Vereine an der Aktion "4 Schrauben für Zivilcourage" auf unserer Facebook-Seite

Mehr Informationen: www.fussballvereine-gegen-rechts.de

 

 

 
Name Funktion
Ronny Zimmermann bfv-Präsident
Helmut Sickmüller bfv-Vizepräsident
Rüdiger Heiß bfv-Vizepräsident
Uwe Ziegenhagen bfv-Geschäftsführer
Martin Willig Fanprojekt Mannheim
Karl Klein (MdL) Vorsitzender 1. FC Mühlhausen
Heike Himmelsbach-Ihli Jugendleiterin TSV Maulbronn
Dr. Andreas Pitz Vorsitzender Verbandsgericht
Rolf Karcher Verbandsschiedsrichterobmann
Johannes Kolmer Kreisvorsitzender Heidelberg
Michael Scheuermann Vorsitzender DJK Mannheim-Jungbusch
Die bfv-Kommission „Prävention“ (v.l.): Uwe Ziegenhagen, Michael Scheuermann, Johannes Kolmer, Dr. Andreas Pitz, Helmut Sickmüller, Karl Klein, Ronny Zimmermann, Martin Willig und Rüdiger Heiß. Es fehlen: Heike Himmelsbach-Ihli, Rolf Karcher. Foto: bfv
Die bfv-Kommission „Prävention“ (v.l.): Uwe Ziegenhagen, Michael Scheuermann, Johannes Kolmer, Dr. Andreas Pitz, Helmut Sickmüller, Karl Klein, Ronny Zimmermann, Martin Willig und Rüdiger Heiß. Es fehlen: Heike Himmelsbach-Ihli, Rolf Karcher. Foto: bfv

Rechtsradikale und Hooligans in den Straßen und Gassen von Köln, unfassbare Gewalt gegen Polizei und Sicherheitskräfte, Fremdenfeindlichkeit und Zerstörung in anderen Städten, Unterwanderung von Fangruppen in Stadien aber auch von unseren Fußballvereinen. Der Rechtsradikalismus Deutschlands missbraucht den Fußballsport.  

Der Badische Fußballverband hat sich sehr intensiv mit diesem Thema unter dem Motto „Verein(t) gegen Rechtsextremismus“ beschäftigt. Neben demokratischen Werten wie Fair Play, Toleranz und Respekt sind daher auch klare Bekenntnisse und Handlungen der bfv-Fußballfamilie gefragt. 

Alle bfv-Vereine wurden im November 2014 gebeten, dass ihre Fußballerinnen und Fußballer zusammen diesen Extremen Grenzen setzen und solchen Exzessen die Rote Karte zeigen. Folgende Materialien erhielten alle Vereine per Post zugesendet mit der Bitte, diese aktiv zu verbreiten und mit der Vorstandschaft öffentlichkeitswirksam zu leben:

  • Broschüre „Wir wollen eigentlich nur Fußball spielen.“ - Was Sportvereine gegen Rechtsextremismus tun können, ohne mit dem Sport aufzuhören.“  
  • Poster und Flyer „Das sieht verboten aus! Rechtsextreme Symbole und ihre Bedeutung“ 

Setzen Sie noch ein weiteres Zeichen gegen Rassismus + Gewalt und nehmen mit Ihrem Verein an der Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“teil.

Weitere Informationen:

www.vereint-gegen-rechtsextremismus.de (Sport und Politik gegen Rechtsextremismus - Bundesministerium des Innern)


http://www.fussballvereine-gegen-rechts.de (Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“)

Kinderschutz im Verein

In Deutschland spielen rund 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in über 25.000 Vereinen Fußball. Eine stolze Zahl und eine große Verantwortung. Neben der sportlichen und sozialen Entwicklung der Mädchen und Jungen heißt Fußballspielen im Verein auch Fairness und Teamfähigkeit zu vermitteln. Hierfür braucht es klare Regeln, aber nicht nur für das Spiel und das soziale Miteinander, sondern auch für das im Sport spezifische Verhältnis von Nähe und Distanz. Kinderschutz ist daher ein grundlegend wichtiges Thema und Qualitätsmerkmal, welches sich alle bfv-Vereine annehmen sollten.

Kinderschutz im Verband

Der Verbandsvorstand des Badischen Fußballverbandes hat in seiner Sitzung am 27. November 2010 einstimmig beschlossen, das Grundlagenpapier des DFB zur Thematik „Prävention sexuelle Gewalt“ auch auf die eigene Landesverbandsebene zu übertragen und anzuwenden. Folglich sind alle haupt- und ehrenamtlichen bfv-Mitarbeiter (m/w) verpflichtet, ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen und damit beispielhaft für die Vereine voranzugehen. Seit 2016 ist außerdem jeder Mitarbeiter aufgefordert, sich mit dem bfv-Ehrenkodex zum bfv-Leitbild zu bekennen und niemals jegliche Form von Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt auszuüben und zu unterstützen.

Helmut Sickmüller, bfv-Vizepräsident für gesellschaftliche Verantwortung, vertritt das Thema Kinderschutz auf oberster Verbandsebene. Hauptamtlicher Ansprechpartner ist Stefan Moritz in der bfv-Geschäftsstelle.

Wir unterstützen unsere Vereine!

Der bfv arbeitet im Bereich Kinderschutz eng mit der Badischen Sportjugend (BSJ) zusammen. In der Trainer C Basiswissen-Ausbildung werden beispielsweise die Trainer in zwei Lerneinheiten zum Thema Kinderschutz und Aufsichtspflicht durch die BSJ sensibilisiert und aufgeklärt.

Der bfv empfiehlt seinen Vereinen, sich mit Kinderschutz innerhalb der Vorstandschaft zu befassen und Ansprechpartner (m/w) zu benennen. Die Einführung eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses im Verein ist sinnvoll und wichtig, kann aber nur als eine von mehreren Maßnahmen gesehen werden. Die DFB-Broschüre „Kinderschutz im Verein“ leistet hierzu Anregungen und ist ein umfassender Handlungsleitfaden zur Prävention und Intervention im Verein. Im Nachfolgenden ist dieser mit Mustervorlagen und Merkblättern zur Einführung eines Kinderschutzkonzeptes im Verein aufgeführt.

Mustervorlagen und Merkblätter

Qualifizierungsangebote für Vereine

Der bfv empfiehlt Vereinen die Einführung eines Vereinsleitbildes, eines Verhaltens-/Ehrenkodexes und eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses. Einmal pro Jahr findet dazu eine Informationsveranstaltung für bfv-Vereine in der Sportschule Schöneck statt. Vereine stellen ihre „Best-practice-Beispiele“ zu oben genannten Themen vor. Auch Kinderschutz wird dort grundlegend behandelt.

Die Projektstelle „Kein Missbrauch“ ist eine Kooperationsstelle zwischen der Sportkreisjugend Karlsruhe und dem Stadtjugendausschuss Karlsruhe e.V. Sie bietet jedes Jahr mehrere Informationsveranstaltungen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt in der Jugendarbeit & im Sport für Vereine/Verbände an. Darüber hinaus ist die Badische Sportjugend wichtiger Ansprechpartner für Fragen zum Kinderschutz.

„Kein Missbrauch!“ Schulungen

Anlaufstelle des bfv

Für Fragen, bei Verdachtsfällen und für Kinder/Jugendliche, die Hilfe benötigen, ist Stefan Moritz von der bfv-Geschäftsstelle erster Ansprechpartner (Kontaktdaten rechts). Alle Informationen werden vertraulich behandelt.

Bitte beachten Sie, dass die Anlaufstelle keine Aufklärung und Ahndung von Vorkommnissen innerhalb des Vereins übernimmt. Sie sammelt Informationen und stellt bei Bedarf den Kontakt zur Badischen Sportjugend als Dachorganisation des Jugendsports in Nordbaden her. Anlassbezogen werden weitere Maßnahmen ergriffen und bei Bedarf Kontakte zu Fachberatungsstellen hergestellt. Ansprechpartnerin bei der BSJ ist Lisa Hettmanczyk (Tel. 0721/1808-42, l.hettmanczyk@badische-sportjugend.de) und Thorsten Väth, Tel. -19, t.vaeth@badische-sportjugend.de).