Herren/Frauen

Erstausstellung

Um am verbandsorganisierten Spielbetrieb teilnehmen zu können, muss ein Spieler über eine Spielerlaubnis verfügen. Hat der Spieler in Deutschland noch keine Spielerlaubnis, d.h. der Spieler hat noch KEIN offizielles Spiel bestritten, muss ein Antrag auf Erteilung der erstmaligen Spielerlaubnis beantragt werden.

Ein Antrag "Erstmalige Spielgenehmigung" kann ganzjährig gestellt werden, da die Spielberechtigung für Freundschafts- und Pflichtspiele am Tag, an dem die Unterlagen vollständig eingehen, erteilt wird. Der Antrag kann sowohl über den Postweg als auch über die DFBnet-Anwendung „Antragstellung Online“ erfolgen. Bei erst genannter Variante können die Unterlagen zur Fristwahrung per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden.

Übersicht einzureichender Unterlagen bzw. der Unterlagen, die im Falle einer online-Beantragung im Verein vorliegen müssen:

Deutsche Erwachsene, egal welchen Alters:

  • Antrag "Erstmalige Spielgenehmigung"
  • Kopie eines amtlichen Dokuments (z.B. Personalausweis, Geburtsurkunde), aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht

Hinweis:

Bei der Eingabe der persönlichen Daten des jeweiligen Spielers ist darauf zu achten, dass der Vor- und Zuname genauso eingegeben wird, wie dieser aus dem amtlichen Dokument hervorgeht. Bei einem Umlaut (z.B. dem „ü“) im Namen, muss dieser ebenso im DFBnet eingetragen werden.  

Zusätzliche Anlagen bei ausländischen Erwachsenen!


Handelt es sich bei dem beantragten Spieler um einen ausländischen Fußballer müssen zusätzliche Unterlagen mit eingereicht werden. Detaillierte und weiterführende Informationen finden Sie unter dem Punkt „International“.

Vereinswechsel

Berechnung der Entschädigung

Spielklasse abgebender Verein:
Spielklasse aufnehmender Verein:
Aufnehmender Verein hat keine A-, B- oder C-Jun. (1,5-facher Satz):
Spieler war weniger als 18 Monate beim abgebenden Verein (0,5-facher Satz):
Spieler zwischen 17-21 Jahre und mind. 3 Jahre beim abgebenden Verein (1,5-facher Satz):
Grundbetrag: EUR
Faktor/Satz:
Entschädigung: EUR

Der Vereinswechsel eines Amateurs der Altersklasse Herren/Frauen sowie des älteren Jahrgangs der A-Junioren und B-Juniorinnen kann nach der DFB-Spielordnung (§ 16 ff. bfv-Spielordnung) in zwei Wechselperioden stattfinden:

Wechselperiode I           vom 01.07. bis zum 31.08.
Wechselperiode II vom 01.01. bis zum 31.01.


Ein Transfer außerhalb dieser Zeitfenster geht mit einer Spielerlaubnis für Freundschaftsspiele zum Antragseingang und mit einer Wartefrist von sechs Monaten ab dem Tag des letzten Spiels für Pflichtspiele einher.

Grundsätzlich kann der antragstellende Verein die Bearbeitung eines regionalen als auch überregionalen Vereinswechsels unter der DFBnet-Anwendung „Antragstellung Online“ über den Menüpunkt „Antragsübersicht“ verfolgen. 

Damit ein Spieler den Verein wechseln kann, muss dieser zunächst bei seinem aktuellen Verein abgemeldet werden. Hierzu ist die Abmeldepostkarte per Einschreiben an die offizielle Vereinsanschrift des jeweiligen Vereins zu schicken oder die Beantragung eines online-Vereinswechsels mittels der DFBnet-Anwendung „Antragstellung Online“ durchzuführen.

Die Abmeldung des Spielers muss fristgerecht erfolgen, um einen Vereinswechsel innerhalb der zwei Wechselperioden zu ermöglichen (als Tag der Abmeldung gilt das Datum des Poststempels):

Abmeldung für Wechselperiode I           bis zum 30.06.
Abmeldung für Wechselperiode II bis zum 31.12.


Geht einem Verein eine Abmeldung für einen Spieler – per Einschreiben oder durch die online-Beantragung als automatisch generiertes Abmeldeschreiben ins E-Postfach – zu, muss dieser mit der Abmeldung des Spielers innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Abmeldung reagieren. Grundsätzlich kann der bisherige Verein des Spielers (abgebender Verein) einem Vereinswechsel zustimmen oder nicht zustimmen und dies entsprechend auf der Passrückseite sowie die weiteren erforderlichen Angaben vermerken. Die Abmeldung kann dann über verschiedene Wege erfolgen:

  • die Online-Abmeldung bei Antragstellung Online vornehmen auf Basis des ausgefüllten Spielerpasses
  • den auf der Rückseite ausgefüllten Spielerpass an die Passstelle übermitteln
  • den auf der Rückseite ausgefüllten Spielerpass an den Spieler übergeben oder senden und die Passstelle davon in Kenntnis setzen
  • den auf der Rückseite ausgefüllten Spielerpass an den neuen Verein übergeben oder senden und die Passstelle davon in Kenntnis setzen  

Tipp:

Wie diese Abmeldung vorgenommen wird, ist grundsätzlich dem abgebenden Verein überlassen, wir empfehlen jedoch eine der ersten beiden Varianten!  

Hinweis:


Die Spielberechtigung für den bisherigen Verein endet mit dem Tag der Abmeldung, sodass der Spieler keine weiteren Spiele für den bisherigen Vereins bestreiten darf!  

Versäumen der Abmeldung zieht ein Bußgeld nach sich!

Wird der Spieler nicht innerhalb der 14-tägigen Frist abgemeldet oder eine Erklärung über den Verbleib des Spielerpasses bei der Passstelle abgegeben, wird der abgebende Verein in Form einer auf ebenfalls zwei Wochen befristete Passanforderung erneut um die Abmeldung des Spielers gebeten. Wird auch dieser zweiten Aufforderung nicht nachgekommen, wird zum einen der Spieler freigegeben (während der Wechselperioden bekommt der Spieler schon nach Versäumen der ersten 14 Tage die Freigabe!) und zum anderen gegen den abgebenden Verein ein Bußgeld in Höhe von 103 € erhoben (§ 26 bfv-Strafordnung).

Antragstellung  

Die Antragstellung bei einem Vereinswechsel kann entweder durch Einsenden des Antragsformulars mit den entsprechenden Anlagen zur bfv-Passstelle oder durch die Beantragung eines online-Vereinswechsels mittels der DFBnet-Anwendung „Antragstellung Online“ erfolgen. Der Eingang der vollständigen Unterlagen muss bis spätestens 31.08. (Wechselperiode I) bzw. 31.01. (Wechselperiode II) in der bfv-Passstelle erfolgen, sofern der Vereinswechsel innerhalb der Transferfenster abgewickelt werden soll. Zur Fristwahrung können die Exemplare ab 30.06.15 auch per Mail vom E-Postfach eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden.

Übersicht einzureichender Unterlagen bzw. der Unterlagen, die im Falle einer online-Beantragung im Verein vorliegen müssen:

Vereinswechsel zwischen zwei bfv-Vereinen (regionaler Vereinswechsel):

  • Antrag "Vereinswechsel"
  • Aktueller, auf der Rückseite ausgefüllter Spielerpass oder -      Einschreibebeleg der stellvertretenden Abmeldung beim abgebenden Verein oder
  • Verlusterklärung (als Ersatz für den verloren gegangen Spielerpass)  
  • Nachträgliche Freigabe (kann auch nach dem Vereinswechsel vom aufnehmenden Verein online beantragt werden!)
       

Berechnung bzw. Erteilung der Spielberechtigung

Die Angaben zur Spielberechtigung für Pflicht- und Freundschaftsspiele des jeweiligen Spielers hängen grundsätzlich vom Eingang der vollständigen Unterlagen sowie der Zustimmung des abgebenden Vereins zum Vereinswechsel ab. Bei einer Zustimmung durch den abgebenden Verein wird das Pflichtspielrecht ab Eingang der vollständigen Unterlagen, frühestens zum 01.07. (Wechselperiode I) bzw. 01.01. (Wechselperiode II) erteilt. Die Zustimmung kann auch nachträglich erteilt werden, spätestens jedoch bis zum Ende der jeweiligen Wechselperiode.

Eine bereits erteilte Zustimmung kann nicht mehr in eine Nicht-Zustimmung umgewandelt werden. Wird die Zustimmung zum Vereinswechsel versagt, ist zu unterscheiden, ob der Vereinswechsel in der Wechselperiode I oder II vollzogen werden soll.

Wechselperiode I:

Eine Nicht-Zustimmung des abgebenden Vereins kann durch Zahlung der in der bfv-Spielordnung (§ 16 Kapitel 3.2.1.) festgelegten Aufwandsentschädigung ersetzt und damit die Freigabe „erkauft“ werden. Die Höhe der Entschädigung orientiert sich an Faktoren, die die beiden beteiligten Vereine bzw. deren 1. Herrenmannschaften betreffen als auch den wechselnden Spieler. Den genauen Betrag können Sie der Übersicht „Aufwandsentschädigung Wechselperiode I“ entnehmen (siehe Anlage).     

Schriftliche Vereinbarungen, die die Höhe der Aufwandsentschädigung regeln, sind grundsätzlich zulässig, vorausgesetzt das Schreiben hat einen offiziellen Charakter (Vereinsbriefpapier, Unterschrift der beteiligten vertretungsberechtigten Vereinsverantwortlichen und deren Vereinsstempel) wird eingehalten und die in der bfv-Spielordnung festgelegten Beträge werden nicht überschritten.

Können die beiden beteiligten Vereine keine Einigung erzielen, wird das Pflichtspielrecht für den wechselnden Spieler zum 01.11. bzw. sechs Monate nach dem letzten Spiel und das Freundschaftsspielrecht zum Antragseingang erteilt.

Wechselperiode II:

In der Wechselperiode II kann ein Vereinswechsel nur mit Zustimmung des abgebenden Vereins erfolgen. Die fehlende Zustimmung kann insbesondere nicht durch Zahlung der in der bfv-Spielordnung (§ 16 Kapitel 3.2.1.) festgelegten Aufwandsentschädigung ersetzt werden. Die Bedingung, zu der der abgebende Verein beim Vereinswechsel die Zustimmung erteilt, ist damit frei verhandelbar.   

Wegfall der Wartefrist:

Bei den nachfolgenden Gründen kann die Wartefrist im Rahmen eines Vereinswechsels wegfallen:

  • Rückkehr zum alten Verein, wenn der Spieler für den Verein noch kein Pflichtspiel bestritten hat (Voraussetzung: Zustimmung des abgebenden Vereins.
  • Rückkehr zum alten Verein bei laufender Wartefrist aufgrund der Nichtzustimmung, wenn der Spieler für den neuen Verein noch kein Spiel (Freundschafts- und Pflichtspiele) bestritten hat.
  • Auflösung eines Vereins oder Einstellung des Frauen- oder Herrenspielbetriebs, sofern die Abmeldung des Spielers danach war
  • Rückkehr zum alten Verein während oder innerhalb eines Monats nach Beendigung der Wehrpflicht oder des Zivildienstes, unabhängig davon, ob der Spieler während der Ableistung der Wehrpflicht oder des Zivildienstes die Spielberechtigung für einen anderen Verein erhalten hatte
  • Rückkehr zum alten Verein, nachdem der Spieler zu Studienzwecken für eine befristete Zeit seinen Wohnsitz gewechselt und bei einem Verein seines Studienortes gespielt hat
  • Nachweislich kein Spiel innerhalb der letzten sechs Monate (Frist beginnt frühestens mit dem ersten Tag der Spielberechtigung für Pflichtspiele beim abgebenden Verein)

Die Wartefrist kann für konkrete Beispiele in unserem Wartefristen Planspiel berechnet werden. Es handelt sich hierbei um eine reine Orientierungshilfe. Das ermittelte Ergebnis ist daher unverbindlich.

Übersicht einzureichender Unterlagen bzw. der Unterlagen, die im Falle einer online-Beantragung im Verein vorliegen müssen:

Vereinswechsel mit Beteiligung eines Vereins eines anderen Landesverbands (überregionaler Vereinswechsel):

  • Antrag auf Spielerlaubnis
  • Aktueller, auf der Rückseite ausgefüllter Spielerpass oder Einschreibebeleg der stellvertretenden Abmeldung beim abgebenden Verein oder
  • Verlusterklärung (als Ersatz für den verloren gegangen Spielerpass)
  • ggfs. Meldebescheinigung bei einem Wohnungsumzug eines Spielers (bei online-Beantragung nicht möglich, stattdessen muss der Antrag per Post geschickt werden!
  • ggfs. Nachträgliche Freigabe (bei online-Beantragung nicht möglich, stattdessen muss der Antrag per Post geschickt werden!)

International

Ein Antrag "Erstmalige Spielgenehmigung" oder "Vereinswechsel" eines ausländischen Spielers muss mit zusätzlichen Anlagen bei der Passstelle des Badischen Fußballverbands gestellt und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund bearbeitet werden. Diese Bearbeitung kann bis zu 30 Tage dauern und von Seiten des Vereins unter der DFBnet-Anwendung „Antragstellung Online“ über den Menüpunkt „Antragsübersicht“ verfolgt werden.    

Grundsätzlich wird bei den internationalen Passangelegenheiten zwischen Internationalen Erstausstellungen und Internationalen Vereinswechseln unterschieden. 

Um am verbandsorganisierten Spielbetrieb teilnehmen zu können, muss ein Spieler über eine Spielerlaubnis verfügen. Hat der Spieler in Deutschland noch keine Spielerlaubnis, d.h. der Spieler hat noch KEIN offizielles Spiel bestritten, muss ein Antrag auf Erteilung der erstmaligen Spielerlaubnis beantragt werden.

Ein Antrag "Erstmalige Spielgenehmigung" kann ganzjährig gestellt werden, da die Spielberechtigung für Freundschaftsspiele am Tag, an dem die vollständigen Unterlagen eingehen, erteilt wird. Die Unterlagen können momentan ausschließlich über den Postweg eingereicht werden. Zur Fristwahrung kann der Antrag "Erstmalige Spielgenehmigung" mit den entsprechenden Anlagen per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgeliefert werden.

Übersicht einzureichender Unterlagen:

Ausländische Erwachsene, die …

… das 18. Lebensjahr vollendet haben:

  • Antrag "Erstmalige Spielgenehmigung"
  • Kopie eines amtlichen Dokuments (z.B. Personalausweis, Geburtsurkunde), aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht
  • Internationaler Fragebogen
  • ggfs. Zusatzformular (USA, Mexiko, Mazedonien, Argentinien, Brasilien)

Hat der jeweilige Spieler bereits im Ausland am Spielbetrieb teilgenommen, muss ein Antrag "Vereinswechsel" beantragt werden. Dabei müssen die Bestimmungen des FIFA-Reglements bzgl. Status und Transfer von Spielern im Zusammenhang mit der DFB-Spielordnung und die Wechselperioden I und II eingehalten werden.
 

Wechselperiode I           vom 01.07. bis zum 31.08. (bei Abmeldung bis zum 30.06.)
Wechselperiode II vom 01.01. bis zum 31.01. (bei Abmeldung bis zum 31.12.)


Bei einem Antrag "Vereinswechsel", der außerhalb der Wechselperiode gestellt wird, bekommt der jeweilige Spieler die Spielberechtigung für Pflichtspiele zu Beginn der nächsten Wechselperiode. Es sei denn, der abgebende Nationalverband bestätigt, dass das letzte Spiel des jeweiligen Spielers länger als sechs Monate zurückliegt.

Darüber hinaus gelten für internationale Vereinswechsel von Spielern, die entweder im Ausland als Vertragsspieler geführt sind oder beim antragstellenden Verein Vertragsspieler werden sollen, besondere Bestimmungen (FIFA-TMS, Reamateurisierung). Für Informationen hierzu nehmen Sie bitte Kontakt zur Passstelle des Badischen Fußballverbands auf.

Der Ablauf der Beantragung eines internationalen Vereinswechsels läuft mit Ausnahme der Berücksichtigung der Wechselperioden analog zu dem einer internationalen Erstausstellung ab (Übersicht einzureichender Unterlagen).

Ergänzung zu den einzureichenden Unterlagen:

Wechselt der jeweilige Spieler aus einem der nachfolgenden Länder müssen zusätzlich zu den üblichen Anlagen eine Abmeldung vom letzten Verein (istupnica) und eine Abmeldung vom Regionalverband (brisovnica) vorgelegt werden:

  • Bosnien-Herzegowina
  • Kroatien
  • Mazedonien
  • Montenegro
  • Serbien

Vertragsspieler

 

Verträge mit Vertragsspielern müssen eine Laufzeit bis zum Ende des Spieljahres (30.06.) haben. Die Laufzeit soll für Spieler über 18 Jahren auf fünf Jahre begrenzt werden. Für Spieler unter 18 Jahren beträgt die maximale Laufzeit eines Vertrages drei Jahre. Der Abschluss ist während eines Spieljahres auch für die laufende Spielzeit möglich.

Die Vereine und die Spieler sind verpflichtet, Vertragsabschlüsse, Änderungen sowie Verlängerung von Verträgen der Passstelle unverzüglich durch Zusendung einer Ausfertigung des Vertrages anzuzeigen. Eine Berücksichtigung der angezeigten Verträge findet nur statt, wenn diese die vom Verein an den Spieler zu leistende Vergütung oder andere geldwerte Vorteile in Höhe von mindestens € 250,00 monatliche ausweisen.

Bei einem aufgrund eines Vertragsabschlusses erfolgten Vereinswechsel ist der aufnehmende Verein verpflichtet, rechtzeitig einen Antrag auf Vereinswechsel bei der Passstelle vorzulegen. Mit Beginn des wirksam angezeigten Vertrages erlischt eine bis dahin geltende Spielberechtigung für einen anderen Verein.

Duplikat & Personenänderung

Damit ein Spieler am organisierten Spielbetrieb teilnehmen kann, benötigt er eine gültige Spielerlaubnis, welche auf seinem Spielerpass abgebildet wird. Sollte dieser Spielerpass nicht mehr auffindbar sein oder aus verschiedenen Gründen die Gültigkeit verlieren (z.B. veraltetes Passfoto, unleserliche Angaben), muss ein neuer Spielerpass (sogenannter Duplikatpass) beantragt werden. Daraufhin werden Sie binnen weniger Tage einen Duplikatpass für den betreffenden Spieler erhalten.

Ein Antrag auf Duplikatpass kann ganzjährig gestellt werden, da die Spielberechtigung für Freundschafts- und Pflichtspiele unberührt bleibt. Der Antrag kann sowohl online als auch über den Postweg erfolgen.

Bei beiden Beantragungsformen muss ein Grund für die Antragstellung angegeben werden. Für den postalischen Antrag stehen folgende Angaben zur Auswahl:

  • Verlust des Spielerpasses
  • Veraltetes Passfoto
  • Unleserliche Angaben (z.B. Spielberechtigungsdaten überklebt)
  • Sonstiges

 

Hinweis:

Für die online gestützte Beantragung muss die Auswahl zwischen den drei erst genannten Alternativen (siehe Auflistung oben) getroffen werden. Eine Beurteilung des jeweiligen ausgewählten Grundes erfolgt nicht.  

 

Übersicht einzureichender Unterlagen bzw. der Unterlagen, die im Falle einer online-Beantragung im Verein vorliegen müssen:

  • Antrag auf Duplikat & Personenänderung
  • ggfs. aktueller Spielerpass

Auf einem Spielerpass eines Spielers stehen neben den Spielerlaubnisdaten (Spielerlaubnis für Freundschafts- und Pflichtspiele, etc.) die persönlichen Angaben des jeweiligen Spielers. Hierzu zählen der Vor- und Nachname sowie das Geburtsdatum. Diese Angaben, die den Spieler betreffen müssen stets korrekt sein und der Wahrheit entsprechen.

Sollten die persönlichen Angaben auf dem Spielerpass falsch abgedruckt sein (z.B. aufgrund Tippfehler, Vor- und Nachname vertauscht) oder sich diese geändert haben (z.B. aufgrund einer Eheschließung), muss die Passstelle darüber informiert werden. Hierzu ist ein Antrag auf Personenänderung zu stellen.

Ein Antrag auf Personenänderung kann ganzjährig gestellt werden, da die Spielberechtigung für Freundschafts- und Pflichtspiele unberührt bleibt. Der Antrag kann sowohl online als auch über den Postweg erfolgen.

Bei beiden Beantragungsformen muss ein Nachweis in Form einer Kopie eines amtlichen Dokumentes für die Antragstellung vorliegen. Folgende persönlichen Angaben des Spielers können geändert werden:

  • Name
  • Vorname
  • Geb.-Datum
  • Geschlecht
  • Nationalität

 

Hinweis:

Bei der Eingabe der persönlichen Daten des jeweiligen Spielers ist darauf zu achten, dass der Vor- und Zuname genauso eingegeben wird, wie dieser aus dem amtlichen Dokument hervorgeht. Bei einem Umlaut (z.B. dem „ü“) im Namen, muss dieser ebenso im DFBnet eingetragen werden.

 

Übersicht einzureichender Unterlagen bzw. der Unterlagen, die im Falle einer online-Beantragung im Verein vorliegen müssen:

  • Antrag auf Duplikat & Personenänderung
  • Kopie eines amtlichen Dokuments (z.B. Personalausweis, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde), aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht
  • ggfs. aktueller Spielerpass

Zweitspielgenehmigung

Für Spieler, die beispielsweise aufgrund des Studiums oder des Berufs, zwischen zwei Orten pendeln, kann bis zum Ende der jeweiligen Spielzeit eine Zweitspielgenehmigung beantragt werden. Hierdurch bekommt der Spieler neben der Spielerlaubnis für seinen Stammverein ein zusätzliches Spielrecht für einen weiteren Verein (Zweitverein). Der entsprechende Antrag ist bis spätestens 15.04. eines Jahres einzureichen, um für die laufende Spielzeit Berücksichtigung zu finden. Zur Fristwahrung können die Unterlagen per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden.

Für die Beantragung der Zweitspielgenehmigung müssen nachfolgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Spieler ist Student, Berufspendler oder gehört einer vergleichbaren Personengruppe an
  • Der Zweitverein nimmt mit seiner ersten Herren-Mannschaft am Spielbetrieb unterhalb der Kreisliga teil
  • Im Frauenbereich nimmt der Zweitverein mit seiner ersten Frauen-Mannschaft am Spielbetrieb unterhalb der Verbandsliga teil
  • Die Entfernung vom Stammverein zum Zweitverein beträgt mindestens 100 Kilometer (Fahrstrecke)


Übersicht einzureichender Unterlagen:

  • Antrag auf Zweitspielgenehmigung
  • Nachweis der beiden Wohnungsorte (z.B. durch amtliche Meldebescheinigung, Mitvertrag) in unmittelbarer Nähe des Stamm- und Zweitvereins
  • Bestätigung über die Mitgliedschaft im Stamm- und Zweitverein
  • Immatrikulationsbescheinigung (bei Studenten)

oder

  • Bestätigung des Arbeitgebers (bei Berufspendler)


Hinweis:

Die Spielerlaubnis für den Stammverein bleibt von der Erteilung einer Zweitspielgenehmigung unberührt.

Futsal

Um am offiziellen Spielbetrieb der Derbystar Futsal-Liga Baden teilnehmen zu können, benötigen die Spieler eine Futsal-Spielerlaubnis, die bei unserer Passstelle beantragt werden muss. Für andere Futsal-Wettbewerbe (z.B. Herren-Freundschaftsspiele/-turniere, Frauenturniere, Jugendmeisterschaften) ist keine eigene Futsal-Spielberechtigung erforderlich, der „normale“ Fußball-Spielerpass reicht aus.

Grundsätzlich wird bei den Futsal-Spielberechtigungen zwischen Futsal-Erstausstellung, Futsal-Abmeldung und Futsal-Vereinswechsel (auch international) unterschieden, die nachfolgend erklärt werden. 

Hat der Spieler in Deutschland noch keine Futsal-Spielerlaubnis, d.h. der Spieler hat noch KEIN offizielles Spiel im Rahmen der Derbystar-Futsal-Liga Baden oder der Futsal-Liga eines anderen Landes- oder Nationalverbandes bestritten, muss die erstmalige Futsal-Spielgenehmigung beantragt werden.

Dieser Antrag kann ganzjährig gestellt werden. Die Spielberechtigung für Freundschafts- und Pflichtspiele wird am Tag, an dem die Unterlagen vollständig eingehen, erteilt. Die Unterlagen können momentan ausschließlich über den Postweg bei der Verbandsgeschäftsstelle eingereicht werden. Zur Fristwahrung kann der Antrag auf Spielerlaubnis mit den entsprechenden Anlagen per Fax oder per Mail eingesendet. Die Originale müssen unverzüglich nachgeliefert werden.

Übersicht einzureichender Unterlagen:  

Deutsche und ausländische Erwachsene der Altersklasse Herren/Frauen:

  • Antrag "Erstmalige Futsal-Spielgenehmigung"
  • Kopie eines amtlichen Dokuments (z.B. Personalausweis, Geburtsurkunde), aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht  

Deutsche und ausländische Jugendliche der Altersklasse A-Jugend:

  • Antrag "Erstmalige Futsal-Spielgenehmigung"
  • Kopie eines amtlichen Dokuments (z.B. Personalausweis, Geburtsurkunde), aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht
  • Antrag "Vorzeitiges Futsal-Aktivenspielrecht" (Informationen zur Beantragung und Übersicht der einzureichenden Unterlagen unter dem Punkt „Aktivenspielrecht“)  

Hinweis:

Jugendliche unterhalb der Altersklasse A-Jugend sind für die Spiele der Derbystar-Futsal-Liga Baden nicht spielberechtigt.  

Futsal-Abmeldung

Bevor ein Spieler seinem Futsal-Verein wechseln kann, muss dieser bei seinem aktuellen Futsal-Verein als aktiver Futsal-Spieler abgemeldet werden. Diese Abmeldung muss entweder per Einschreiben mittels Abmeldepostkarte an die offizielle Vereinsanschrift oder in elektronischer Form mit Hilfe des Futsal-Abmeldeschreibens, das ins vereinsinterne E-Postfach des abgebenden Futsal-Vereins versendet wird, erfolgen.

Geht einem Futsal-Verein eine Abmeldung für einen Futsal-Spieler – per Einschreiben oder über das E-Postfach – zu, muss dieser mit der Abmeldung des Futsal-Spielers innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Abmeldung reagieren (Vorgehen bei einer Futsal-Abmeldung verläuft analog zur Abmeldung eines Fußball-Spielers).  

Nachträgliche Zustimmungen nur innerhalb der Futsal-Wechselperiode!

Eine Nicht-Zustimmung kann nachträglich in eine Zustimmung umgewandelt werden, jedoch nicht nach Ablauf des letzten Tages der Futsal-Wechselperiode. Hierfür muss der bfv-Passstelle entweder ein Schriftstück auf offiziellem Vereinsbriefpapier, dass durch Unterschrift eines vertretungsberechtigten Vereinsmitarbeiters sowie dem Vereinsstempel bestätigt wird oder per Mail, gesendet vom vereinsinternen e-Postfach, vorgelegt werden. Die Spielberechtigung des Futsal-Spielers wird dann frühestens zum Eingangsdatum der Erklärung über die nachträgliche Zustimmung bei unserem Verband erteilt. Die Fristwahrung kann auch per Fax oder per Mail, abgesendet vom vereinsinternen E-Postfach, erfolgen. Das Original der nachträglichen Zustimmung muss unverzüglich nachgereicht werden.

Der Vereinswechsel eines Futsal-Spielers kann grundsätzlich nur in einer Wechselperiode stattfinden:

  • Futsal-Wechselperiode    vom 01.05. bis zum 31.08.

Bei fristgerechter Antragstellung mit den vollständigen Futsal-Vereinswechselunterlagen und der Zustimmung durch den abgebenden Futsal-Verein wird die Futsal-Spielberechtigung für Pflichtspiele ab Antragseingang, jedoch frühestens zum 31.08., erteilt. Ein Transfer außerhalb dieses Zeitfensters oder ohne die Zustimmung des abgebenden Vereins geht mit einer Wartefrist von neun Monaten ab dem letzten Futsal-Spiel einher.  

Übersicht einzureichender Unterlagen:

  • Antrag auf Futsal-Spielerlaubnis
  • Aktueller, auf der Rückseite ausgefüllter Futsal-Spielerpass oder
  • Nachweis über die Futsal-Abmeldung (Einschreibebeleg, Mailverlauf)

Testspielgenehmigung

Mannschaften der Oberliga aufwärts können in Freundschaftsspielen sowie in Trainingseinheiten Spieler anderer Vereine testweise einsetzen. Hierzu muss im Vorfeld ein Antrag auf Testspielgenehmigung bei der Passstelle eingereicht werden. Die Beantragung kann ganzjährig vorgenommen werden und erfordert die Zustimmung des aktuellen bzw. bisherigen Stammvereins, da die Spielerlaubnis beim Stammverein bestehen bleibt. Darüber hinaus wird die testweise Spielerlaubnis entweder für einen bestimmten Zeitraum oder für eine bestimmte Begegnung beantragt. Zur Fristwahrung können die Unterlagen per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden. Bei vereinslosen Spielern entfällt die Zustimmung des letzten Vereins. Die Testspielgenehmigung ist dennoch zu beantragen.

Übersicht einzureichender Unterlagen:

  • Antrag auf Testspielgenehmigung
  • Kopie eines amtliches Dokuments, aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht


Hinweis:

Bei Spieler aus anderen Mitgliedsverbänden der FIFA ist ebenfalls eine Zustimmung des abstellenden Vereins oder das Einverständnis des zuständigen Nationalverbandes erforderlich.