Jugend

Erstausstellung

Um am verbandsorganisierten Spielbetrieb teilnehmen zu können, muss ein Spieler über eine Spielerlaubnis verfügen. Hat der Spieler in Deutschland noch keine Spielerlaubnis, d.h. der Spieler hat noch KEIN offizielles Spiel bestritten, muss ein Antrag auf Erteilung der erstmaligen Spielerlaubnis beantragt werden.

Ein Antrag auf Erteilung der erstmaligen Spielerlaubnis kann ganzjährig gestellt werden, da die Spielberechtigung für Freundschafts- und Pflichtspiele am Tag, an dem die Unterlagen vollständig eingehen, erteilt wird. Der Antrag kann sowohl über den Postweg als auch über die DFBnet-Anwendung „Antragstellung Online“ erfolgen. Bei erst genannter Variante können die Unterlagen zur Fristwahrung per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden.            

Übersicht einzureichender Unterlagen bzw. der Unterlagen, die im Falle einer online-Beantragung im Verein vorliegen müssen:


Deutsche Kinder und Jugendliche, egal welchen Alters:

  • Antrag auf Spielerlaubnis
  • Kopie eines amtlichen Dokuments (z.B. Personalausweis, Geburtsurkunde), aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht  

Ausländische Kinder, die das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet haben:

  • Antrag auf Spielerlaubnis
  • Kopie eines amtlichen Dokuments (z.B. Personalausweis, Geburtsurkunde), aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht  

Hinweis:

Bei der Eingabe der persönlichen Daten des jeweiligen Spielers ist darauf zu achten, dass der Vor- und Zuname genauso eingegeben wird, wie dieser aus dem amtlichen Dokument hervorgeht. Bei einem Umlaut (z.B. dem „ü“) im Namen, muss dieser ebenso im DFBnet eingetragen werden, wie auch der zweite und dritte Vorname, falls vorhanden.  

Zusätzliche Anlagen bei ausländischen Kindern und Jugendlichen!

Handelt es sich bei dem beantragten Spieler um einen ausländischen Fußballer müssen gegebenenfalls zusätzliche Unterlagen mit eingereicht werden. Detaillierte und weiterführende Informationen finden Sie unter dem Punkt „International“.

Vereinswechsel

Der Vereinswechsel eines Amateurs der Altersklasse Junioren/Juniorinnen, den älteren Jahrgang der A-Junioren und B-Juniorinnen ausgeschlossen, kann nach der DFB-Spielordnung (§ 13 ff. bfv-Jugendordnung) in einer Wechselperiode stattfinden:

Wechselperiode Jugend
   vom 16.07. bis zum 31.10.

Ein Transfer außerhalb dieses Zeitfensters geht mit einer Spielerlaubnis für Freundschafts- und Pokalspiele zum Antragseingang sowie mit einer Wartefrist auf das Pflichtspieldatum einher. Bei einer Zustimmung beträgt diese drei Monate ab dem Abmeldetag, bei Nicht-Zustimmung sechs Monate ab dem Tag des letzten Spiels.

Hinweis:


Ein Statuswechsel vom Vertragsspieler zum Amateur wird ebenfalls als Vereinswechsel eines Amateurs bezeichnet und demnach gleichermaßen behandelt.

Damit ein Spieler den Verein wechseln kann, muss dieser zunächst bei seinem aktuellen Verein abgemeldet werden. Hierzu ist die Abmeldepostkarte per Einschreiben an die offizielle Vereinsanschrift des jeweiligen Vereins zu schicken oder die Beantragung eines online-Vereinswechsels mittels der DFBnet-Anwendung „Antragstellung Online“ durchzuführen.

Die Abmeldung des Spielers muss fristgerecht erfolgen, um einen Vereinswechsel innerhalb der Wechselperiode zu ermöglichen (als Tag der Abmeldung gilt das Datum des Poststempels):

Abmeldung für Wechselperiode
          bis zum 15.07.

Geht einem Verein eine Abmeldung für einen Spieler – per Einschreiben oder durch die online-Beantragung als automatisch generiertes Abmeldeschreiben ins E-Postfach – zu, muss dieser mit der Abmeldung des Spielers innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Abmeldung reagieren. Grundsätzlich kann der bisherige Verein des Spielers (abgebender Verein) einem Vereinswechsel zustimmen oder nicht zustimmen und dies entsprechend auf der Passrückseite sowie die weiteren erforderlichen Angaben vermerken. Die Abmeldung kann dann über verschiedene Wege erfolgen:

  • die Online-Abmeldung bei Antragstellung Online vornehmen auf Basis des ausgefüllten Spielerpasses
  • den auf der Rückseite ausgefüllten Spielerpass an die Passstelle übermitteln
  • den auf der Rückseite ausgefüllten Spielerpass an den Spieler übergeben oder senden und die Passstelle davon in Kenntnis setzen
  • den auf der Rückseite ausgefüllten Spielerpass an den neuen Verein übergeben oder senden und die Passstelle davon in Kenntnis setzen  

Tipp:

Wie diese Abmeldung vorgenommen wird, ist grundsätzlich dem abgebenden Verein überlassen, wir empfehlen jedoch eine der ersten beiden Varianten!  

Hinweis:

Die Spielberechtigung für den bisherigen Verein endet mit dem Tag der Abmeldung, sodass der Spieler keine weiteren Spiele für den bisherigen Verein bestreiten darf! Stehen noch Pflichtspiele seiner aktuellen Mannschaft aus, kann sich der Spieler ausnahmsweise innerhalb von sieben Tagen nach Abschluss des Wettbewerbs abmelden und gilt damit auch noch als fristgerecht abgemeldet.  

Versäumen der Abmeldung zieht ein Bußgeld nach sich! Wird der Spieler nicht innerhalb der 14-tägigen Frist abgemeldet oder eine Erklärung über den Verbleib des Spielerpasses bei der Passstelle abgegeben, wird der abgebende Verein in Form einer ebenfalls zweiwöchigen Passanforderung erneut um die Abmeldung des Spielers gebeten. Wird auch dieser zweiten Aufforderung nicht nachgekommen, wird zum einen der Spieler freigegeben (während der Wechselperioden bekommt der Spieler schon nach Versäumen der ersten 14 Tage die Freigabe!) und zum anderen gegen den abgebenden Verein ein Bußgeld in Höhe von 103 € erhoben (§ 26 bfv-Strafordnung).     

Antragstellung  

Die Antragstellung bei einem Vereinswechsel kann entweder durch Einsenden des Antragsformulars mit den entsprechenden Anlagen zur bfv-Passstelle oder durch die Beantragung eines online-Vereinswechsels mittels der DFBnet-Anwendung „Antragstellung Online“ erfolgen. Der Eingang der vollständigen Unterlagen muss bis spätestens 31.10. (Wechselperiode Jugend) in der bfv-Passstelle erfolgen, sofern der Vereinswechsel innerhalb des Transferfensters abgewickelt werden soll. Zur Fristwahrung können die Exemplare ab 30.06.15 auch per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden.

 

Berechnung bzw. Erteilung der Spielberechtigung

Die Angaben zur Spielberechtigung für Pflicht- und Freundschaftsspiele des jeweiligen Spielers hängen grundsätzlich vom Eingang der vollständigen Unterlagen sowie der Zustimmung des abgebenden Vereins zum Vereinswechsel ab. Bei einer Zustimmung durch den abgebenden Verein wird das Pflichtspielrecht ab Eingang der vollständigen Unterlagen, frühestens zum 16.07. (Wechselperiode Jugend) erteilt. Die Zustimmung kann auch nachträglich erteilt werden, spätestens jedoch bis zum Ende der Wechselperiode.

Eine bereits erteilte Zustimmung kann nicht mehr in eine Nicht-Zustimmung umgewandelt werden. Wird die Zustimmung zum Vereinswechsel versagt, kann ein Pflichtspielrecht grundsätzlich erst zum 01.11. bzw. sechs Monate nach dem letzten Spiel und das Freundschaftsspielrecht zum Antragseingang erteilt werden.

Abmelde- und/oder Antragsfrist nicht eingehalten!

Wird der Spieler bis zum 15.07. abgemeldet, der Antrag jedoch zu spät eingereicht, d.h. ab dem 01.11., ist ein sofortiges Pflicht- und Freundschaftsspielrecht (mit Antragseingang) zu erteilen, auch wenn die Zustimmung zum Vereinswechsel nicht gegeben wird.

Bei einem Versäumen der Abmeldefrist, aber rechtzeitiger Antragsstellung bekommt der Spieler bei der Zustimmung zum Vereinswechsel eine Wartefrist von drei Monaten ab dem Abmeldedatum und bei einer Nicht-Zustimmung die Spielererlaubnis nach Ablauf einer Wartefrist von sechs Monaten ab dem letzten Spiel.

Hinweis:

Spieler der Altersklasse E-Junioren/-innen bekommen bei einem Vereinswechsel innerhalb des Spieljahres immer die Spielerlaubnis für Pflichtspiele nach Ablauf einer Wartefrist von drei Monaten und das Freundschaftsspielrecht mit Antragseingang.

Wegfall der Wartefrist:

Bei den nachfolgenden Gründen kann die Wartefrist im Rahmen eines Vereinswechsels wegfallen:

  • Rückkehr zum alten Verein, wenn der Spieler für den Verein noch kein Pflichtspiel bestritten hat (Voraussetzung: Zustimmung des abgebenden Vereins)
  • Rückkehr zum alten Verein bei laufender Wartefrist aufgrund der Nichtzustimmung, wenn der Spieler für den neuen Verein noch kein Spiel (Freundschafts- und Pflichtspiele) bestritten hat
  • Auflösung eines Vereins, sofern die Abmeldung des Spielers danach war
  • Nachweislich kein Spiel innerhalb der letzten sechs Monate (Frist beginnt frühestens mit dem ersten Tag der Spielberechtigung für Pflichtspiele beim abgebenden Verein)

Die Wartefrist kann für konkrete Beispiele in unserem Wartefristen Planspiel berechnet werden. Es handelt sich hierbei um eine reine Orientierungshilfe. Das ermittelte Ergebnis ist daher unverbindlich.

Hinweis:

Zieht der Verein seine Jugend-Mannschaft der jeweiligen Altersklasse vom Spielbetrieb zurück, kann der Spieler durch einen Antrag auf Gastspielrecht die sofortige Spielerlaubnis für den antragstellenden Verein erhalten. Detaillierte und weiterführende Informationen finden Sie unter dem Punkt „Gastspielrecht“.

Übersicht einzureichender Unterlagen bzw. der Unterlagen, die im Falle einer online-Beantragung im Verein vorliegen müssen:

Vereinswechsel zwischen zwei bfv-Vereinen (regionaler Vereinswechsel):

  • Antrag auf Spielerlaubnis
  • Aktueller, auf der Rückseite ausgefüllter Spielerpass oder 
  • Einschreibebeleg der stellvertretenden Abmeldung beim abgebenden Verein oder 
  • Verlusterklärung (als Ersatz für den verloren gegangen Spielerpass)
  • ggfs. Meldebescheinigung bei einem Wohnungsumzug eines Spielers bis höchstens B-Junior/-in (bei online-Beantragung nicht möglich, stattdessen muss der Antrag per Post geschickt werden!)  
  • ggfs. Nachträgliche Freigabe (bei online-Beantragung nicht möglich, stattdessen muss der Antrag per Post geschickt werden!)

Übersicht einzureichender Unterlagen bzw. der Unterlagen, die im Falle einer online-Beantragung im Verein vorliegen müssen:

Vereinswechsel mit Beteiligung eines Vereins eines anderen Landesverbands (überregionaler Vereinswechsel):

  • Antrag auf Spielerlaubnis
  • Aktueller, auf der Rückseite ausgefüllter Spielerpass oder Einschreibebeleg der stellvertretenden Abmeldung beim abgebenden Verein oder
  • Verlusterklärung (als Ersatz für den verloren gegangen Spielerpass)
  • ggfs. Meldebescheinigung bei einem Wohnungsumzug eines Spielers bis höchstens B-Junior/-in (bei online-Beantragung nicht möglich, stattdessen muss der Antrag per Post geschickt werden!
  • ggfs. Nachträgliche Freigabe (bei online-Beantragung nicht möglich, stattdessen muss der Antrag per Post geschickt werden!)

International

Ein Antrag auf Spielerlaubnis eines ausländischen Spielers muss bei der Passstelle des Badischen Fußballverbands gestellt und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund bearbeitet werden. Diese Bearbeitung kann bis zu 30 Tage dauern und von Seiten des Vereins unter der DFBnet-Anwendung „Antragstellung Online“ über den Menüpunkt „Antragsübersicht“ verfolgt werden.
     
Grundsätzlich wird bei den internationalen Passangelegenheiten zwischen Internationalen Erstausstellungen und Internationalen Vereinswechseln unterschieden, die nachfolgend erklärt werden.

Um am verbandsorganisierten Spielbetrieb teilnehmen zu können, muss ein Spieler über eine Spielerlaubnis verfügen. Hat der Spieler in Deutschland noch keine Spielerlaubnis, d.h. der Spieler hat noch KEIN offizielles Spiel bestritten, muss ein Antrag auf Erteilung der erstmaligen Spielerlaubnis beantragt werden.

Ein Antrag auf Erteilung der erstmaligen Spielerlaubnis kann ganzjährig gestellt werden, da die Spielberechtigung für Freundschaftsspiele am Tag, an dem die Unterlagen vollständig eingehen, erteilt wird. Die Unterlagen können momentan ausschließlich über den Postweg eingereicht werden. Zur Fristwahrung kann der Antrag auf Spielerlaubnis mit den entsprechenden Anlagen per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgeliefert werden.
 
Übersicht einzureichender Unterlagen:

Ausländische Kinder, die …

… das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet haben:

  • Antrag auf Spielerlaubnis
  • Kopie eines amtlichen Dokuments (z.B. Personalausweis, Geburtsurkunde), aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht  

Ausländische Kinder und Jugendliche, die …

… das 10. aber noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben:

  • Antrag auf Spielerlaubnis
  • Kopie eines amtlichen Dokuments (z.B. Personalausweis, Geburtsurkunde), aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht
  • Internationaler Fragebogen
  • Meldebestätigung der Eltern und des Spielers (vgl. "Elternbrief International")
  • Zusatzerklärung über Zuzug nach Deutschland (vgl. "Elternbrief International")
  • ggfs. Zusatzformular (USA, Mexiko, Mazedonien, Argentinien, Brasilien)

Hat der jeweilige Spieler bereits im Ausland am Spielbetrieb teilgenommen, muss ein Antrag auf Vereinswechsel beantragt werden. Dabei müssen die Bestimmungen des FIFA-Reglements bzgl. Status und Transfer von Spielern im Zusammenhang mit der DFB-Spielordnung und die Wechselperiode eingehalten werden.         

Wechselperiode     vom 16.07. bis zum 31.10.  (bei Abmeldung bis zum 15.07.)

Bei einem Antrag auf Spielerlaubnis, der außerhalb der Wechselperiode gestellt wird, bekommt der jeweilige Spieler die Spielberechtigung für Pflichtspiele zu Beginn der nächsten Wechselperiode. Es sei denn, der abgebende Nationalverband bestätigt, dass das letzte Spiel des jeweiligen Spielers länger als sechs Monate zurückliegt.

Darüber hinaus gelten für internationale Vereinswechsel von Spielern, die entweder im Ausland als Vertragsspieler geführt sind oder beim antragstellenden Verein Vertragsspieler werden sollen, besondere Bestimmungen (FIFA-TMS, Reamateurisierung). Für Informationen hierzu nehmen Sie bitte Kontakt zur Passstelle des Badischen Fußballverbands (Ansprechpartner) auf.   

Der Ablauf der Beantragung eines internationalen Vereinswechsels läuft mit Ausnahme der Berücksichtigung der Wechselperioden analog zu dem einer internationalen Erstausstellung ab (Übersicht einzureichender Unterlagen).
 
Ergänzung zu den einzureichenden Unterlagen:


Wechselt der jeweilige Spieler aus einem der nachfolgenden Länder müssen zusätzlich zu den üblichen Anlagen eine Abmeldung vom letzten Verein (istupnica) und eine Abmeldung vom Regionalverband (brisovnica) vorgelegt werden:

  • Bosnien-Herzegowina
  • Kroatien
  • Mazedonien
  • Montenegro
  • Serbien  

Gastspielrecht

Hat ein Jugendspieler in seinem Verein keine Spielmöglichkeit, weil der Stammverein in der entsprechenden Altersklasse keine Mannschaft gemeldet hat oder diese vom Spielbetrieb abmelden musste, kann der Spieler ein Gastspielrecht für einen anderen Verein beantragen. Die Gastspielgenehmigung wird immer nur für eine Spielzeit erteilt und gilt grundsätzlich für die beantragte Altersklasse.

Ein Antrag auf Gastspielrecht kann ganzjährig gestellt werden. Die Spielberechtigung für Freundschafts- und Pflichtspiele wird an dem Tag erteilt, an dem die Unterlagen vollständig eingehen. Der Antrag kann sowohl online als auch über den Postweg erfolgen. Bei erst genannter Variante können die Unterlagen zur Fristwahrung per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden.

Hinweis:

Hat der Stammverein auch in der nächst höheren Altersklasse keine Mannschaft für den Spielbetrieb gemeldet, kann der Spieler dort ebenfalls eingesetzt werden.


Übersicht einzureichender Unterlagen:


Für Junioren (online-Beantragung möglich!)

  • Antrag auf Gastspielgenehmigung
  • Aktueller Spielerpass, sofern der Spieler schon eine Spielberechtigung hat oder eine Verlusterklärung, wenn der aktuelle Spielerpass nicht mehr auffindbar ist


Für Juniorinnen (momentan keine online-Beantragung möglich!)

  • Antrag auf Gastspielgenehmigung
  • Aktueller Spielerpass, sofern der Spieler schon eine Spielberechtigung hat oder eine Verlusterklärung, wenn der aktuelle Spielerpass nicht mehr auffindbar ist

 

 

Duplikat & Personenänderung

Damit ein Jugendspieler am organisierten Spielbetrieb teilnehmen kann, benötigt dieser eine gültige Spielerlaubnis, welche auf seinem Spielerpass abgebildet wird. Sollte dieser Spielerpass nicht mehr auffindbar sein oder aus verschiedenen Gründen die Gültigkeit verlieren (z.B. veraltetes Passfoto, unleserliche Angaben), muss ein neuer Spielerpass (sogenannter Duplikatpass) beantragt werden. Daraufhin werden Sie binnen weniger Tage einen Duplikatpass für den betreffenden Spieler erhalten.

Ein Antrag auf Duplikatpass kann ganzjährig gestellt werden, da die Spielberechtigung für Freundschafts- und Pflichtspiele unberührt bleibt. Der Antrag kann sowohl online als auch über den Postweg erfolgen.

Bei beiden Beantragungsformen muss ein Grund für die Antragstellung angegeben werden. Für den postalischen Antrag stehen folgende Angaben zur Auswahl:

  • Verlust des Spielerpasses
  • Veraltetes Passfoto
  • Unleserliche Angaben (z.B. Spielberechtigungsdaten überklebt)
  • Sonstiges

 

Hinweis:

Für die online gestützte Beantragung muss die Auswahl zwischen den drei erst genannten Alternativen (siehe Auflistung oben) getroffen werden. Eine Beurteilung des jeweiligen ausgewählten Grundes erfolgt nicht.  

 

Übersicht einzureichender Unterlagen bzw. der Unterlagen, die im Falle einer online-Beantragung im Verein vorliegen müssen:

  • Antrag auf Duplikat & Personenänderung
  • ggfs. aktueller Spielerpass

 

Auf einem Spielerpass eines Jugendspielers stehen neben den Spielerlaubnisdaten (Spielerlaubnis für Freundschafts- und Pflichtspiele, etc.) die persönlichen Angaben des jeweiligen Spielers. Hierzu zählen der Vor- und Nachname sowie das Geburtsdatum. Diese Angaben, die den Spieler betreffen müssen stets korrekt sein und der Wahrheit entsprechen.

Sollten die persönlichen Angaben auf dem Spielerpass falsch abgedruckt sein (z.B. aufgrund Tippfehler, Vor- und Nachname vertauscht) oder sich diese geändert haben (z.B. aufgrund einer Eheschließung), muss die Passstelle darüber informiert werden. Hierzu ist ein Antrag auf Personenänderung zu stellen.

Ein Antrag auf Personenänderung kann ganzjährig gestellt werden, da die Spielberechtigung für Freundschafts- und Pflichtspiele unberührt bleibt. Der Antrag kann sowohl online als auch über den Postweg erfolgen.

Bei beiden Beantragungsformen muss ein Nachweis in Form einer Kopie eines amtlichen Dokumentes für die Antragstellung vorliegen. Folgende persönlichen Angaben des Spielers können geändert werden:

  • Name
  • Vorname
  • Geb.-Datum
  • Geschlecht
  • Nationalität

 

Hinweis:

Bei der Eingabe der persönlichen Daten des jeweiligen Spielers ist darauf zu achten, dass der Vor- und Zuname genauso eingegeben wird, wie dieser aus dem amtlichen Dokument hervorgeht. Bei einem Umlaut (z.B. dem „ü“) im Namen, muss dieser ebenso im DFBnet eingetragen werden.

 

Übersicht einzureichender Unterlagen bzw. der Unterlagen, die im Falle einer online-Beantragung im Verein vorliegen müssen:

  • Antrag auf Duplikat & Personenänderung
  • Kopie eines amtlichen Dokuments (z.B. Personalausweis, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde), aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht

 

 

Sonderspielberechtigung

Beim Badischen Fußballverband gibt es in der Altersklasse Jugend eine Sonderspielgenehmigung, die ausschließlich die B-Juniorinnen betrifft.

Sonderspielgenehmigung für B-Juniorinnen
Grundsätzlich sind bis zu den C-Junioren gemischte Mannschaften (Jungen und Mädchen) zugelassen, sodass die Spielerinnen bis zu dieser Altersklasse mit dem aktuellen Spielerpass eingesetzt werden können. Darüber hinaus können Spielerinnen älteren Jahrgangs (B-Juniorinnen) aus Gründen der Talentförderung eine zusätzliche Sonderspielgenehmigung beantragen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Spielerin eine aktuelle bfv-Auswahlspielerin ist. Ein entsprechender Antrag auf Sonderspielgenehmigung für B-Juniorinnen kann ganzjährig gestellt werden. Zur Fristwahrung können die Unterlagen per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden.

Übersicht einzureichender Unterlagen:

  • Antrag auf Sonderspielgenehmigung für B-Juniorinnen
  • Aktueller Spielerpass, sofern die Spielerin schon eine Spielberechtigung hat oder eine Verlusterklärung, wenn der aktuelle Spielerpass nicht mehr auffindbar ist

Hinweis:
Die Spielerlaubnis für die aktuelle Altersklasse der Spielerin bleibt von der Erteilung einer Sonderspielgenehmigung unberührt.

 

 

 

Aktivenspielrecht

Damit ein Jugend-Spieler (A-Junior/B-Juniorin) bei den Aktiven (Herren-/Frauenmannschaft) eingesetzt werden kann, muss für den jeweiligen Spieler ein entsprechender Antrag gestellt werden. Ein Antrag auf Erteilung des Aktivenspielrechts kann ganzjährig und ausschließlich über den Postweg gestellt werden. Zur Fristwahrung können die Unterlagen per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden.

A-Junioren, die das 18. Lebensjahr beendet haben, bekommen das vorzeitige Aktivenspielrecht mit Antragseingang, unabhängig davon, ob Sie dem älteren oder dem jüngeren Jahrgang angehören. Ein minderjähriger Fußballer des älteren Jahrgangs bekommt die Spielberechtigung zum Eingang der vollständigen Unterlagen, der jüngere Jahrgang erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres.

B-Juniorinnen, die das 16. Lebensjahr beendet haben, können einen Antrag auf Erteilung des vorzeitigen Aktivenspielrechts stellen und erhalten mit Antragseingang die zusätzliche Spielerlaubnis, unabhängig davon, ob Sie dem älteren oder dem jüngeren Jahrgang angehören. Eine Spielerin des älteren Jahrgangs, die unter 16 Jahren ist, wird die Erlaubnis zum Einsatz bei den Aktiven erst nach Vollendung des 16. Lebensjahres erhalten.     

Das Jugendspielrecht geht durch den Einsatz in der Herren- bzw. Frauenmannschaft oder die Beantragung des vorzeitigen Aktivenspielrechts nicht verloren.  

Übersicht einzureichender Unterlagen:


Volljähriger A-Junior, egal ob älterer oder jüngerer Jahrgang:

  • Antrag auf Erteilung des Aktivenspielrechts
  • Aktueller Spielerpass, sofern der Spieler schon eine Spielberechtigung hat oder eine Verlusterklärung, wenn der aktuelle Spielerpass nicht mehr auffindbar ist  

Minderjähriger A-Junior älteren Jahrgangs (noch keine 18 Jahre!):  

  • Antrag auf Erteilung des Aktivenspielrechts
  • Aktueller Spielerpass, sofern der Spieler schon eine Spielberechtigung hat oder eine Verlusterklärung, wenn der aktuelle Spielerpass nicht mehr auffindbar ist
  • Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
  • Unbedenklichkeitserklärung eines Arztes  

Minderjährige B-Juniorin, egal ob älterer oder jüngerer Jahrgang: 

  • Antrag auf Erteilung des Aktivenspielrechts
  • Aktueller Spielerpass, sofern der Spieler schon eine Spielberechtigung hat oder eine Verlusterklärung, wenn der aktuelle Spielerpass nicht mehr auffindbar ist
  • Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
  • Unbedenklichkeitserklärung eines Arztes  

Minderjährige B-Juniorin älteren Jahrgangs (noch keine 16 Jahre!): 

  • Antrag auf Erteilung des Aktivenspielrechts
  • Aktueller Spielerpass, sofern der Spieler schon eine Spielberechtigung hat oder eine Verlusterklärung, wenn der aktuelle Spielerpass nicht mehr auffindbar ist
  • Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
  • Unbedenklichkeitserklärung eines Arztes 

Hinweis:

In Ausnahmefällen ist ein vorzeitiges Aktivenspielrecht aus Gründen der besseren Talentförderung für A-Junioren zulässig, die das 17. Lebensjahr vollendet haben, wenn diese Spieler einer DFB-oder bfv-Auswahl angehören.

Zweitspielgenehmigung

Für Spieler, die beispielsweise aufgrund des Studiums, des Berufs oder als Scheidungskind zwischen zwei Orten pendeln, kann bis zum Ende der jeweiligen Spielzeit eine Zweitspielgenehmigung beantragt werden. Hierdurch bekommt der Spieler neben der Spielerlaubnis für seinen Stammverein ein zusätzliches Spielrecht für einen weiteren Verein (Zweitverein). Der entsprechende Antrag ist bis spätestens 15.04. eines Jahres einzureichen, um für die laufende Spielzeit Berücksichtigung zu finden. Zur Fristwahrung können die Unterlagen per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden.

Für die Beantragung der Zweitspielgenehmigung müssen nachfolgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Spieler ist Student, Auszubildender, Berufspendler, Scheidungskind oder gehört einer vergleichbaren Personengruppe an
  • Der Zweitverein nimmt mit seiner ersten Mannschaft in der Altersklasse des Spielers, für den der Antrag gestellt wird, am Spielbetrieb auf Kreisebene teil
  • Die Entfernung vom Stammverein zum Zweitverein beträgt mindestens 50 Kilometer (Fahrstrecke)
  • Stamm- und Zweitverein müssen unterschiedlichen Kreisen angehören


Übersicht einzureichender Unterlagen:

  • Antrag auf Zweitspielgenehmigung
  • Immatrikulationsbescheinigung (bei Studenten)

oder

  • Bestätigung des Arbeitgebers (bei Berufspendler, Auszubildenden)

oder

  • Bestätigung der getrennt lebenden Eltern (siehe Formular)
  • Nachweis der beiden Wohnungsorte (z.B. durch amtliche Meldebescheinigung, Mitvertrag) in unmittelbarer Nähe des Stamm- und Zweitvereins
  • Bestätigung über die Mitgliedschaft im Stamm- und Zweitverein


Hinweise:

Die Spielerlaubnis für den Stammverein bleibt von der Erteilung einer Zweitspielgenehmigung unberührt. Der Einsatz eines Spielers mit Zweitspielrecht in einer Mannschaft der nächsthöheren Altersklasse des Zweitvereins ist erlaubt.

Testspielgenehmigung

Vereine mit Jugendleistungszentren können für die betreffenden Jugend-Mannschaften in Freundschaftsspielen sowie in Trainingseinheiten Spieler anderer Vereine testweise einsetzen. Hierzu muss im Vorfeld ein Antrag auf Testspielgenehmigung bei der Passstelle eingereicht werden. Die Beantragung kann ganzjährig vorgenommen werden und erfordert die Zustimmung des aktuellen bzw. bisherigen Stammvereins, da die Spielerlaubnis beim Stammverein bestehen bleibt. Darüber hinaus wird die testweise Spielerlaubnis entweder für einen bestimmten Zeitraum oder für eine bestimmte Begegnung beantragt. Zur Fristwahrung können die Unterlagen per Fax oder per Mail eingesendet und die Originale unverzüglich nachgereicht werden. Bei vereinslosen Spielern entfällt die Zustimmung des letzten Vereins. Die Testspielgenehmigung ist dennoch zu beantragen.

Übersicht einzureichender Unterlagen:

  • Antrag auf Testspielgenehmigung
  • Kopie eines amtliches Dokuments, aus dem Name, Vorname und Geburtsdatum hervorgeht


Hinweis: 

Bei Spielern aus anderen Mitgliedsverbänden der FIFA ist ebenfalls eine Zustimmung des abstellenden Vereins oder das Einverständnis des zuständigen Nationalverbandes erforderlich.