Homosexualität

bfv-Ansprechpartner für Homosexualität

Sven Wolf
Sven Wolf

Der Fußball in Baden, der bfv und seine Vereine stehen jedem offen, der Fußball aktiv betreiben oder diesen in anderer Form unterstützen will. Dieses unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe und/oder sexueller Orientierung des oder der Einzelnen. Jedwede Form von Diskriminierung, Rassismus, Ausgrenzung und insbesondere auch Homophobie haben im Fußball keinen Platz. Dies wird im Badischen Fußballverband aktiv gelebt. Der bfv wird daher allen Bestrebungen entschieden entgegen treten, durch die Menschen aufgrund Ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, ausgegrenzt oder in anderer Weise beeinträchtigt werden bzw. werden sollen.

Mit Sven Wolf verfügt der bfv über eine Ansprechpersonen, die für jegliche Anliegen im Zusammenhang mit Homosexualität im Fußball zur Verfügung steht.
Sven Wolf outete sich mit 19 und "hatte damit nie Probleme", wie er selbst sagt. Er möchte zukünftig beim bfv als Ansprechpartner für Homosexualität "den Dialog mit allen Beteiligten suchen sowie zu einem offenen und vertrauensvollen Umgang miteinander aufrufen". Ihn benannte der bfv als Ansprechpartner für Homosexualität, noch bevor das Thema durch das Outing des ehemaligen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger durch alle Medien ging.

Sven Wolf steht für jeden zur Verfügung, der Fragen rund um das Thema Homosexualität hat. Seien es Spieler(innen), die sich outen möchten oder es getan haben, Trainer(innen) oder Mitspieler(innen), die es in ihrer Mannschaft mit homosexuellen Spieler(innen) zu tun haben. „In meiner Funktion als Ansprechpartner für Homosexualität wünsche ich mir den offenen, respektvollen und wenn nötig vertraulichen Austausch und Umgang mit Betroffenen. Auch für Menschen, die beim Thema Homosexualität unsicher sind, bin ich gerne da, um Vorurteile abzubauen. Denn jeder Mensch sollte unabhängig von seiner oder ihrer sexuellen Orientierung akzeptiert und respektiert werden.“

"Der Fußball mit seinen Verbänden und Vereinen lebt von der Vielfalt und bringt Menschen mit derselben Leidenschaft zusammen", sagt bfv-Präsident Ronny Zimmermann. "Unser Sport steht für Fairness und Gleichberechtigung. Jeder ist willkommen. Der bfv möchte die Selbstverständlichkeit, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, verdeutlichen. Wir gehen damit gegen Diskriminierung von Menschen und Bevölkerungsgruppen vor.

Berliner Erklärung

Ronny Zimmermann bei der Unterschrift
Ronny Zimmermann bei der Unterschrift

Bereits am 17. Juli 2013 setzten Spitzenfunktionäre des Sports und mehrere Bundesminister ein deutliches Zeichen: Gemeinsamen unterzeichneten sie die "Berliner Erklärung" gegen Homophobie und für die Vielfalt, den Respekt und die Akzeptanz im Sport. Der VfR Mannheim gehörte neben sechs Proficlubs als einziger Amateurverein zu den Erstunterzeichnern dieser Erklärung. Mit der 26-seitigen Broschüre "Fußball und Homosexualität" gibt der DFB zudem seit Juli jedem praxisorientierte Informationen an die Hand. Auch der Badische Fußballverband hat die Berliner Erklärung unterzeichnet.

Die Erstunterzeichner der Erklärung