Beachsoccer

„An Beachsoccer liebe ich am meisten, dass es ein unfassbar schnelles und intensives Spiel ist. Spektakuläre Tore bei Sonne und Musik machen die Sportart auch für Zuschauer so attraktiv. Beachsoccer bedeutet ‘Lifestyle’, der einen nicht mehr loslässt, wenn es einen gepackt hat.“ 

Marcel Nowak, Deutscher Beachsoccer-Nationalspieler 

 

Vielen Dank an den bfv, der uns das erst ermöglicht hat, indem wir zum bfv-Beachsoccer-Cup auf der Sportschule Schöneck eingeladen wurden. Dort haben die Jungs zum ersten Mal überhaupt auf Sand gespielt und die Begeisterung für Beachsoccer war sofort da. Das Abenteuer Beachsoccer wird bei uns sicher weitergehen!

Tobias Ziegler, ASV Durlach

 

 

 

Wer Fußball mag, wird Beachsoccer lieben und nicht mehr missen wollen.“

Oliver Romrig, Deutscher Beachsoccer-Nationaltrainer

 

Beachsoccer

Beachsoccer ist Fußballspielen auf Sand oder am Strand. Die Sportart entstand in den Küstenregionen Brasiliens gegen Ende des 19. Jahrhunderts und ist mittlerweile nicht nur am Strand in Brasilien, sondern weltweit fester Bestandteil der Freizeitgestaltung.

Der DFB organisiert seit 2013 nationale Meisterschaften und eine Liga. Im Jahr 2022 nahmen zehn Mannschaften teil. Daneben gibt es Frauen- und Jugendturniere. 2016 wurde eine Beachsoccer-Nationalmannschaft gegründet, die in der höchsten europäischen Spielklasse spielt, der Euro Beach Soccer League Division A. Seit 2005 richtet die FIFA im Zweijahresrhythmus Weltmeisterschaften aus.

Regeln

Grundsätzlich basiert Beachsoccer auf den normalen Fußballregeln. Die Besonderheiten:

 

  • In der Regel wird barfuß auf einer Sandfläche gespielt. Elastische Fuß- und/oder Knöchelbandagen sowie Socken oder Stutzen sind gestattet.
  • Das Spielfeld ist kleiner (35-37 x 26-28 Meter) und es wird normalerweise pro Teams mit je fünf Spieler*innen gespielt, davon ein*e Torspieler*in.
  • Das Tor ist 2,2 x 5,5 Meter groß.
  • Das Spiel besteht aus drei Zeitabschnitten mit jeweils zwölf Spielminuten. Nach jedem Spielabschnitt wird die Seite gewechselt.
  • Es gibt eine 4-Sekunden-Regel für die Ausführung von Standardsituationen.
  • Bei einem Freistoß darf keine Mauer gebildet werden. Der*die gefoulte Spieler*in muss den Freistoß/Strafstoß selbst ausführen.
  • Der*die Torspieler*in darf den Ball mit der Hand aufnehmen, auch wenn er von einem*einer eigenen Mitspieler*in zurückgespielt wurde; allerdings nur einmal pro Ballbesitz des eigenen Teams. 

 

 

 

Positive Effekte

... auf die Sportler*innen:

 

  • Sommer-Sonne-Strand-Gefühl Freizeitgestaltung verbunden mit geselligem Miteinander 
  • Zusätzliches Fußballsportangebot neben dem Fußballtraining
  • Förderung des sozialen Miteinander
  • Technik gepaart mit Athletik und Taktik 

... auf den Verein:

 

  • Ergänzung des Vereinsangebots, um eine weitere sportliche Möglichkeit für alle Geschlechter, jedes Alter und jede Leistungsstärke
  • Steigerung der Attraktivität gerade für junge Menschen
  • vielfältige Chancen, Jugendliche und junge Erwachsene für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen und an den Verein zu binden