Finaltag

Endspiel im bfv-Rothaus-Pokal am 26. Mai 2019 im Karlsruher Wildpark

Der Karlsruher SC und SV Waldhof Mannheim spielen am Sonntag, 26. Mai 2019 um 14 Uhr im Karlsruher Wildparkstadion um den bfv-Rothaus-Pokal. 

Gute vier Wochen brauchte es nach den Halbfinalspielen, um den Pokalkracher zu planen. Das Aufeinandertreffen der beiden Clubs stellte die Verantwortlichen des Badischen Fußballverbandes vor besondere Herausforderungen. „In Frage kamen infrastrukturell nur vier Stadien in Baden, das machte die Suche nach einem Austragungsort schon von vorneherein schwer“, erklärt Felix Wiedemann, Leiter Spielbetrieb beim Badischen Fußballverband. In Sandhausen ist die Austragung wegen der drohenden Relegation und in Sinsheim wegen Rasenerneuerung nicht möglich, daher musste von der Maßgabe eines neutralen Spielorts abgewichen werden. Das Mannheimer Carl-Benz-Stadion wird nach dem sicheren Aufstieg Drittliga-tauglich gemacht und entfällt somit ebenfalls. Auch das Karlsruher Wildparkstadion ist auf Grund der Baumaßnahmen kein idealer Spielort und für die Polizei mit erhöhtem Personalbedarf verbunden. Erschwerend hinzu kommen das noch immer mögliche Relegations-Heimspiel für den Karlsruher SC am 24. Mai und das „Verfassungsfest“ anlässlich der Feier 70 Jahre Grundgesetz im Karlsruher Schlossgarten am 25. Mai. Da Karlsruhe jedoch alternativlos ist, kam schließlich nur eine Terminverlegung in Frage. „Leider kann das Endspiel somit nicht wie in den vergangenen Jahren am bundesweiten Finaltag der Amateure am 25. Mai stattfinden. Das bedauern wir sehr, denn es ist eine tolle Plattform für die Landespokalfinals.“ bfv, die Finalisten, die Stadt Karlsruhe und die Landesinformationsstelle Sporteinsätze des Innenministeriums verständigten sich auf die Ansetzung des Spiels am Sonntag, 26. Mai 2019 um 14 Uhr. Wiedemann: „Es war ein Kraftakt für alle Beteiligten. Wir bedanken uns ganz herzlich für die partnerschaftliche und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der Stadt und den Sicherheitsbehörden. Dank geht auch an den Karlsruher SC für die Bereitschaft, dieses Spiel auszurichten und an den SV Waldhof Mannheim, im Wildpark anzutreten.“ 

„Auch wenn wir bereits über die Liga für den DFB-Pokal qualifiziert sind, ist ein Finale gegen Waldhof Mannheim natürlich ein Prestigeduell für uns und unsere Fans, auf das wir uns sehr freuen“, so KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. Vorfreude herrscht auch auf dem Waldhof. SVW-Trainer Bernhard Trares: „Wir freuen uns auf ein spannendes und interessantes Pokalfinale gegen den KSC und sind mit der Entscheidung, die Partie im Wildpark auszutragen, zufrieden. Wir hoffen, dass uns viele Fans begleiten und dort, wie die ganze Saison über, für hochklassige Stimmung sorgen.“

„Vergangene Saison gab es die Begegnung KSC gegen Waldhof ja im Halbfinale des bfv-Rothaus-Pokals. Wir hatten damals ein ausverkauftes Haus und eine fantastische Atmosphäre mit friedlichen Fans im Wildparkstadion. Genau das wünschen wir und für das diesjährige Endspiel“, betont bfv-Präsident Ronny Zimmermann. Der Vorverkauf der Tickets startet voraussichtlich noch diese Woche über den KSC, den SVW und online. Infos folgen.

Tickets

Ticketpreise:
Sitzplatz (überdacht) 22,- Euro
Stehplatz 12,- Euro
Stehplatz Ermäßigt* 10,- Euro
VIP 120,- Euro zzgl. MwSt.
VIP inkl. Parken 130,- Euro zzgl. MwSt.
Verkaufsstellen: Verkaufsstart:
Fanblöcke SV Waldhof Mannheim
Steh- und Sitzplätze Gegengerade
Geschäftsstelle SV Waldhof Mannheim (Alsenweg, 68305 Mannheim)
Online auf www.svw07.de
15.05.19, 10 Uhr
Fanblöcke Karlsruher SC
Stehplätze Hintertortribüne
Fanshop Karlsruher SC (Adenauerring 17, 76131 Karlsruhe)
Online auf ksc.de/tickets (nur KSC-Mitglieder und -Dauerkarteninhaber)
15.05.19, 9 Uhr exklusiver VVK
17.05.19, 9 Uhr freier VVK
Sitzplätze Haupttribüne Fanshop Karlsruher SC (Adenauerring 17, 76131 Karlsruhe),
Online auf ksc.de/tickets (nur KSC-Mitglieder und -Dauerkarteninhaber) 
15.05.19, 9 Uhr exklusiver VVK
17.05.19, 9 Uhr freier VVK
VIP-Tickets Bestellformular 15.05.19


Es gelten die Ticket AGB.

Die Eintrittskarte gilt als Fahrkarten für kostenlose Hin- und Rückfahrt am Spieltag im Verbundgebiet des KVV. Dabei gelten die Tarif- und Beförderungsbedingungen des KVV.

* Ermäßigt sind Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, Studenten und Schüler mit gültigem Schüler-/Studentenausweis, FSJ, Rentner, Schwerbehinderte ab 50 %

Kinder bis einschließlich 6 Jahre erhalten kostenfreien Eintritt ohne Anrecht auf einen Sitzplatz.

Anreise und Parken

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird der Adenauerring im Bereich zwischen Einmündung Theodor-Heuss-Allee und Eingang "Nackter Mann" zwei Stunden vor Spielbeginn gesperrt. Die Zufahrt zum Stadion (mit Parkberechtigung) und zum Birkenparkplatz (öffentliches, kostenpflichtiges Parken) ist nur aus Richtung Westen (Mühlburger Tor, Linkenheimer Landstraße u.a.) möglich. Die Einfahrt zum Birkenparkplatz von Theodor-Heuss-Allee/Durlacher Tor ist  Gästen des SV Waldhof Mannheim vorbehalten.

Stadionordnung

Aufgrund von § 10 Abs. 1 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 sowie § 18 des Polizeigesetzes für Baden-Württemberg in der Fassung vom 13. Januar 1992 (GBl. S. 1, ber. S. 596, ber. 1993 S. 155), zuletzt geändert durch Gesetz vom 4. Dezember 2012 (GBl. S. 657) hat der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe mit Zustimmung des Gemeinderates folgende Polizeiverordnung erlassen:

§ 1
Zweck, Geltungsbereich

(1) Die Polizeiverordnung dient der Gewährleistung einer geregelten Benutzung, der Ordnung und der Verkehrssicherheit im Bereich des Wildparkstadions - im folgenden "Stadion" genannt - anlässlich von Veranstaltungen.
(2) Die Polizeiverordnung gilt an Spiel-/Veranstaltungstagen im Zeitraum von 4 Stunden vor dem jeweiligen Spiel-/Veranstaltungsbeginn bis 3 Stunden nach Spiel-/Veranstaltungsende.
(3) Die Polizeiverordnung gilt - im umfriedeten Bereich des Wildparkstadions, - auf der gesamten Breite und den Seitenstreifen der Straßen Adenauerring zwischen Friedrichstaler Allee und Straße Am Fasanengarten sowie Theodor-Heuss-Allee zwischen Adenauerring und Klosterweg, - auf dem als "Birkenparkplatz" bezeichneten Parkplatz, - im Waldgebiet einschließlich der Alleen und Wege zwischen Adenauerring und Klosterweg, von der Theodor-Heuss-Allee bis zu dem als "P KIT Campus-Süd" bezeichneten Parkplatz, - auf dem als "P KIT Campus-Süd" bezeichneten Parkplatz mit dem östlich angrenzenden Waldgebiet bis zum Klosterweg. Ein Lageplan ist als Anlage 1 beigefügt und Bestandteil dieser Stadionordnung.
(4) Die Polizeiverordnung gilt nicht - innerhalb des befriedeten Besitztums der Stadiongaststätte, - in den für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Räumen. KIT Campus-Süd" bezeichneten Parkplatz mit dem östlich angrenzenden Waldgebiet bis zum Klosterweg.
Ein Lageplan ist als Anlage 1 beigefügt und Bestandteil dieser Stadionordnung.

§ 2
Verhalten im Geltungsbereich der Stadionordnung

(1) Jede Besucherin und jeder Besucher hat sich so zu verhalten, dass keine andere Person geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar belästigt oder behindert wird.
(2) Den Anordnungen des Ordnungsdienstes und der Polizei ist Folge zu leisten.

§ 3
Verbotene Gegenstände

(1) Innerhalb des Geltungsbereichs dieser Stadionordnung ist das Mitführen folgender Gegenstände ohne amtliche Ermächtigung untersagt:
a) Schuss-, Hieb-, Stich- und Stoßwaffen aller Art sowie sonstige Gegenstände, die nach ihrer Art zur Verletzung von Personen oder zur Beschädigung von Sachen geeignet und von ihrer Besitzerin oder ihrem Besitzer hierzu bestimmt sind,
b) Flaschen, Gläser, Becher, Krüge und Dosen aus zerbrechlichem, splitterndem oder hartem Material,
c) sperrige Gegenstände wie Leitern, Hocker, Kisten, Stangen mit einer Länge von mehr als 1,5 m oder einem Durchmesser von mehr als 3 cm,
d) Feuerwerkskörper und sonstige pyrotechnische Gegenstände,
e) ätzende, leicht entzündliche, färbende oder gesundheitsschädigende feste, flüssige oder gasförmige Substanzen.
(2) Im Geltungsbereich dieser Stadionordnung ist es verboten:
a) Propagandamittel, deren Inhalt sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richtet, mitzuführen, zu verbreiten oder zur Schau zu stellen,
b) Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen oder Grußformen, die sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richten, zu verwenden.

§ 4
Eingangskontrolle

(1) Im Stadion dürfen sich nur Personen aufhalten, die gültige Eintrittskarten oder sonstige gültige Berechtigungsausweise (z. B. Ehrenkarte, Arbeitskarte) mit sich führen oder die ihre Aufenthaltsberechtigung für diese Veranstaltung auf eine andere Art nachweisen können.
(2) Jeder Besucher ist beim Betreten des Stadions verpflichtet, dem Ordnungsdienst seine Eintrittskarte oder seinen Berechtigungsausweis unaufgefordert vorzuzeigen.
(3) Eintrittskarten und Berechtigungsausweise sind innerhalb des Stadions ständig mitzuführen und auf Verlangen zur Überprüfung dem Ordnungsdienst oder der Polizei sofort vorzuweisen und/oder auszuhändigen.
(4) Der Ordnungsdienst und die Polizei sind berechtigt, Personen - auch durch den Einsatz technischer Hilfsmittel - auf das Mitführen von Waffen, gefährlichen oder feuergefährlichen Gegenständen oder Alkohol- oder Drogenkonsum hin zu überprüfen; mitgeführte Sachen können dabei durchsucht werden.
(5) Personen, die ihre Aufenthaltsberechtigung nicht nachweisen können, und Personen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen, sind am Betreten des Wildparkstadions zu hindern bzw. aus dem Stadion zu verweisen. Das gilt auch für Personen, gegen die innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ein öffentlich-rechtliches Stadionverbot ausgesprochen worden ist. Ein Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittsgeldes besteht nicht.
(6) Es darf nur der auf der Eintrittskarte bzw. auf dem Berechtigungsausweis für die jeweilige Veranstaltung angegebene Platz eingenommen werden. Jeder Besucher ist verpflichtet, auf Anweisung des Ordnungsdienstes oder der Polizei einen anderen als den auf der Eintrittskarte oder dem Berechtigungsausweis vermerkten Platz einzunehmen.
(7) Es ist nicht gestattet, das Stadion in erkennbar betrunkenem oder sonstwie berauschtem Zustand zu betreten.
(8) Im Übrigen hat die Polizei jederzeit das Recht, zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einzuschreiten, falls dies notwendig ist. Über die Notwendigkeit der Maßnahme entscheidet die Polizei entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen.

§ 5
Aufenthalt im Stadion

(1) Das Betreten und Benutzen des Stadions erfolgt auf eigene Gefahr. Für Personen- und Sachschäden, die durch Dritte verursacht werden, haftet die Stadt Karlsruhe nicht. Unfälle oder Schäden sind der Stadt Karlsruhe unverzüglich zu melden. Darüber hinaus gilt die Versammlungsstättenverordnung.
(2) Während des Aufenthaltes im Stadion ist es den Besuchern nicht gestattet,
a) den Innenraum, das Spielfeld und die Funktionsräume ohne Erlaubnis zu betreten,
b) Sitzplätze und Bänke zu besteigen sowie die Gittergassen in den Zuschauerbereichen im Innenbereich des Stadions zu betreten,c) bauliche Anlagen und Teile baulicher Anlagen (wie Beleuchtungsanlagen, Anzeigetafel, Tribünendächer, Masten), Umwehrungen (wie Einfriedungen, Mauern, Umfriedungen von Spielflächen, Zäune), Kamera- und Polizeipodeste sowie Bäume zu besteigen, zu bekleben, zu bemalen oder zu beschriften,
d) auf Auf- und Abgängen sowie Rettungs- und Fluchtwegen zu sitzen, zu liegen oder, ohne dass hierfür eine Notwendigkeit erkennbar ist, zu stehen bzw. sich aufzuhalten,
e) das Stadion insbesondere durch Wegwerfen von Sachen (z. B. Papier, Papierschnitzel, Papierrollen, Pappbecher, Pappteller, Servietten u. Ä.) oder durch das Ausgießen von Flüssigkeiten zu verunreinigen,
f) außerhalb von Toiletten die Notdurft zu verrichten,
g) sich in erkennbar betrunkenem oder sonst berauschtem Zustand aufzuhalten,
h) mit Gegenständen jeder Art zu werfen,
i) Feuer zu entzünden, Feuerwerkskörper oder sonstige pyrotechnische Gegenstände abzubrennen oder abzuschießen,
j) Drucksachen oder -werke, auch Eintrittskarten, ohne Erlaubnis zu verkaufen oder zu verteilen,
k) Waren ohne Erlaubnis zu verteilen oder zu verkaufen,
l) Sammlungen ohne Erlaubnis der zuständigen Behörde und des Veranstalters oder des Eigentümers durchzuführen,
m) das Stadion ohne Erlaubnis mit Kraftfahrzeugen zu befahren oder dort auf einer nicht für das Abstellen von Kraftfahrzeugen ausgewiesenen Fläche zu parken,
n) Trillerpfeifen zu benutzen, die geeignet sind, den Spielablauf zu stören.
(3) Ab Beginn des Einlasses zu einer Veranstaltung ist es nicht gestattet,
a) alkoholische Getränke auszuschenken oder zu verkaufen,
b) Getränke an Besucher der Veranstaltung anders als in Kunststoffpfandbechern auszugeben.
(4) Im Geltungsbereich dieser Stadionordnung ist es verboten:
a) Progagandamittel, deren Inhalt sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richtet, mitzuführen, zu verbreiten oder zur Schau zu stellen,
b) Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen oder Grußformen, die sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richten, zu verwenden.

§ 6
Ordnungsdienst

(1) Die Veranstalterin, der Veranstalter hat für die Durchführung der Veranstaltung einen Ordnungsdienst zu stellen und für eine ordnungsgemäße und ausreichende Versicherung gegen Schäden, die durch den Einsatz des Ordnungsdienstes entstehen können, Sorge zu tragen. Die Ordnungskräfte sind einheitlich mit Jacken in Leuchtfarben auszustatten. Eine Aufschrift auf diesen Jacken muss die Funktion des Ordnungsdienstes kenntlich machen.
(2) Die Veranstalterin, der Veranstalter hat insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass
a) der Ordnungsdienst von einer erfahrenen Einsatzleitung von Beginn des Einlasses an bis zur Schließung der Ausgänge des Stadioninnenbereiches geführt wird; die Einsatzleitung ist in diesem Zeitraum zur Anwesenheit verpflichtet,
b) die Ordnungskräfte mit ihren Aufgaben, Rechten und Pflichten vertraut sind,
c) der Ordnungsdienst über ausreichende Kommunikationsmittel verfügt, um die Erfüllung seiner Aufgaben sicherzustellen.
(3) Die Einsatzstärke des Ordnungsdienstes richtet sich nach der zu erwartenden Besucherzahl und der Zusammensetzung der Besuchergruppen der jeweiligen Veranstaltung. Die Zahl der Ordnungskräfte, ihre Aufgaben und Pflichten sind in einem Einsatzplan festzulegen, den die Veranstalterin, der Veranstalter rechtzeitig, spätestens jedoch eine Woche vor Beginn der Veranstaltung der Polizei vorzulegen und mit dieser abzustimmen hat. Bei wiederkehrenden Veranstaltungen genügt die Vorlage der Einsatzpläne zu Beginn der Veranstaltungsreihe, sofern von der Polizei nicht ein spezieller Einsatzplan für eine Veranstaltung gefordert wird.
(4) Der Ordnungsdienst hat für den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltung Sorge zu tragen. Ihm obliegt insbesondere die Einlasskontrolle. Er hat ferner von Beginn des Einlasses an alle Ausgänge und die Fluchttore besetzt sowie alle erforderlichen Sicherheitseinrichtungen betriebsbereit zu halten.
(5) Die Ordnungskräfte sind von der Veranstalterin, vom Veranstalter zu schulen.
(6) Im Innenraum sind von der Veranstalterin, vom Veranstalter Feuerlöschgeräte bereitzuhalten. Der Ordnungsdienst ist im Gebrauch dieser Dinge zu schulen.
(7) Vor Öffnung der Stadiontore ist vom Ordnungsdienst die Funktionsfähigkeit der Panikverschlüsse der Sicherheitstore zu überprüfen. Jedes Sicherheitstor ist mit mindestens einer Ordnungskraft - bei einem vollbesetzten Stadion mit zwei Ordnungskräften - ständig zu besetzen.
(8) Die Polizeibehörde kann weitere Auflagen erteilen und Personen vom Ordnungsdienst ausschließen.

§ 7
Stadionverbote

Personen, die gegen die Vorschrift dieser Stadionordnung verstoßen, können ohne Entschädigung aus dem Stadion verwiesen und mit einem Stadionverbot belegt werden.

§ 8
Sicherstellung von Sachen

Verbotenerweise mitgeführte Sachen werden in Verwahrung genommen und - soweit sie nicht für ein Straf- oder Bußgeldverfahren benötigt werden - nach dem Wegfall der Voraussetzungen für die Sicherstellung zurückgegeben.

§ 9
Ausnahmeregelungen

Die Polizeibehörde kann von allen Regelungen und Verboten dieser Stadionordnung Ausnahmen erlassen.

§ 10
Ordnungswidrigkeiten

(1) Ordnungswidrig im Sinne von § 18 des Polizeigesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
a) entgegen § 2 Abs. 1 sich nicht so verhält, dass keine andere Person gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar belästigt oder behindert wird,
b) entgegen § 2 Abs. 2 den Anordnungen des Ordnungsdienstes, der Polizei oder der Polizeibehörde keine Folge leistet,
c) entgegen § 3 Abs. 1 folgende Gegenstände mitführt:
- Schuss-, Hieb-, Stich- und Stoßwaffen aller Art sowie sonstige Gegenstände, die nach ihrer Art zur Verletzung von Personen oder zur Beschädigung von Sachen geeignet und von ihrem Besitzer hierzu bestimmt sind,
- Flaschen, Gläser, Krüge und Dosen aus zerbrechlichem, splitterndem oder hartem Material,
- sperrige Gegenstände, wie Leitern, Hocker, Kisten, Stangen mit einer Länge von mehr als 1,5 m oder einem Durchmesser von mehr als 3 cm,
- Feuerwerkskörper und sonstige pyrotechnische Gegenstände,
- ätzende, leicht entzündliche, färbende oder gesundheitsschädigende feste, flüssige oder gasförmige Substanzen,
d) entgegen § 3 Abs. 2 a Propagandamittel, deren Inhalt sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richtet, mitführt, verbreitet oder zu Schau stellt,
e) entgegen § 3 Abs. 2 b Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen oder Grußformen, die sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richten, verwendet,
f) entgegen § 4 Abs. 1 dem Ordnungsdienst seine Eintrittskarte oder seinen Berechtigungsausweis nicht unaufgefordert vorzeigt,
g) entgegen § 4 Abs. 2 Eintrittskarten und Berechtigungsausweise innerhalb des Stadions nicht ständig mit sich führt und auf Verlangen zur Überprüfung mit dem Ordnungsdienst oder der Polizei sofort vorweist und/oder aushändigt,
h) entgegen § 4 Abs. 5 nicht den auf der Eintrittskarte bzw. auf dem Berechtigungsausweis für die jeweilige Veranstaltung angegebenen Platz einnimmt oder nicht den auf Anweisung des Ordnungsdienstes oder der Polizei zugewiesenen Platz,
i) entgegen § 4 Abs. 6 das Stadion in erkennbar betrunkenem oder sonstwie berauschtem Zustand betritt,
j) entgegen § 5 Abs. 3
- den Innenraum, das Spielfeld und die Funktionsräume ohne Erlaubnis betritt,
- Sitzplätze und Bänke besteigt sowie die Gittergassen in den Zuschauerbereichen im Innenbereich des Stadions betritt,
- bauliche Anlagen und Teile baulicher Anlagen, Umwehrungen, Kamera- und Polizeipodeste sowie Bäume besteigt, beklebt, bemalt oder beschriftet,
- auf Auf- und Abgängen sowie Rettungs- und Fluchtwegen sitzt, liegt oder, ohne dass hierfür eine Notwendigkeit erkennbar ist, steht bzw. sich aufhält,
- das Stadion verunreinigt,
- außerhalb von Toiletten die Notdurft verrichtet,
- sich in erkennbar betrunkenem oder sonst wie berauschtem Zustand aufhält,
- mit Gegenständen jeder Art wirft,
- Feuer entzündet, Feuerwerkskörper oder sonstige pyrotechnische Gegenstände abbrennt oder abschießt,
- Drucksachen oder -werke, Eintrittskarten ohne Erlaubnis verkauft oder verteilt,
- Waren ohne Erlaubnis verteilt oder verkauft,
- das Stadion ohne Erlaubnis mit Kraftfahrzeugen befährt,
- Trillerpfeifen benutzt, die geeignet sind, den Spielablauf zu stören,
- Tiere, insbesondere Hunde, mitführt,
k) entgegen § 5 Abs. 4
- alkoholische Getränke ohne Ausnahmegenehmigung ausschenkt, verkauft oder mitführt,
- Getränke an Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung anders als in Kunststoffpfandbechern ausgibt,
l) entgegen § 6 Abs. 1 keinen Ordnungsdienst stellt und die Ordnungskräfte nicht mit Jacken in Leuchtfarben mit einer Aufschrift, welche die Funktion als Ordnungsdienst kenntlich macht, ausrüstet,
m) entgegen § 6 Abs. 2
- den Ordnungsdienst nicht von einer erfahrenen Einsatzleitung führen lässt,
- die Ordnungskräfte nicht mit ihren Aufgaben, Rechten und Pflichten vertraut macht,
- den Ordnungsdienst nicht mit ausreichenden Kommunikationsmitteln ausrüstet,
n) entgegen § 6 Abs. 3 nicht die Zahl der Ordnungskräfte, ihre Aufgaben und Pflichten in einem Einsatzplan festlegt und diesen nicht spätestens eine Woche vor Beginn der Veranstaltung der Polizei vorlegt und ihn mit dieser abstimmt,
o) entgegen § 6 Abs. 4 nicht alle Ausgänge und Fluchttore besetzt sowie alle erforderlichen Sicherheitseinrichtungen betriebsbereit hält,
p) entgegen § 6 Abs. 5 nicht die Ordnungskräfte schult,
q) entgegen § 6 Abs. 6 nicht im Innenraum Feuerlöschgeräte bereithält und den Ordnungsdienst im Gebrauch dieser Dinge schult,
r) entgegen § 6 Abs. 7 nicht unmittelbar vor Öffnung der Stadiontore die Funktionsfähigkeit der Panikverschlüsse der Sicherheitstore überprüft und nicht jedes Sicherheitstor mit mindestens einer Ordnungskraft - bei einem vollbesetzten Stadion mit zwei Ordnungskräften - besetzt.
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 18 Abs. 2 des Polizeigesetzes in Verbindung mit § 17 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße von mindestens 5 Euro und höchstens 5.000 Euro, bei fahrlässigen Zuwiderhandlungen mit höchstens 2.500 Euro geahndet werden.

§ 11
Anwendung sonstiger Vorschriften

Diese Polizeiverordnung berührt nicht die Geltung bundes- oder landesrechtlicher Regelungen, wie z. B. des Strafgesetzbuches, des Versammlungsrechtes, des Waffen- und Sprengstoffrechtes.

§ 12
Inkrafttreten

Diese Polizeiverordnung tritt am Tage nach der amtlichen Bekanntmachung in Kraft.
Gleichzeitig tritt die Polizeiverordnung der Stadt Karlsruhe für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Wildparkstadion und Umgebung (Stadionordnung) vom 21. Dezember 1992 (Amtsblatt vom 17. September 1993), zuletzt geändert durch Polizeiverordnung vom 19. Oktober 2010 (Amtsblatt vom 5. November 2010), außer Kraft.

(Stadionordnung vom 23. Juli 2013/ Amtsblatt vom 9. August 2013)

Nicht erlaubte Gegenstände

In Anlehnung an die Regelung in § 3 der Stadionordnung Wildparkstadion Karlsruhe zu verbotenen Gegenständen und als Ergänzung zu den KSC - Ticket - AGBs dürfen nachfolgende Gegenstände NICHT mit ins Stadion genommen werden. Diese sind beim Betreten des Stadions abzugeben und können nach dem Spiel  an der Aufbewahrungsstelle wieder abgeholt werden.

 

Waffen und Gegenstände aller Art, die Verletzungen verursachen können:

  • Messer in allen Größen
  • Scheren, Werkzeuge aller Art
  • Selfie Sticks
  • Fahnenstangen und Doppelhalter aus Metall
  • Stahlkappenschuhe
  • Ersatz-Akkus, -batterien oder mehr als eine („nicht unmittelbar genutzte“) Powerbank

 

Behältnisse aus zerbrechlichem , splitterndem oder hartem Material:

  • Tetrapack, sofern größer 0,5 Liter
  • Glasflaschen und Hartplastikflaschen  in allen Größen
  • Flachmänner aus Glas oder Metall
  • Getränke-, Tabak- und Spraydosen
  • Thermoskannen aus Edelstahl
  • über 50 cm lange Metallketten

 

Sperrige / sonstige unerlaubte Gegenstände :

  • Leitern, Hocker, Kisten
  • Tretroller, Fahrräder
  • Kinderwagen (in Verbindung mit Haupttribünen-Ticket ist Mitnahme erlaubt)
  • Lebensmittel aller Art, sofern nicht für den unmittelbaren Verzehr bestimmt
  • Fernsehkameras und Profi-Fotoausrüstungen plus Objektiven, Foto-Stativen oder -Taschen, sofern keine Presse-Akkreditierung vorhanden
  • Laserpointer
  • Druckluftfanfaren, Vuvuzelas
  • Rucksäcke aller Art, soweit größer als Din A 4

 

Pyrotechnik oder ätzende, färbende, gesundheitsgefährdende Substanzen (fest , flüssig oder gasförmig):

  • Feuerwerkskörper aller Art
  • Seenotfackeln,Rauchtöpfe
  • Illegale Betäubungsmittel

 

Flugblätter, Fahnen, Uniformstücke / Bekleidung, Abzeichen, Symbole, die sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richten, menschenverachtend, rassistisch, fremdenfeindlich oder obszön abstoßend sind.

Karlsruher SC

SV Waldhof Mannheim

Aktuelle Spielklasse

3. Liga                                               Regionalliga Südwest

Pokalhistorie

Siege bfv-Pokal

1991
KSC Amateure : VfR Mannheim (6:5 n.V.)

1994
KSC Amateure : FC Bammental (6:0)

1996
KSC Amateure : SV Sandhausen (3:1)

2000
KSC Amateure : FV Lauda (2:0)

2001
VfR Mannheim : Karlsruher SC (2:0)

2006
SV Sandhausen : Karlsruher SC 2 (4:1 n.V.)

2013
Karlsruher SC : FC Nöttingen (1:0)

2018
Karlsruher SC : 1. CfR Pforzheim (6:5 n.E.)

1998
SV Waldhof Mannheim : SV Spielberg (3:2)

1999
SV Waldhof Mannheim : 1. FC Pforzheim (3:1)

DFB-Pokal Teilnahmen seit 1980
39 Teilnahmen

12 Mal 1. Runde
12 Mal 2. Runde
8 Mal Achtelfinale
5 Mal Viertelfinale
1 Mal Halbfinale
1 Mal Finale
7 Teilnahmen

3 Mal 1. Runde
1 Mal 2. Runde
1 Mal Achtelfinale
2 Mal Viertelfinale

 

 

 

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Seit der Saison 2016/17 ist die Badische Staatsbrauerei Rothaus Sponsor und Namensgeber des bfv-Pokals, der seither als bfv-Rothaus-Pokal und bfv-Rothaus-Kreispokal gespielt wird. Unter anderem dürfen sich die Schiedsrichter und die Halbfinalisten des bfv-Pokals sowie die Sieger der Kreispokals über Freibier freuen.

Volkswagen

In der Saison 2018/19 ist die Volkswagen AG erstmals bundesweiter Partner des Finaltags der Amateure. Unter anderem laufen die Finlisten aller 21 Landesverbände in ihrem Endspiel mit einem Ärmelbadge des Autoherstellers auf.

AOK Baden-Württemberg

Die AOK Baden-Württemberg unterstütz den Finaltag der Amateure seit Beginn an. Neben Bandenpräsenz lädt die AOK alle Mädchen aus den badischen AOK-Treffs FußballGirls zum Endspiel ein. Zwei Treffs dürfen außerdem jedes Jahr die Mannschaften als Einlaufkinder begleiten.

Lotto Baden-Württemberg

Auch Lotto Baden-Württemberg unterstütz den Finaltag der Amateure im Badischen Fußballverband seit der ersten Auflage. Neben Bandenpräsenz im Stadion verlost Lotto zum zweiten Mal 3 x 20 Tickets inklusive Getränk und Bratwurst.

Akkreditierung

Tagesakkreditierungen sind über die Pressestelle des Karlsruher SC erhältlich. Bei Eingang des Akkreditierungsantrages bis spätestens 17.05.2019 ist ein Postversand möglich. Alle später eingehenden Anträge werden am Spieltag hinterlegt. Am Spieltag erfolgt keine Akkreditierung.

Akkreditierungsantrag

Kontakt:
KSC-Pressestelle
Florian Kornprobst
kornprobst@ksc.de

Halbfinale bfv-Rothaus-Pokal Karlsruher SC : VfB Gartenstadt

Halbfinale bfv-Rothaus-Pokal FC Nöttingen : SV Waldhof Mannheim