Futsal-Meisterschaft

Allgemeines

  • Die B- und C-Juniorinnen-Mannschaften spielen nach Futsal-Regeln um die Badische Futsal-Meisterschaft. Die Qualifikation für die Endrunden erfolgt über eine Vorrunde auf Verbandsebene. Der Badische Futsal-Meister qualifiziert sich jeweils für die Süddeutsche Futsal-Meisterschaft.
  • Die D-Juniorinnen spielen seit 2015 um den VR-Talentiade-Cup, der mit einem Baden-Württemberg-Finale endet.
  • Die A- und E-Juniorinnen spielen mehrere Freundschaftsrunden. Die A-Juniorinnen nach den Futsalregeln, die E-Juniorinnen nach den Hallenfußballregeln.

Badische Futsal-Meisterschaft 2019/20

B-Juniorinnen

TSG 1899 Hoffenheim. Foto: bfv

Souveräne Titelverteidigung

Am Sonntagmorgen begrüßte Verbandsjugendleiter Rouven Ettner die acht besten B-Juniorinnen-Teams und ihre Anhänger in der Albgauhalle in Ettlingen zur diesjährigen Badischen Futsal-Meisterschaft. Gleich zum Auftakt des Turniertags bekamen es die Mädels des TuS Mingolsheim mit den Titelverteidigerinnen der TSG 1899 Hoffenheim zu tun. Ebenfalls in Gruppe A kämpften die SG Hohensachsen und der SC Klinge Seckach um den Einzug ins Halbfinale. In Gruppe B traten der TSV Tauberbischofsheim, der SC Olympia Neulußheim, der TSV Amicitia Viernheim und der Post Südstadt Karlsruhe gegeneinander an.

In den zwölf Vorrundenpartien fielen insgesamt 29 Treffer, 13 davon gingen alleine auf das Konto der Titelverteidigerinnen aus Hoffenheim. Sie beendeten die Vorrunde ohne Gegentreffer und sicherten sich so als Gruppenerster das Ticket fürs Halbfinale. Auf Platz 2 in Gruppe A landete die SG Hohensachsen, die somit ebenfalls ins Halbfinale einzog. In Gruppe B entschied das letzte Spiel über den Gruppensieg zwischen dem TSV Amicitia Viernheim und dem SC Olympia Neulußheim. Durch ein ungefährdetes 3:0 sicherten sich die Viernheimerinnen den Gruppensieg und zogen ebenso wie der unterlegene SC Olympia Neulußheim ins Halbfinale ein. Dieser bekam es im ersten Halbfinale dann mit den Favoritinnen aus Hoffenheim zu tun. Dieser Rolle wurde der Vorjahressieger auch gerecht und sicherte sich durch ein souveränes 7:0 den Finaleinzug.

Im zweiten Halbfinale zwischen dem TSV Amicitia Viernheim und der SG Hohensachsen ging es wesentlich enger zu. Nach torloser regulärer Spielzeit entschied ein Sechsmeterschießen über den Finalgegner für die TSG Hoffenheim. Die Viernheimerinnen trafen vom Punkt, während die SGH-Mädels auch im Sechsmeterschießen nicht an der gegnerischen Torhüterin vorbeikamen. So blieb ihnen „nur“ das Spiel um Platz 3, in dem sie es mit dem SC Olympia Neulußheim zu tun bekamen.

Das Finale bestritten die amtierenden Badischen Meisterinnen von der TSG Hoffenheim und die B-Juniorinnen des TSV Amicitia Viernheim, die es ihrem Frauenteam nachmachen und den Favoritinnen ein Bein stellen wollten. Da hatten die Titelverteidigerinnen allerdings etwas dagegen, gaben sich keine Blöße und sicherten sich durch ein 3:0 ohne ein einziges Gegentor im ganzen Turnier absolut verdient erneut den Titel, wie Verbandsjugendleiter Rouven Ettner während der Siegerehrung betonte. Neben der Meisterschale, die die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball Franziska Schropp den glücklichen Siegerinnen überreichte, freuten sie sich auch über Tickets für den Europa-Park in Rust. Darüber hinaus vertreten die Siegerinnen Baden auch bei den Süddeutschen Futsal-Meisterschaften, die der bfv am 1. März in Wertheim-Eichel ausrichtet. Die Schiedsrichterinnen Michelle Zurawski, Ines Bechtel, Michelle Hartmann und ihr männlicher Kollege Daniel Dörner hatten die stets fairen Partien zu jeder Zeit bestens im Griff.

Trotz der Finalniederlage hatten die Viernheimer Mädels doppelten Grund zur Freude. Neben der Silbermedaille hatten sie sowohl die beste Spielerin als auch die beste Torhüterin in ihren Reihen. Die Teams wählten Audrey Mas zur besten Spielerin, im Tor überzeugte keine mehr als Rozerin Yagiz. Mit zehn Treffern sicherte sich Antonia Münch von der TSG Hoffenheim wie schon im letzten Jahr den Titel „Torschützenkönigin“. Die drei Mädels bekamen alle einen eigenen Pokal sowie einen Gutschein von 11teamsports.

Die Badischen Futsal-Meisterschaften in Ettlingen wurden in diesem Jahr unterstützt von der Hamburger GmbH, dem Karlsruher Verkehrsverbund, der Sparkasse Karlsruhe und der Continentale Versicherungsvermittlung Michael Großmann.

Platzierungen:

1. TSG 1899 Hoffenheim
2. TSV Amicitia Viernheim
3. SC Olympia Neulußheim
4. SG Hohensachsen
5. TSV Tauberbischofsheim
6. TuS Mingolsheim
7. Post Südstadt Karlsruhe
8. SC Klinge Seckach

C-Juniorinnen

Karlsruher SC. Foto: bfv

C-Juniorinnen des KSC entthronen die TSG

Die C-Juniorinnen eröffneten das zweite Turnierwochenende der Badischen Futsalmeisterschaften, das recht unverhofft in der Mannaberghalle Rauenberg ausgetragen werden musste. Die ursprünglich geplante Halle in Straubenhardt war wegen Mäusebefalls kurzfristig nicht bespielbar. Ein Ausrichterteam aus Helfern des FC Badenia St. Ilgen, des VfB Rauenberg und des Fußballkreises Heidelberg sprang spontan ein.

Die acht Teams, die sich über die verbandsweite Vorrunde qualifiziert hatten, starteten in zwei Gruppen. Nach 12 Spielen und 22 Toren standen die Halbfinalpartien fest: Im ersten Spiel zwischen Gruppensieger TSG Hoffenheim und SC Olympia Neulußheim fielen gleich einige Tore, am Ende siegte die TSG mit 3:1. Im Karlsruher Duell um den Finaleinzug schlug der Karlsruher SC die Mädels von Post Südstadt Karlsruhe mit 2:0.

Im Spiel im Platz 7 fielen während der 11 Minuten Spielzeit keine Tore. Im 6-Meter-Schießen gewann am Ende die SpVgg Wallstadt mit 3:2 gegen SV Laudenbach. Platz 5 holte sich im Entscheidungsspiel der TuS Mingolsheim nach einem 2:0 gegen den TSV Amicitia Viernheim. Mit dem gleichen Ergebnis über den SC Olympia Neulußheim sicherte sich Post Südstadt Karlsruhe die Bronzemedaille.

Im Endspiel um die Badische Futsalmeisterschaft traf also Titelverteidiger TSG Hoffenheim auf den Karlsruher SC. Die Karlsruherinnen gingen nach gut drei Minuten mit einem Doppelschlag innerhalb nur weniger Sekunden 2:0 in Führung. Kurz darauf erhöhten sie auf den Endstand 3:0. Damit ging die Meisterschale nach mehreren Jahren zu einem neuen Badischen Meister: Karlsruher SC. Absolut verdient, denn die KSC-Mädels kassierten im ganzen Turnier nicht ein einziges Gegentor.

Die beste Torschützin kam dann auch aus den Reihen des Siegers: Mathilda Dillmann. Als beste Spielerin wählten die Teams Emma Usler vom TSV Amicitia Viernheim, beste Torhüterin wurde Lilly Hirst vom TuS Mingolsheim. Sie erhielten Pokale und Gutscheine von 11Teamsports.

Für alle Mannschaften, deren Leistung Verbandsjugendleiter Rouven Ettner bei der Siegerehrung ausdrücklich lobte, gab es Urkunden und einen Derbystar-Futsal-Ball. Die Teams auf dem Treppchen erhielten aus den Händen von bfv-Vizepräsident Rüdiger Heiß, der Vorsitzenden des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball Daniela Quintana, Rouven Ettner und dem Kreisjugendleiter Heidelberg Eugen Wickenhäuser Medaillen. Für die strahlenden Siegerinnen gab es außerdem die Meisterschale und Eintrittskarten in den Europa-Park Rust. Für die Badischen Meisterinnen geht es am 1. März bei den Süddeutschen Meisterschaften weiter, die in diesem Jahr in Baden vom FC Wertheim-Eichel ausgetragen werden.

U19-Nationaltrainer Guido Streichsbier besuchte die Endrunde und lobte die Mädchen: „Ich habe viele gute Spielzüge gesehen. Es hat mir gut gefallen.“ Das liege auch an der Spielvariante Futsal, welche die technischen Fähigkeiten fördere, gerade im 1-gegen-1.

Platzierungen:

  1. Karlsruher SC
  2. TSG Hoffenheim
  3. Post Südstadt Karlsruhe
  4. SC Olympia Neulußheim
  5. TuS Mingolsheim
  6. TSV Amicitia Viernheim
  7. SpVgg Wallstadt
  8. SV Laudenbach

D-Juniorinnen (VR-Talentiade-Cup)

TSG 1899 Hoffenheim. Foto: bfv

TSG Hoffenheim gewinnt bei den D-Juniorinnen

Sonntag, 16. Februar 2020, in der Mannaberghalle Rauenberg: die D-Juniorinnen der SG Hohensachsen und der TSG Hoffenheim eröffnen den letzten Turniertag. Sechs weitere Teams haben sich für die badische Endrunde des VR-Talentiade CUPs qualifiziert.

In Zwei Gruppen spielten sie die Halbfinalisten aus. Und zeigten sich durchaus in Torlaune, vor allem die SG Oftersheim, die sich mit neun zu null Treffern den Sieg in Gruppe B vor dem TSV Amicitia Viernheim sicherte. Genau wie der Erstplatzierte in Gruppe A, TSG Hoffenheim, kassierten auch sie keinen Gegentreffer. Titelverteidiger SC Klinge Seckach komplettierte als Gruppenzweiter das Halbfinale.

Im Halbfinale mussten die Viernheimerinnen ihren ersten Gegentreffer hinnehmen. Dieser reichte der TSG Hoffenheim dann auch zum Einzug ins Finale. Im zweiten Spiel um das Endspiel gelang der SG Oftersheim gegen den Vorjahressieger der einzige Treffer.

Im Spiel um Platz 7 drehten die Mädels aus Hohensachsen nochmal auf und besiegten den TuS Mingolsheim mit 4:1. Der SV Laudenbach holte sich mit einem 1:0 über den SC Olympia Neulußheim Platz 5. Nach dem 2:0-Sieg über den TSV Amicitia Viernheim endete das Turnier für die Titelverteidigerinnen aus Seckach versöhnlich auf Platz 3.

Zum Abschluss trafen die TSG Hoffenheim und die SG Oftersheim im Finale aufeinander. Es dauerte nicht lange, da ging die TSG in Führung, nach fünf Minuten erhöhten sie auf 2:0. Nach dem Abpfiff jubelten die zahlreichen Zuschauer in der Mannaberghalle mit den TSG-Mädels.

„Ich bitte um einen kräftigen Applaus für diese acht Mannschaften. Ihr seid alle Gewinner!“, begann Verbandsjugendleiter Rouven Ettner die Ehrung der Mannschaften. Alle erhielten VR-Talentiade Urkunden, Derbystar-Futsal-Bälle und Geschenke der Volksbanken Raiffeisenbanker, die Ettner gemeinsam mit Daniela Quintana, der Vorsitzenden des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball, dem Heidelberger Kreisjugendleiter Eugen Wickenhäuser sowie den Spielleitern Siegfried Bartussek und Regina Schendel überreichte. Für die ersten drei Plätze gab es außerdem Medaillen. Die strahlenden Siegerinnen der TSG Hoffenheim freuten sich über die Meisterschale sowie Eintrittskarten in den Europa-Park Rust. Als Badische Meister haben sie sich zudem für das Baden-Württemberg-Finale im VR-Talentiade CUP am 7. März im Südbadischen Steißlingen qualifiziert. „Es war ein tolles Turnier“, betonte TSG-Trainer Rainer Korn. „Wir freuen uns natürlich riesig über den Sieg und dass wir uns überregional nochmal beweisen können.“

Die Teams selbst hatten wieder die Wahl zur besten Spielerin und Torhüterin. Im Tor tat sich Vivien Eberle vom SC Klinge Seckach hervor, beste Feldspielerin und gleichzeitig Torschützenkönigin wurde Emma Rosenberger von der SG Oftersheim. Als VR-Talentiade Top-Talente erhielt sie neben Pokal und Gutscheinen von 11Teamsports eine Einladung zu den VR-Talentiade Team Tagen.

Über einen herzlichen Applaus und ein Geschenk freuten sich auch die Schiedsrichter des Tages: Sarah Fahrer, Kim Kabamba, Sonique Pforte und Cedric Walther

Platzierungen:

  1. TSG 1899 Hoffenheim
  2. SG Oftersheim
  3. SC Klinge Seckach
  4. TSV Amicitia Viernheim
  5. SV Laudenbach
  6. SC Olympia Neulußheim
  7. SG Hohensachsen
  8. TuS Mingolsheim