Historie der SRVgg

Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses
der SRVgg Sinsheim

 

  • 1922 - 1939
    Fritz Dietle, Sinsheim
    Oskar Stier, Eschelbronn
    Hermann Zaiß, Eppingen

  • 1946-1952
    Fritz Billmann, Sinsheim
    Hermann Zaiß, Eppingen
    Andreas Vanderroth, Sinsheim

  • 1952 - 1962
    Willi Albig, Gemmingen

  • 1962-1963 
    Fritz Schellenberg, Sinsheim

  • 1963-1965 
    Erwin Hartmann, Waibstadt

  • 1965-1974
    Werner Thalacker, Babstadt

  • 1974-1996
    Hans Braun, Neckarbischofsheim

  • seit 1996
    Dieter Förster, Mühlbach

 

 



Stellv. Vorsitzender der Schiedsrichter-Ausschusses 
der SRVgg Sinsheim

  • 1974-1978
    Fred Siehl, Zuzenhausen

  • 1979-2001
    Bruno Weickum, Stebbach

  • 2001-2006
    Erhard Arnold, Bargen

  • seit 2006
    Markus Wieland, Eschelbronn

 

 



Schriftführer der SRvgg Sinsheim

 

  • 1965-1974
    Hans Braun, Neckarbischofsheim

  • 1974-1984
    Peter Zimmermann, Neidenstein

  • 1984-1989
    Erhard Arnold, Bargen

  • 1989-1996
    Dieter Förster, Mühlbach

  • 1996-1999
    Volker App, Zaisenhausen

  • 1999-2013
    Alexander Schmitt, Hilsbach

  • seit 2013
    Christian Lutz, Obergimpern

 

 



Lehrwart der SRVgg Sinsheim

 

  • 1967-1978
    Fred Siehl, Zuzenhausen

  • 1978-1982
    Walter Freudenberger, Neckarbischofsheim

  • 1982-1983
    Walter Freudenberger, Neckarbischofsheim
    Bruno Weickum, Stebbach

  • 1983-1984
    Heinz Hautzinger, Richen
    Walter Freudenberger, Neckarbischofsheim

  • 1984-1993
    Heinz Hautzinger, Richen

  • 1994-2013
    Hans-Peter Mocsnek, Michelfeld

  • seit 2013
    Alexander Schmitt, Hilsbach

 

 



Senioren-Ansetzer / Ansetzer 1 der SRVgg Sinsheim

 

  • 1975-1978
    Fred Siehl, Zuzenhausen

  • 1979-1981
    Hans Braun, Neckarbischofsheim

  • 1981-2002
    Erhard Arnold, Bargen

  • seit 2002
    Karl-Heinz Ettner, Stebbach


Junioren-Ansetzer / Ansetzer 2 der SRgg Sinsheim

 

  • 1975-1984
    Peter Zimmermann, Neidenstein

  • 1985-1987
    Heinz Hautzinger, Richen

  • 1987-2002
    Karl-Heinz Ettner, Stebbach

  • 2002 Senol Yaldiz, Gemmingen

  • 2003-2008
    Christian Lutz, Siegelsbach

  • seit 2009
    Torsten Kreß, Neidenstein

 

 

Hier werden wir in Kürze die Historie der Schiedsrichter-Hallenturniere veröffentlichen.

Die Geschichte der KSRVgg Sinsheim von 1922 bis 1997

von Dieter Förster und Volker App

Die anschließende Chronik der Schiedsrichtervereinigung Sinsheim soll ein Bild geben vom Werdegang dieser Vereinigung. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da durch die Kriegs- und Nachkriegswirren wichtige Unterlagen verlorengegangen sind. Die Chronik soll aber erkennen lassen, welcher Idealismus zu allen Zeiten die Männer der Vereinigung beherrschte. An dieser Stelle sei allen Schiedsrichterkameraden und Schiedsrichterkameradinnen - den heutigen Aktiven und den Vorstreitern - für die Schiedsrichtersache ein herzliches Dankeschön gesagt. 

Kurzer Rückblick auf die Kreisschiedsrichtervereinigung Sinsheim

Es dürfte um die Jahrhundertwende gewesen sein, als auch im Elsenz- und Kraichgaugebiet der Fußballsport seinen Einzug hielt. Mit großen Schwierig- keiten verbunden, da das Fußballspielen damals allgemein noch verpöhnt war, stellten die damaligen Pioniere Mannschaften und später auch Vereine zusammen. Schwierig war es auch, Spielfelder zu erhalten und so diente auch manche Wiese anfangs als Sportplatz. Die Spiele wurden damals auch ohne Schiedsrichter ausgetragen, ein Vereinsangehöriger oder auch oft der Spielführer wurde von beiden Mannschaften als Schiedsrichter bestimmt und versuchte dann nach den damaligen "Regeln" das Spiel zu leiten. Hier herrschte dann auch meist Ordnung auf dem Spielfeld, da man in seeliger Freude am Spiel die Entscheidungen akzeptierte. Der Fußball trat dann anschließend einen großartigen Siegeszug an und wurde Volkssport. Er ist es bis zum heutigen Zeitpunkt geblieben. 

Mit diesem Siegeszug nahm das Fußballspiel auch Formen an und es entstanden Vereine, die nunmehr im ehrlichen Wettstreit ihren Meister herausspielen wollten. Nunmehr erkannte man auch hier bei uns, daß zur Leitung solcher Spiele neutrale Schiedsrichter herangezogen werden müssen. Es war daher naheliegend, daß sich zum Amt des Schiedsrichters berufene Männer bereit fanden, um auch im "Elsenzgau" die Fußballspiele mit Schiedsrichtern zu besetzen. Im Jahre 1922 traf man sich dann in Neckargemünd im Gasthaus zur Rose um die Schiedsrichtervereinigung "Elsenzgau" ins Leben zu rufen. Sie war eine Untergruppe der Schiedsrichtervereinigung Heidelberg. Zu den Gründungsmitgliedern zählten: 

Oskar Stier, Eschelbronn

Adam Leonhard, Sinsheim

Heinrich Neubrand, Stebbach

Fritz Dietle, Sinsheim

 

Fritz Dietle wurde bei dieser Gründungsversammlung zum Obmann gewählt. Den Gründungsmitgliedern war es leider nicht mehr vergönnt, das 50-jährige Jubiläum im Jahre 1972 mitzuerleben. 

Die "Elsenzgaugruppe", welche anfänglich aus 9 Schiedsrichtern bestand, brachte es bereits 2 Jahre später auf 23 Schiedsrichter. Die monatlichen Pflichtsitzungen wurden dann in Sinsheim abgehalten. Zu dem gesamten Sinsheimer Kreisgebiet gehörten auch noch die Kameraden aus Meckesheim und Neckargemünd, sowie Neckarsteinach und Eberbach. Es gehörte schon eine große Portion Idealismus dazu, die Strecke zu den monatlichen Versammlungen entweder mit dem Fahrrad oder mit der Eisenbahn zurückzulegen. Wenn man bedenkt, daß dabei mancher Schiedsrichter 50 Kilometer radelte, so kann man dies nicht hoch genug einschätzen. In der heutigen Zeit würde wohl kaum einer diese erschwerten Bedingungen, die in jener Zeit herrschten, in Kauf nehmen. Die Zeit war damals eben auch noch geruhsamer. Später dann teilte man die Vereinigung in zwei Gruppen auf, die Nordgruppe leitete Oskar Stier, und Hermann Zaiß die Südgruppe. Überall waren die damaligen Schiedsrichter gern gesehene Unparteiische. 

Die Schiedsrichter in den Gründerjahren

Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde dann der Spielbetrieb eingestellt, und die meisten Schiedsrichterkameraden zum Wehrdienst eingezogen. Leider kamen nur wenige Kameraden wieder zurück. Im Jahr 1946 trafen sich dann die Unentwegten wieder und auch der Spielbetrieb wurde gleichzeitig wieder aufgenommen. Durch die neue Kreiseinteilung wurde die selbständige Kreisschiedsrichtervereinigung Sinsheim ins Leben gerufen. Zum 1. Vorsitzenden dieser Vereinigung wurde Fritz Billmann aus Sinsheim gewählt. Nach kurzer Amtsdauer übernahm Hermann Zaiß (Eppingen) bis zum Jahre 1952 den Vorsitz der Vereinigung. Auch hier teilte man anfangs die Vereinigung in zwei Gruppen ein, die Südgruppe betreute Hermann Zaiß (Eppingen) und die Nordgruppe Andreas Vanderroth (Sinsheim). Von 1952 bis 1962 leitete Willi Albig (Gemmingen) die Geschicke der Sinsheimer Schiedsrichtervereinigung. Von 1962 bis 1963 war Fritz Schellenberger (Sinsheim) Obmann, der dann leider durch plötzlichen Tod ausschied. Von 1963 bis 1965 nahm Erwin Hartmann (Waibstadt) die Geschicke in die Hand. Von 1965 bis 1974 stand dann Werner Thalacker (Babstadt) der Vereinigung als Obmann vor. Im Jahre 1974 übernahm Hans Braun (Neckarbischofsheim) die Führung der Schiedsrichtervereinigung, die er 22 Jahre lang sehr erfolgreich bis zu seinem frühen Tode im Alter von 53 Jahren ausübte. Zuvor übte er bereits in den Jahren 1965 bis 1974 das Amt des Schriftführers in der Schiedsrichtervereinigung aus. Im Jahre 1995 wurde er vom Verbandsschiedsrichterausschuß zum stellvertretenden Verbandsschiedsrichterobmann gewählt, worauf er sehr stolz war. Leider war es im nicht vergönnt, dieses Amt länger auszuüben. Im Mai 1996 nahm eine große Trauergemeinde auf dem Friedhof in Neckarbischofsheim Abschied von ihrem langjährigen Obmann und Schiedsrichterkameraden Hans Braun. 

Im Juni 1996 mußten daraufhin Neuwahlen stattfinden, bei welchen Dieter Förster (Mühlbach) zum neuen Obmann der Kreisschiedsrichtervereinigung Sinsheim gewählt wurde.

Durch intensive Werbung und aktive Schulung zählt die Vereinigung heute 129 aktive und 11 passive Schiedsrichter. Im Jahre 1972 zählte die Vereinigung noch 73 Schiedsrichter. Trotz dieser zahlenmäßigen Steigerung fehlt es immer noch an geeignetem Nachwuchs. Woche für Woche haben die Spielverteiler für Senioren und Jugend Probleme bei der Einteilung ihrer Spiele. Mit Zunahme der Schiedsrichter stieg natürlich auch die Zahl der Spielaufträge. Während der Spielrunde 1996/97 waren im Seniorenbereich 1922 Einsätze als Schiedsrichter und 622 Einsätze als Linienrichter sowie 1940 Jugendspiele zu besetzen, sowie 197 Beobachtungen. 1972 tauschte man die Spiele mit den Vereinigungen der Kreise Mannheim, Heidelberg, Bruchsal, Karlsruhe und Heilbronn aus. Der Austausch wurde inzwischen auf die Kreise Mosbach, Buchen, Tauberbischofsheim, Pforzheim und Backnang auf insgesamt 10 Kreise erweitert. Überall sind unsere Schiedsrichter gern gesehene Unparteiische. 

Auch das Niveau der Vereinigung ist im allgemeinen stark gestiegen. Im Jahr 1966 stieß aus Heidelberg Kamerad Fred Siehl zu uns, und somit stellte die Vereinigung erstmals einen Erstamateurliga-Schiedsrichter. Bereits ein Jahr später, in der Verbandsrunde 1967/68 stiegen mit Walter Otterbach und Hans Braun zwei weitere Schiedsrichter in die erste Amateurliga auf.  Ein Höhepunkt in der 75-jährigen Geschichte bildete zweifellos der Aufstieg von Hans Braun in die damalige Regionalliga (zweite Liga) und als Linienrichter in der Bundesliga im Jahre 1969 bis zum Jahr 1972, wo er als Linienrichter bei den Schiedsrichtern Tschenscher, Siebert, Meßmer und Berner eingesetzt wurde. Zu zwei internationalen Einsätzen als Linienrichter bei Europapokalspielen in Split und in Mailand wurde er ebenfalls berufen. 

In den darauffolgenden Jahren war die Vereinigung immer sehr gut in den oberen Amateurklassen vertreten. Mit Einführung der Oberliga Baden-Württemberg im Jahre 1983 war unsere Vereinigung von Beginn an mit Horst Bertsch (Eschelbronn) vertreten, der auch lange Jahre als Linienrichter in der 1. und 2. Bundesliga eingesetzt wurde. Im Spieljahr 1988/89 erreichte auch Heinz Hautzinger den Sprung in die Oberliga, wo somit zwei Kameraden des Kreises Sinsheim vertreten waren. In dem genannten Spieljahr stellte die Vereinigung 9 Schiedsrichter auf Verbandsebene, dies waren: 

Oberliga:

Horst Bertsch

Heinz Hautzinger 

Verbandsliga:

Karl-Heinz Ettner

Dieter Förster

Hans-Peter Mocsnek 

Landesliga:

Aydin Genc

Peter Olbort

Willi Steibler

 

Landesliga-Nachwuchsrunde:

Jochen Hesser 

Sicherlich ein Zeichen der sehr guten und erfolgreichen Arbeit der Kreisschiedsrichtervereinigung Sinsheim war dann im darauffolgenden Jahr der Aufstieg von Karl-Heinz Ettner in die Oberliga, wo somit die Vereinigung Sinsheim 3 der 8 Schiedsrichter aus dem Bereich Nordbaden stellte. Desweiteren wurde Heinz Hautzinger noch als Linienrichter bei Kurt Wittke in der Bundesliga eingesetzt. Völlig unvorbereitet traf die Vereinigung der tragische Tod von Heinz Hautzinger im Jahre 1993. Bei der Ausübung seiner Linienrichtertätigkeit bei einem internationalen Freundschaftsspiel des Karlsruher SC gegen die Mannschaft von Dynamo Moskau brach er während des Spieles an der Linie zusammen. Trotz sofortiger ärztlicher Hilfe konnte nur noch der Tod von Heinz Hautzinger festgestellt werden. Der Verlust des damaligen Lehrwartes der Vereinigung Sinsheim hinterließ eine schwer zu schließende Lücke. 

Trotz dieses Rückschlages gelang es der Vereinigung dennoch, auch in den folgenden Jahren in den oberen Amateurklassen gut vertreten zu sein. Besonders gefreut hat uns, daß wir ausgerechnet im Jubiläumsjahr wieder einen Aufsteiger mit Senol Yaldiz in die Oberliga zu verzeichnen haben, nachdem wir seit 1993 in dieser Klasse nicht mehr vertreten waren. 


Zum Jubiläumsjahr standen auf Verbands- und Kreisebene folgende Schiedsrichter unter Beobachtung: 


Oberliga:

Senol Yaldiz, Gemmingen 


Verbandsliga:

Volker App, Zaisenhausen

Jochen Hesser, Michelfeld

Hans-Peter Mocsnek, Michelfeld 


Landesliga:

Alexander Schmitt, Dühren

Peter Olbort, Rohrbach 


Landesliga-Nachwuchsrunde:

Markus Wieland, Eschelbronn 


Bezirksliga:

Aydin Genc, Kürnbach

Hasan Zafer Genc, Kürnbach

Uwe Krause, Bad Rappenau

Torsten Kreß, Eschelbronn

Ronald Höck, Reichartshausen

Roland Lampert, Eppingen

Erich Lindenthal, Ehrstädt

Peter Olbort, Reihen

Kai Zimmermann, Adersbach 


Kreisliga A:

Kurt Eberle, Steinsfurt

Karl-Heinz Gilbert, Weiler

Reinhold Herman, Adelshofen

Uwe Stetter, Sulzfeld 


Kreisliga B:

Metin Aktay, Hoffenheim

Marco Kirsch, Epfenbach

Christian Lutz, Ittlingen

Buljamin Saidov, Waibstadt 

Lehrarbeit

1967 wurde erstmalig mit Fred Siehl (Zuzenhausen) ein Lehrwart in der Kreisschiedsrichtervereinigung Sinsheim eingesetzt. Dadurch konnte die Schulung und Weiterbildung der Schiedsrichter noch mehr intensiviert werden. Dieses Amt begleitete er bis zu seinem frühzeitigen Tod im Jahre 1979. Danach übernahm dieses Amt Walter Freudenberger (Neckarbischofsheim), der durch Bruno Weickum (Stebbach) in diesem Amt unterstützt wurde. Beide übten ihr Amt bis 1984 aus, danach übernahm Heinz Hautzinger (Richen) diese Position. Unter seiner Führung wurde die Ausbildung und Lehrarbeit nochmals gesteigert, zu den üblichen monatlichen Pflichtversammlungen wurden zusätzliche Trainings- und Lehrabende eingeführt. Diese zusätzlichen Schulungsabende waren immer sehr gut besucht und die Arbeit des Lehrwartes spiegelte sich im Leistungsstand Ende der 80er bzw. Anfang der 90er Jahre wieder.  Nach dem Tode von Heinz Hautzinger wurde vom Kreisschieds- richterausschuß Hans-Peter Mocsnek (Michelfeld) zu dessem Nachfolger bestimmt. Dieser führt nun seit 1993 die gute Lehrarbeit seines Vorgängers fort. Regelmäßige Neulingslehrgänge, Trainings- und Lehrabende sind auch heute noch fester Bestandteil seiner Arbeit, welche durch Einsatz von Video und weiterer moderner Technik sehr abwechslungsreich gestaltet wird. 

Auch die Frauen haben in den 90-er Jahren ihren Einzug im Schiedsrichterwesen gehalten. Mit Anja Vetter (Sinsheim), Nicole Barth (Dühren) und Martina Herzog (Neckarbischofsheim) konnten in der Vereinigung im Jahre 1990 die ersten Schiedsrichterfrauen ausgebildet werden. Auch hier stellten sich rasch Erfolge ein, Anja Vetter stieg sehr schnell in die höchste Spielklasse auf und leitete im Jahre 1994 Spiele in der Damen-Bundesliga sowie 1995 Spiele in der Herren-Verbandsliga. 

Bis zum Jahre 1995 kamen noch weitere 6 Damen zu der Vereinigung hinzu., sodaß wir im Spieljahr 94/95 insgesamt 9 Schiedsrichterdamen zählten. Leider hat sich bis zum Jubiläumsjahr die Anzahl der Schiedsrichterfrauen auf zwei Damen reduziert. 

Als Schiedsrichterbeobachter sind im Jubiläumsjahr eingesetzt: 

Auf Verbandsebene:

Erhard Arnold, Bargen

Dieter Förster, Mühlbach

Lothar Schipka, Grombach 

Auf Kreisebene:

Bernd Schirrmann, Elsenz

Friebert Schilling, Daisbach

Friedhelm Brehm, Dühren

Bruno Weickum, Stebbach

Horst Ludwiczek, Stebbach

Berthold Graf, Ehrstädt

Walter Euchner, Waibstadt

Karl-Heinz Ettner, Stebbach

Johann Metzger, Sinsheim 

Die Vorstandschaft setzt sich im Jubiläumsjahr wie folgt zusammen:

Obmann: Dieter Förster, Mühlbach

Stellv. Obmann: Bruno Weickum, Stebbach

Schriftführer: Volker App, Zaisenhausen

Lehrwart: Hans-Peter Mocsnek, Michelfeld

Spielverteiler Senioren: Erhard Arnold, Bargen

Spielverteiler Jugend: Karl-Heinz Ettner, Stebbach 

Seit dem Jahre 1962 führt der Badische Fußballverband alljährlich ein Schiedsrichterturnier durch, an welchem alle 9 Vereinigungen teilnehmen. Im Jahr 1968 fand das Turnier erstmals auf den Plätzen in Sinsheim statt. Zum Abschluß mit Siegerehrung und gemütlichem Beisammensein traf man sich damals in der Festhalle in Waibstadt, welches sicherlich den älteren Kameraden noch in bester Erinnerung ist. Zu dieser Zeit wurden außer diesen Turnieren noch regelmäßige Freundschaftstreffen mit den Schiedsrichtern aus Heilbronn sowie einigen AH-Mannschaften des Kreisgebietes ausgetragen, wobei recht schöne Erfolge erzielt werden konnten. Im Jahre 1980 führte die Kreisschiedsrichtervereinigung Sinsheim erstmals ein Hallenturnier in Waibstadt durch (Endspiel Karlsruhe gegen Sinsheim 3:2). Die Idee, in die Halle zu wechseln und so die fußballose Zeit in der Winterpause zu nutzen war eine große Bereicherung für die Schiedsrichter. Das Sinsheimer Einladungsturnier wurde vom Verbandsschiedsrichterausschuß sehr positiv bewertet und wurde ab 1981 jährlich im Wechsel bei den einzelnen Vereinigungen ausgetragen.  Die Vereinigung hat bisher mit Ausnahme des Jahres 1989 in Bruchsal an allen Turnieren mit wechselnden Erfolgen teilgenommen. 1991 konnte in Pforzheim und 1992 in Tauberbischofsheim der Turniersieg errungen werden, zudem konnten in den Jahren 1994 und 1997 sehr gute 2. Plätze, sowie im Jahre 1990 ein 3.Platz belegt werden. 

Die monatlichen Pflichtversammlungen der Kreisschiedsrichtervereinigung fanden in den 70er Jahren in Waibstadt, Anfang der 80er Jahre in Kirchhardt und später im Wechsel zwischen Reihen und Kirchardt statt. Seit dem Jahre 1996 werden die Pflichtversammlungen im Clubhaus des SV Sinsheim durchgeführt. Für die Bereitstellung der Räumlichkeiten möchten wir den genannten Vereinen hiermit recht herzlich danken. 

Wertvoller Bestandteil bei der jährlichen Terminplanung ist die Weihnachtsfeier, die im Wechsel bei diversen Kreisvereinen stattfindet. Seit 1991 findet die Feier im familiären Rahmen mit Kindern nachmittags am Sonntag vor Weihnachten statt. Auch die Geselligkeit kommt in der Vereinigung nicht zu kurz, es wurden schon mehrfach Familienwanderungen mit Grillfest und anschließendem gemütlichen Beisammensein durchgeführt. 


Zum Schluß sei allen Fußballvereinen des Kreises Sinsheim, die in dem leitenden Schiedsrichter einen Sportkameraden und einen Teilnehmer am Fußballspiel sehen herzlichen Dank gesagt. Ebenso gilt dieser Dank dem gesamten Verbandsvorstand des Badischen Fußballverbandes, dem Verbandsschiedsrichterobmann Heinz Morlock mit seinen Kameraden des erweiterten Verbandsschiedsrichterausschußes, dem gesamten Kreisvorstand des Fußballkreises Sinsheim mit dem Vorsitzenden Kamerad Herwig Werschak. Dank allen Freunden, Gönnern und Inserenten unserer Festschrift, die uns dadurch eine wohlwollende Unterstützung gegeben haben. Nicht zuletzt auch noch einen Dank an die Schiedsrichterfrauen und -bräute, die mit viel Liebe das ganze Jahr über Verständnis für das Hobby ihres Mannes zeigen. 

In kurzen Zügen wurde versucht, 75 Jahre Zeitgeschichte der Fußballschiedsrichter des Kreises Sinsheim zu dokumentieren. Vieles konnte nur angedeutet werden. Wieviel Liebe und Idealismus hinter diesen 75 Jahren stecken, kann nur der ermessen, der in dieser Materie irgendwie schon einmal stand. Echte Fußballpioniere haben die Vorarbeit zur Verwirklichung einer selbständigen Schiedsrichtervereinigung Sinsheim geschaffen. Krieg und Elend mit allen furchtbaren Begleiterscheinungen hat die Vereinigung überstanden. Nichts konnte die Idealisten von ihrem liebgewordenen Hobby trennen. 

Dass die Vereinigung auch weiterhin blühen, wachsen und erfolgreich sein möge, soll unser aller Wunsch und Verpflichtung sein.