10 Feb. 2020

Acht Badener beim Jugendfußball-Kongress des DFB

 

Frankfurt am Main. Auch in Sachen Jugendarbeit der Zukunft setzt der Deutsche Fußball-Bund auf die Beteiligung der Basis. Beim DFB-Jugendfußball-Kongress am 20./21. März in Frankfurt am Main ist der Badische Fußballverband mit den Jugendtrainern Nicole Kuhnle (FV Niefern) und Max Mühlbach (SG Lobbach), den Spielern Fabienne Heger (VfB St. Leon), Raphael Münch (TSV Mudau) und Cedric Diem (SC Weisbach) sowie bfv-Präsident Ronny Zimmermann, bfv-Jugendleiter Rouven Ettner und seinem Stellvertreter Jörg Barthelmes vertreten.

Wie bleiben der Fußball und seine Vereine für Jugendliche attraktiv? Welche Chancen bieten die neuen Spielformen im Kinderfußball? Was bewegt den Nachwuchs von heute und morgen? Wie können Amateurvereine zukünftig Kinder und Jugendliche gewinnen, fördern und dauerhaft begeistern? Mit diesen Fragestellungen und möglichen Lösungen beschäftigt sich der Jugendfußball-Kongress, und zwar aus der Perspektive der Spielerinnen und Spieler, sowie jungen Trainerinnen und Trainer.

Von den 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen 130 aus Amateurvereinen. Die 21 Landesverbände stellen weitere 52 Personen, hinzu kommen vom DFB unter anderem Ronny Zimmermann als zuständiger DFB-Vizepräsident für Jugendfußball sowie Hannelore Ratzeburg als DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball.

Wie der Amateurfußball-Kongress im vergangenen Jahr und der Masterplan 2024 setzt der DFB-Jugendfußball-Kongress auf das Prinzip der Beteiligung. Die jungen Vertreterinnen und Vertreter der Amateurvereine sind nicht nur dabei, sie sind mittendrin und spielen die Hauptrolle. Nach der Eröffnung am Freitagabend bearbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag in drei Workshop-Phasen unter Leitung von DFB-Experten die Themen Kinderfußball, Jugendspielbetrieb und Verein 2.0. Die mit den Vereinsvertretern gewonnenen Ergebnisse, Ideen und Empfehlungen werden bereits sonntags im DFB-Jugendausschuss besprochen und sollen anschließend in konkretere Formen gegossen werden.

Ronny Zimmermann, DFB-Vizepräsident für Jugendfußball und Schiedsrichterwesen, sagt: „Die Herausforderung für die Verbände und Vereine ist es, ein flexibles Fußballangebot zu bieten, das allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, Spaß am Spiel zu haben, um sie als langfristige Mitglieder für die Fußballfamilie zu gewinnen. Entscheidend ist dabei: Wir müssen Begeisterung wecken, wir müssen Begeisterung fördern. Dabei ist die enge Einbindung der Kids und jungen Erwachsenen unerlässlich. Wir müssen immer wissen, was sie bewegt – und daraus die richtigen Schlüsse ziehen.“

„Das Prinzip „mit denen sprechen, die es betrifft“ setzen wir im Badischen Fußballverband schon einige Jahr um, in Workshops der Jugendstrategieentwicklung sowie bei Führungsspieler- und Jugendvertreter-Treffs“, betont Badens Verbandsjugendleiter Rouven Ettner. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die jungen Leute wirklich mitgestalten möchten. Dass der DFB das nun bundesweit so umsetzt, finde ich daher sehr positiv.“

Jugendstrategie des bfv

 

Jugendfußball-Kongress. Grafik: DFB