Kreistag

Die Satzung des Badischen Fußballverbandes bestimmt in § 23 die Durchführung einer Versammlung aller im Kreisgebiet zusammengefassten Vereine zur Besprechung und Beschlussfassung über Angelegenheiten des Kreises. Turnusgemäß findet der Kreistag alle drei Jahre statt.

Zäsur: Fußballkreis mit neuer Spitze

Eine Marathon-Sitzung von mehr als drei Stunden erlebten die rund 150 Delegierten gestern Abend beim Kreistag des Fußballkreises Pforzheim. In der schmucken Schwarzwaldhalle in Neuhausen-Schellbronn wurde wichtige Dinge diskutiert und für die Zukunft bedeutende Entscheidungen getroffen.

Personell gab es eine deutliche Zäsur. Die alt gedienten Gerhard Schwörer (Kreisvorsitzender seit 2005) und seine beiden Stellvertreter Horst Reiser und Peter Zoller stellten sich nicht mehr zur Wahl. Sie wurde mit großem Beifall und Worten des Dankes verabschiedet. Am Ende der Versammlung wurde der 66-jährige Gerhard Schwörer noch zum Ehren-Kreisvorsitzenden des Fußballkreises ernannt. Bei den Neuwahlen wurde, wie vorab vom alten Kreisvorstand schon öffentlich postuliert, Benjamin Pieper als neuer Kreisvorsitzender sowie Thomas Distel und Heiko Panhölzl als seine beiden Stellvertreter gewählt. Bestätigt in ihren Ämtern wurden ferner Kreiskassier Tobias Müller und Kreisschriftführer Gerd Schaudt.

Der neue Mann an der Spitze des Fußballkreises, Benjamin Pieper, ist Verwaltungsbeamter, wohnt in Höfen/Enz, ist ledig und 33 Jahre alt. Thomas Distel ist 44 Jahre alt, wohnt in Neuhausen, ist verheiratet und Service-Leiter. Heiko Panhölzl ist ledig, wohnt in Bretten und ist Reiseverkehrskaufmann in Pforzheim. Alle drei Kandidaten waren schon vorher in diversen Ämtern für den Fußballkreis Pforzheim tätig. Der scheidende Kreisvorsitzende Gerhard Schwörer bat um das Vertrauen der Versammelten für die neue Spitze, das dann auch durch die einstimmige Wahl klar ausgesprochen wurde.

Kontovers wurde um eine Neuausrichtung der C-Klassen gestritten und diskutiert. Die unterste Fußball-Liga wurde im Fußballkreis in der Saison 2012/13 eingeführt – mit fünf Staffeln. Die gerade abgelaufene Saison habe gezeigt, so Schwörer, dass dies ein Fehler war. Viele Vereine beschwerten sich über zu kleine Staffeln, zu wenig Spiele und zu viele spielfreie Sonntage. „Eine optimale Lösung gibt es nicht“, so Schwörer, wohl wissend, dass es auch Vereine gibt, die gerade diese geringe Belastung schätzen. Dennoch schlug der Fußballkreis den Delegierten der 86 Vereine eine Reduzierung von fünf auf drei C-Klassen vor. Nach langer und leidenschaftlicher Diskussion fand dieser Vorschlag letztlich die Mehrheit des Kreistages. In C-Liga 1 spielen die Reserven von A-Liga 1 und B-Liga 1, in C-Liga 2 die Reserven von A-Liga 2 und B-Liga 2 und in C-Liga 3 die Reserven der Kreisliga. Dass es von dieser geplanten Einteilung in Einzelfällen auch Abweichungen geben kann, wurde den Vereinsvertretern erklärt. Aktuell haben die Vereine 43 C-Ligisten gemeldet. Wenn niemand aufgrund des aktuellen Beschlusses sein C-Liga-Team zurückzieht, wird es zwei 14-er und eine 15-er Staffel geben. Die Meister steigen auf, die drei Vizemeister werden in einer Aufstiegsrunde einen vierten Aufsteiger ermitteln.

Zu Beginn der Versammlung konnte Gerhard Schwörer als Ehrengäste den Bürgermeister von Neuhausen, Oliver Korz, die Sportkreis-Vorsitzende Gudrun Augenstein, Helmut Sickmüller vom Präsidium des Badischen Fußballverbandes (BFV) und als weiteren Gastgeber den Vorsitzenden Frank Zahleiter vom 1. FC Schellbronn begrüßen.

(Pforzheimer Zeitung, 15. Juni 2013)

Von links Thomas Distel, Benjamin Pieper, der scheidende Vorsitzende Gerhard Schwörer und Heiko Panhölzl.
Von links Thomas Distel, Benjamin Pieper, der scheidende Vorsitzende Gerhard Schwörer und Heiko Panhölzl.

Presse-Berichte zum Kreistag 2013

 

Einladung zum Kreistag des Fußballkreises Pforzheim
Freitag, 27.05.2016, 18.30 h, Turn- und Festhalle Ersingen

Werte Sportkameraden,

zum diesjährigen ordentlichen Kreistag laden wir Sie sehr herzlich ein und bitten um
pünktliches und vollzähliges Erscheinen. Die Tagesordnung ist beigefügt.

Bitte beachten Sie, dass es sich beim Kreistag um eine Pflichtveranstaltung für die Vereine handelt.
Das Stimmrecht am Kreistag ergibt sich aus § 13 der Geschäftsordnung des Badischen Fußballverbandes.

Anträge der Vereine müssen nach § 14 der Satzung des Badischen Fußballverbandes
spätestens einen Monat vor dem Kreistag beim Kreisvorstand eingegangen sein (27.04.2016).


Mit den besten Grüßen
für den Fußballkreis Pforzheim


Thomas Distel, Heiko Panhölzl und Benjamin Pieper
Kreisvorstand Fußballkreis Pforzheim

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Grußworte
  4. Jahresberichte (liegen schriftlich vor)
  5. Rechnungslegung durch den Kreiskassier
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Aussprache über die Berichte
  8. Erledigung von Anträgen
  9. Entlastung
  10. Neuwahlen
    1. Kreisvorsitzender
    2. zwei stellvertretende Vorsitzende
    3. Kreiskassier
    4. Kreisschriftführer
    5. zwei Kassenprüfer
    6. Referent/in für Freizeit- und Breitensport
  11. Bestätigung
    1. Kreisschiedsrichterobmann
    2. Kreisjugendleiter
  12. Wahl der Delegierten zum Verbandstag 2016
  13. Verschiedenes
  14. Schlusswort

Kreisjugendausschuss des Fußballkreises Pforzheim unter neuer Führung

Der Kreisjugendtag des Fußballkreises Pforzheim fand in diesem Jahr beim FC Nöttingen statt. Die Veranstaltung wurde durch Grußworte des Remchinger Bürgermeisters Wilhelm-Ludwig Prayon, des Kreisvorsitzenden des Fußballkreises Pforzheim Benjamin Piper sowie von Jürgen Steimle aus dem Aufsichtsrat des FC Nöttingen eröffnet.

 

Verbandsjugendleiter Rüdiger Heiß stellte die Jugendstrategie des bfv vor, die mit dem Motto „Fußball Verein(t) Menschen“ das Ziel verfolgt, den Jugendfußball attraktiver zu gestalten und den rückläufigen Zahlen an Jugendmannschaften entgegen zu wirken. In Workshops und Regionaltreffen werden verschiedene Strategien erarbeitet, um die Weichen im Jugendfußball zukunftsgerichtet zu stellen, Kinder und Jugendliche aller Rassen und Hautfarben zu vereinen und ihnen Freude am Fußball zu vermitteln. Ein attraktiver Spielbetrieb soll jedem Jugendlichen die Spielmöglichkeiten geben, die seinen Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Es werden Konzepte entwickelt, um Jugendliche an die Vereine zu binden. Die Jugendarbeit soll optimiert und attraktiv gestaltet werden, ehrenamtlich tätige Mitarbeiter geschult und gefördert werden sowie ein Leitfaden für eine verbesserte, den Interessen der Jugendlichen entsprechende Jugendarbeit erstellt werden. Daneben gibt der bfv Hilfen bei der Strukturierung einer Jugendabteilung sowie Ideen in Fragen der Finanzierung. Soziale und pädagogische Aspekte sollen in einem „Jugend-Leitfaden“ gebündelt werden, den der bfv zusammen mit den Vereinen erarbeitet. Durch ein breites Angebot an Fortbildungen soll die

Qualität und Kompetenz der Jugendtrainer gestärkt werden mit dem Ziel, den Jugendlichen neben dem Spaß am Fußball eine fundierte Ausbildung zu vermitteln.

 

Nach 18 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Kreisjugendausschuss, davon 12 Jahren in der Funktion als Kreisjugendleiter, gab Siegfried Bartussek sein Amt ab in die erfahrenen und kompetenten Hände seines Stellvertreters Sedat Kinik. Siegfried Bartussek übte sein Amt mit großem Sachverstand und Engagement aus, immer offen für Neuerungen, die er mit viel Augenmaß zum Wohl der Vereine und Jugendspieler etablierte. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern im Kreisjugendausschuss war sein Handeln immer zukunftsorientiert und auf Nachhaltigkeit bedacht. Er wird dem Fußball auch weiterhin treu bleiben. Beim Verbandsjugendtag in Spöck wird er sich als Verbandsjunioren-Spielleiter zur Wahl stellen.

Neben Siegfried Bartussek gab auch seine Frau Marion Bartussek, die über Jahre hinweg die Geschicke des Frauen- und Mädchenfußballs im Sportkreis Pforzheim in vorbildlicher Art leitete, ihr Amt ab. Aus zeitlichen bzw. Altersgründen stellten Aydin Karadeniz, Florian Kuppinger sowie Gerhard Pfitzenmeier ihre Ämter zur Verfügung. Als Dank für ihre zeitaufwändige, engagierte Arbeit wurden alle von Sedat Kinik im Namen des Kreisjugendausschusses mit einem Geschenk bedacht.

 

Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Sedat Kinik als Kreisjugendleiter, Rolf Eberle als stellvertretender Kreisjugendleiter, Gunter Roser als Schulfußballbeauftragter sowie Gerhard Pfitzenmeier als Beisitzer einstimmig gewählt.

Im erweiterten Kreisjugendausschuss sind neu dabei: Regina Russkow, Beate Wolf,  Charlotte Dingler, Manfred Bremer, Eva Roser und Baris Alayin.

 

Mit dem Wunsch auf eine harmonische, erfolgreiche und zukunftsorientierte Zusammenarbeit beendete Sedat Kinik als neuer Kreisjugendleiter den Kreisjugendtag.

 

-> Zum Berichtsheft des Kreisjugendtags

 

Neuer Kreisjugendausschuss
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