Ehrenamt

„Wie gewinne ich ehrenamtliche Mitarbeiter für die Vereinsarbeit?“ Kaum eine andere Frage stellen sich die Vereinsfunktionäre derzeit öfter. Das wurde nicht nur während des bfv-Strategieentwicklungsprozesses deutlich. Auch bei den Vereinsdialogen – einer Maßnahme aus dem DFB-Masterplan, für die bfv-Präsident Ronny Zimmermann und Geschäftsführer Uwe Ziegenhagen zum Austausch zu den Vereinen fahren – kommt die Sprache meist früher als später auf die Thematik Ehrenamt.

In Deutschen Fußballvereinen sind etwa 1 Million Ehrenamtler tätig. Sie sind daher eine besonders wichtige Personengruppe für jeden Verein. Doch wird es für Vereine immer schwieriger Ehrenamtliche zu finden. Die Vereinsarbeit wird immer vielfältiger und komplexer, gleichzeitig nimmt die zur Verfügung stehende Zeit, und leider auch oft die Bereitschaft, für ehrenamtliches Engagement ab.

Alle Maßnahmen im Bereich Ehrenamt zielen daher darauf ab

  • die Wertschätzung zu erhöhen, um das Ehrenamt attraktiver zu machen
  • ehrenamtliches Engagement durch Qualifizierungs- und Serviceangebote leichter zu machen
  • neue Wege zu finden, um weiterhin Personen für das Ehrenamt zu begeistern.

Aktion Ehrenamt

Logo Aktion Ehrenamt

Ein wichtiger Baustein für die Förderung frewilligen Engagements ist die „Aktion Ehrenamt“. Das Projekt des DFB und der Landesverbände besteht im Wesentlichen aus drei Säulen:

  • Ehrenamtsbeauftragte
  • DFB-Ehrenamtspreis
  • Fußballhelden – Aktion junges Ehrenamt

Darüber hinaus stellen der DFB und der Badischen Fußballverband den Vereinen praktische Hilfestellungen zur Verfügung, in Form von Online-Beratungsplattformen, eines Starterpakets und vielen nützlichen Materialien.

Als Teil des DFB-Masterplans können die Vereine und Kreise mit der Kurzschulug Ehrenamt seit 2014 auch eine Qualifizierungsmaßnahme aus dem Bereich Ehrenamt wahrnehmen.

Ausschreibungen 2020: DFB-Aktion Ehrenamt und Fußballhelden gesucht

Mit der DFB-Aktion Ehrenamt zeichnen der DFB und seine Landesverbände wieder im Jahr 2020 wieder herausragende Ehrenamtliche aus. „Fußballhelden gesucht“ richtet sich an das junge Ehrenamt im Alter von 18-30 Jahren. Für beide Wettbewerbe sind Meldungen vom 1. Juni - 31. August 2020 wieder möglich! Die dazugehörigen Unterlagen werden hier veröffentlicht.

Die Ehrenamtsbeauftragten der Landesverbände (LEAB) und die Kreisehrenamtsbeauftragten (KEAB) sollen Nähe zur Basis des Fußballs schaffen und gleichzeitig gezielt Hilfestellungen sowie Anregungen liefern. Das dichte Netz aus insgesamt 300 Personen bildet auf den unterschiedlichen Ebenen ein wichtiges Verbindungsstück zwischen den Fußballvereinen und den Verbänden.

Ansprechpartner
  • Helmut Sickmüller
  • Verbands-Ehrenamtsbeauftragter
  • Tel.: 07044/902403
  • Fax: 07044/902405
  • E-Mail schreiben
  • Klaus Zimmermann
  • Kreisehrenamtsbeauftragter Buchen
  • Tel.: 06295/377
  • Fax: 06295/95171
  • E-Mail schreiben
  • Friedrich Auerbach
  • Kreisehrenamtsbeauftragter Mosbach
  • Tel.: 06261/36286
  • Fax: 06261/36286
  • E-Mail schreiben
  • Herwig Werschak
  • Kreisehrenamtsbeauftragter Sinsheim
  • Tel.: 07265/49235
  • Fax: 07265/917287
  • E-Mail schreiben
  • Erhard Mayer
  • Kreisehrenamtsbeauftragter Heidelberg
  • Tel.: 06223/6883
  • Fax: 06223/862092
  • E-Mail schreiben
  • Harald Schäfer
  • Kreisehrenamtsbeauftragter Mannheim
  •  

     

  • Tel.: 06201/8462788
  • E-Mail schreiben
  • Helmut Braun
  • Kreisehrenamtsbeauftragter Bruchsal
  • Tel.: 07253/5141
  • Fax: 07253/953157
  • E-Mail schreiben
  • Wolfgang Keßler
  • Kreisehrenamtsbeauftragter Karlsruhe
  • Tel.: 0721/407848
  • E-Mail schreiben
  • Benjamin Pieper
  • Kreisehrenamtsbeauftragter Pforzheim
  • Tel.: 07081 / 9560920
  • E-Mail schreiben
DFB-Ehrenamtspreis

Seit 1997 verleiht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Zusammenarbeit mit seinen Landesverbänden jährlich den DFB-Ehrenamtspreis. Aus den Kreisen und Bezirken wählen die Ehrenamtsbeauftragten mit viel Fingerspitzengefühl 360 Preisträger aus, die – stellvertretend für viele hochengagierte Vereinsmitarbeiter – für ihre hervorragenden ehrenamtlichen Leistungen ausgezeichnet werden.

Die Baden-Württembergischen Preisträger werden jedes Jahr zu einem gemeinsamen „Dankeschön-Wochenende“ eingeladen. Die einhundert engagiertesten Ehrenamtlichen Deutschlands werden für ein Jahr in den „Club 100“ aufgenommen. Sie erwartet neben einer offiziellen Feierstunde auch der Besuch eines Länderspiels der A-Nationalmannschaft sowie weitere Clubleistungen.

Wer eine Person für den Ehrenamtspreis vorschlagen möchte, kann dies an den jeweiligen Ehrenamtsbeauftragten des Fußballkreises gerne tun.

Preisträger

Siegfried Kopejsko (†), Fußballkreis Tauberbischofsheim

Siegfried Kopejsko (†) vom SV Viktoria Wertheim 2000 (Fußballkreis Tauberbischofsheim) war der „Vater“ der Fusion der Vereine SV Wertheim und SC Viktoria Wertheim und wichtiger Wegbegleiter der ersten schwierigen Fusionsjahre. Besonders hervorzuheben war sein Einsatz um Integration und Migration von ausländischen Jugendspielern im Verein. Leider verstarb Sportfreund Siegfried Kopejsko im Dezember 2013 im Alter von 65 Jahren. Der SV Viktoria Wertheim 2000, der Badische Fußballverband und der Fußballkreis Tauberbischofsheim bewahren ihm ein ehrendes Andenken und werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Uwe Todtenhaupt, Fußballkreis Buchen

Uwe Todtenhaupt (44) vom TSV Frankonia Höpfingen war bis 2012 Abteilungsleiter Fußball. Er ist hauptverantwortlich für die derzeitige Blütezeit der Fußballabteilung mit drei Herrenmannschaften in Konkurrenz. Auf seine Initiative hin bewarb sich der Verein erfolgreich beim Gewinnspiel der Targo-Bank und gewann ein Gastspiel des SV Werder Bremen, das über 4000 Zuschauer besuchten. Außerdem ist er Initiator und Organisator der Vereinspartnerschaft mit AD Tarrio (Portugal) mit mehreren gegenseitigen Besuchen.

Ricco Bork, Fußballkreis Mosbach

Ricco Bork (44) vom SV Dallau 1912 (Fußballkreis Mosbach) ist seit seiner Jugendzeit als Betreuer der Jugendmannschaften im Verein engagiert und zeigt großes Engagement bei den ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen. Er ist Initiator der Spielgemeinschaft im Herrenbereich der SG Dallau/Neckarburken sowie im Jugendbereich der SG Elztal. Derzeit hilft er tatkräftig bei der Sanierung und dem Anbau des Sportheims mit.

Eric Hockenberger, Fußballkreis Sinsheim

Eric Hockenberger (29) vom SV Adelshofen 1949 (Fußballkreis Sinsheim) repräsentiert das „junge Ehrenamt“ vorbildhaft. Er trainierte seit 2004 mehrere Jugendmannschaften, zuletzt 2011-2012 die B-Junioren. Seit 2010 ist er Jugendleiter des Vereins und organisiert außerdem die regelmäßig stattfindenden Altpapiersammlungen. Weiterhin war er maßgeblich für die Herstellung Abwicklung der Werbetafeln verantwortlich, die Anfang 2013 auf dem Sportgelände des Vereins angebracht wurden.

Günter Werner, Fußballkreis Heidelberg

Günter Werner (65) vom 1. FC Dilsberg (Fußballkreis Heidelberg) ist ein Mensch, der immer sofort zur Verfügung steht, wenn er gebraucht wird. Bei Arbeitseinsätzen und Baumaßnahmen im Vereinsheim und auf dem Vereinsgelände ist er immer dabei. Der Umbau des Clubhauses mit dem Anbau eines Wintergartens wurde durch seine engagierte Mithilfe in Eigenregie und in „Rekordzeit“ durchgeführt.

Andreas Nowey, Fußballkreis Mannheim

Andreas Nowey (35) vom FC Germania Friedrichsfeld 1903 (Fußballkreis Mannheim) wurde im Alter von 26 Jahren als Schriftführer in die Vorstandschaft gewählt. Sein Schwerpunkt lag von Anfang in der medialen Außendarstellung des Vereins nach dem Motto „Tue Gutes und schreibe darüber“. Seit 2009 ist er ehrenamtlicher Geschäftsführer mit einem umfassenden Aufgabenbereich. Sowohl beim 100-jährigen als auch beim 110-jährigen Vereinsjubiläum gestaltete er federführend in vorbildlicher Weise die Festschriften. Er organisiert jährlich eine Trikotspendenaktion für Kinder in armen Ländern.

Michael Schlindwein, Fußballkreis Bruchsal

Michael Schlindwein (61) von der FVgg Neudorf 1920 (Fußballkreis Bruchsal) ist für den Verein als Mannschaftsbetreuer, Stadionsprecher und als Verantwortlicher für das Stadionmagazin, insbesondere für die Anzeigenakquise, im Einsatz. Während seiner Vorstandstätigkeit und mit Hilfe seines großen Engagements wurden mehrere Bauprojekte umgesetzt, unter anderem die Sanierung der Duschen und Umkleidekabinen.

Peter Andretzki, Fußballkreis Karlsruhe

Peter Andretzki (65) von der RFG Rüppurr 04 (Fußballkreis Karlsruhe) übernahm schon während seiner Aktivenzeit als Spieler das Amt des Jugendleiters und ist heute 3. Vorsitzender. Er hat außerdem die Verantwortung für die Pflege der Sportplätze inne. Da sich seit Mitte 2013 für die Clubhausstätte keinen Pächter fand, übernahm er die Bewirtung.

Christoph Gramalla, Fußballkreis Pforzheim

Christoph Gramalla (40) vom FSV 1921 Buckenberg (Fußballkreis Pforzheim)  ist Abteilungsleiter Fußball, Trainer der 3. Mannschaft und der B1-Junioren. Außerdem ist er Platzwart und übernimmt die Organisation von Veranstaltungen. Er war Initiator und Leiter des Sommercamps 2012 im Elsass mit Jugendlichen verschiedener Nationalitäten. Der 40-jährige setzt sich zudem nachdrücklich für Jugendliche ein, insbesondere bei der Suche und Vermittlung eines Ausbildungsplatzes.

Hubert Dick, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Hubert Dick (57) vom FC Hundheim/Steinbach (Fußballkreis TBB) hat seit 1994 nahezu jedes Amt im Verein ausgeübt. Aktuell hat er die Funktion des Vorstandes für Öffentlichkeitsarbeit inne und ist als stellvertretender Spielausschuss verantwortlich für den reibungslosen Ablauf der Heimspiele. Neben diesen Tätigkeitsfeldern steuert Hubert Dick die verwaltungstechnischen Angelegenheiten des Vereins und organisiert als Stellvertreter des Jugendleiters den kompletten Spielbetrieb des Kinderfußballs.

Klemens Schäfer, Fußballkreis Buchen

Klemens Schäfer (53) engagiert sich beim FV Laudenberg (Fußballkreis Buchen) als Spielausschussvorsitzender. Als Sanitäter ist er während der Spiele zur Stelle und übernimmt zudem als Platzwart die Sanierung und Pflege der Sportanlage. Klemens Schäfer steht dem Verein bei vielen Veranstaltungen tatkräftig zur Seite (Sportfest, Highland Games, Theater).

Stefan Stuber, Fußballkreis Mosbach

Stefan Stuber (48) vom FC Phönix Neckarzimmern (Fußballkreis Mosbach) ist seit 1995 Jugendtrainer und übernahm 2011-2013 unentgeltlich das Traineramt der Aktiven. Heute stellt der Verein zwei aktive Herrenmannschaften, was maßgeblich auf die Arbeit von Stefan Stuber mit der konsequenten Einbindung der vereinseigenen Jugendspieler zurückzuführen ist. Durch dieses unentgeltliche Engagement als Trainer der Aktivenmannschaft wurde die finanzielle Basis geschaffen, um mit 40 Kindern aus dem Verein einen 2-tägigen Jugendausflug durchzuführen. 

Markus Paa, Fußballkreis Sinsheim

Markus Paa (44) vom VfL Mühlbach (Fußballkreis Sinsheim) zeichnet sich neben seiner Tätigkeit als 2. Vorsitzender mit einem großen Engagement als Jugendkoordinator und Jugendtrainer um die Aufrechterhaltung des Jugendspielbetriebs aus. Bei Spielen im Seniorenbereich ist er Ansprechpartner für die Schiedsrichter und leitet die Spiele der Reservemannschaft selbst als Schiedsrichter.

Karl Großschopf, Fußballkreis Heidelberg

Karl Großschopf (65) übernimmt bei der SG Tairnbach (Fußballkreis Heidelberg) den Wirtschaftsdienst bei Heimspielen und Vereinsfesten. Außerdem engagiert er sich in der Sportplatzpflege und sorgt dafür, dass das Sportgelände immer sauber ist. Karl Großschopf ist ein beständiger Helfer bei allen Vereinsfesten. Schon seit 1971 ist er dem Verein in diversen Tätigkeiten treu.

Walter Holzmann, Fußballkreis Mannheim

Walter Holzmann (62) vom SV Waldhof Mannheim (Fußballkreis Mannheim) engagiert sich seit vier Jahrzehnten als Betreuer und Fahrer in der Fußballjugendabteilung des SV Waldhof Mannheim. Er ist schwerbehindert, so dass der SV Waldhof Mannheim einen Spezialtransporter geleast hat, damit er weiterhin die Jugendspieler zu den Spielen befördern und begleiten kann. Mit seinem Engagement ist Walter Holzmann ein Inklusionsvorbild.

Jörg Stutz, Fußballkreis Bruchsal

Jörg Stutz (52) ist seit 1994 beim FC Germania Karlsdorf (Fußballkreis Bruchsal) als Spielausschuss tätig. Darüber hinaus ist Jörg Stutz seit 20 Jahren bei jedem zusätzlichen Arbeitsdienst und Vereins-Event an vorderster Front im Einsatz, und hat dem Verein durchgehend in verschiedenen Funktionen tatkräftig geholfen.

Peter Filter, Fußballkreis Karlsruhe

Peter Filter (50) trainiert beim FC Viktoria Berghausen (Fußballkreis Karlsruhe) neben seinen Vereinsfunktionen (Jugendleiter, Spielausschussvorsitzender, Beitragskassier) die A-Jugend und die 2. Mannschaft. Er kümmert sich außerdem um die Organisation/Pflege der Spielfelder für die Jugendmannschaften. Durch seinen Einsatz in der Jugendarbeit kann der Verein zwei Herrenmannschaften mit vielen Spielern aus dem eigenen Ort stellen.

Herbert Pucher, Fußballkreis Pforzheim

Herbert Pucher (72) ist beim TuS Bilfingen (Fußballkreis Pforzheim) als Hauptverantwortlicher für das aufwendig zu pflegende Sportgelände tätig. Er stellt dafür sogar seine privaten Gerätschaften und Privat-PKW kostenfrei zur Verfügung. Herbert Pucher ist ein großer Motivator für die Kameradschaft im Verein. Die Ausgestaltung von spontanen Festen oder Jahresabschlussfeiern haben im Verein durch sein Mitwirken und die künstlerischen Ideen einen bleibenden Platz gefunden.

Michael Berthold, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Michael Berthold (37) vom SV 1946 Königheim (Fußballkreis Tauberbischofsheim) war die treibende Kraft bei der Bewerbung seines Vereins zur WM-Pokal-Ehrenrunde 2015. Ein weiterer wichtiger Punkt, der Michael Berthold am Herzen liegt, ist die jährliche Teilnahme am bfv-KLEEblatt-Wettbewerb. In den letzten Jahren erhielt der SV 1946 Königheim fünf Mal das Prädikat in Gold.

Reinhold Klingmann, Fußballkreis Buchen

Reinhold Klingmann (61) vom TSV Rosenberg (Fußballkreis Buchen) ist seit 1976 in mehreren Funktionen ehrenamtlich tätig. Er hat bis 2015 fast alle Ämter im Verein begleitet. Durch seine langjährige Tätigkeit als Jugendtrainer trug er maßgeblich dazu bei, dass immer wieder Jugendspieler zur Seniorenmannschaft aufgestiegen sind. Aktuell engagiert sich Reinhold Klingmann als Abteilungsleiter Fußball und Sportheimwirt.

 

 

Manfred Jupe, Fußballkreis Mosbach

Manfred Jupe (51) vom SV Neckarburken (Fußballkreis Mosbach) ist seit 1999 ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen tätig. Er war für den AH-Fußball, Jugendfußball und den kompletten Spielbetrieb der 1. und 2. Mannschaft verantwortlich. Nachdem sein Vertreter 2013 zurückgetreten war, organisierte er alleine die Aufgaben des Abteilungsleiters. Außerdem ist er dem Verein als Handwerker in allen Belangen behilflich. Nach dem plötzlichen Tod des Platzwartes übernimmt er aktuell auch noch diese Funktion.

 

 

Bernhard Reif, Fußballkreis Sinsheim

Bernhard Reif (49) vom VfB Eppingen (Fußballkreis Sinsheim) hat eine Jugendabteilung geschaffen, die Vorbildcharakter hat. Hier sind insbesondere die Teilnahme am bfv-KLEEblatt-Wettbewerb, die Organisation eines Jugendleiterstammtisches mit allen Fußball-Jugendabteilungen der Stadtvereine von Eppingen, die Organisation und Durchführung von Jugendturnieren sowie die Stadtputzaktion mit den Jugendmannschaften zu nennen.

 

 

Walter Grün, Fußballkreis Heidelberg

Walter Grün (64) vom FC Fortuna Schatthausen (Fußballkreis Heidelberg) trug wesentlich dazu bei, dass vor Jahren nach dem Rückzug eines großen Sponsors und dem Rücktritt mehrerer Vorstandsmitglieder der Spielbetrieb weiterlief. In einer Zeit, in der das Ende des FC Schatthausen vorausgesagt wurde, behielt Walter Grün immer die Ruhe. Der Verein befreite sich maßgeblich durch sein hohes Engagement aus dieser misslichen Lage und spielt heute immer noch mit seiner Seniorenmannschaft in der Kreisliga Heidelberg.

 

 

Dieter Rebennack, Fußballkreis Mannheim

Dieter Rebennack (58) vom SC Rot-Weiß Rheinau (Fußballkreis Mannheim) ist seit 2005 für alle Baumaßnahmen und Instandhaltungsarbeiten rund um die Winfried-Höhn-Sportanlage in Mannheim-Rheinau verantwortlich. Durch seine handwerklichen Fähigkeiten spart der Verein Jahr für Jahr einige tausend Euro ein. Zudem trägt er mit seiner Bewirtung von Vereinsgästen zu einem geselligen Vereinsleben bei.

 

 

Reiner Becker, Fußballkreis Bruchsal

Reiner Becker (47) vom FC Untergrombach (Fußballkreis Bruchsal) ist als stellvertretender Jugendleiter seit 2001 ehrenamtlich engagiert. Er zeichnet sich durch seine hohe Hilfsbereitschaft aus, in dem er beispielsweise mehr Dienste als geplant bei Festen übernimmt. Falls Trainer im Jugendbereich ausfallen, springt er als Vertretung ein und vermittelt den Jugendlichen die Freude und Spaß am Fußball.

Roland Becker, Fußballkreis Karlsruhe

Roland Becker (53) von der SG Stupferich (Fußballkreis Karlsruhe) ist seit 1985 als Jugendtrainer tätig. Seit 1996 ist er im Spielausschuss aktiv und war vier Jahre lang der Vorsitzende. Weiterhin engagierte sich Roland Becker tatkräftig im Sportplatzteam des Vereins, welches für die Planung und Realisierung der drei neuen Fußballplätze federführend war. Seit über 15 Jahren hilft er ehrenamtlich bei Veranstaltungen in der bfv-Abteilung Freizeit- und Breitensport mit und ist immer zur Stelle, wenn man ihn braucht.

 

 

Heike Himmeslbach-Ihli, Fußballkreis Pforzheim

Heike Himmelsbach-Ihli (41) vom TSV Maulbronn (Fußballkreis Pforzheim) ist seit 2008 Jugendleiterin und Bambini-Trainerin. Durch viel Überzeugungsarbeit ist es ihr über die Jahre gelungen, dass in jedem Jahrgang mindestens ein ausgebildeter Teamleiter oder C-Lizenz-Trainer dabei ist. Zusammen mit drei Jugendtrainern hat sie einen Vereinsleitfaden Jugendfußball entwickelt, der bundesweit große Anerkennung findet. In diesem werden durch einfache Regeln, Respekt und Fair Play vermittelt.

 

 

Gernot Konrad, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Gernot Konrad (61) vom FC 1946 Rauenberg (Fußballkreis Tauberbischofsheim) war es in den letzten Jahren als 1. bzw. 2. Vorsitzender ein großes Anliegen, den Verein weiterzuentwickeln. Über Jahre hinweg hat sich sein Verein an der Maßnahme Kooperation Schule/Verein beteiligt und wurde beim bfv-KLEEblatt-Prädikat mehrmals in Gold für gute Jugendarbeit ausgezeichnet.

 

 

Werner Throm, Fußballkreis Buchen

Werner Throm (58) vom FV Laudenberg (Fußballkreis Buchen) war von 1993 - 2016 in der Vorstandschaft seines Vereins tätig. In den letzten Jahren prägte er den Verein als 1. Vorsitzender maßgeblich. Bei den jährlichen Veranstaltungen wie dem Sportfest, dem Theater und der Prunkshow, war er immer mit helfender Hand tätig und trug enorm zum Erfolg bei.

 

 

Berthold Spitzer, Fußballkreis Mosbach

Berthold Spitzer (55) vom FC Fortuna Lohrbach (Fußballkreis Mosbach) ist als Trainer & Betreuer im Jugendbereich seit Jahren nicht wegzudenken. Auch während seines Engagements als Spielausschussvorsitzender und 2. Vorsitzender ließ ihn das Traineramt nie los. 2012 übernahm er als Trainer die Frauenmannschaft und schaffte ein geselliges Miteinander, dass sich auch stetig in guter Stimmung der gesamten Mannschaft abseits des Fußballplatzes zeigte. Auch für die neu gegründeten B- und C-Juniorenmannschaft in der Landesliga zeigte er großes Engagement.

 

 

Alfons Geiger, Fußballkreis Sinsheim

Alfons Geiger (73) von der SG Kirchardt (Fußballkreis Sinsheim) zeichnet sich durch sein großes Engagement als Pressewart aus. Seine Veröffentlichungen sind für das Ansehen des Vereins unverzichtbar geworden. Auch als Turnierleiter, u.a. beim Hallengerümpel-Turnier und dem Kraichgau Stimme Cup, zeigt er hohen persönlichen Einsatz.

 

 

Heinz Kilian, Fußballkreis Heidelberg

Heinz Kilian (69) vom BSC Mückenloch (Fußballkreis Heidelberg) hält seinem Verein seit 1961 die Treue. Seit 2015 ist er Mitglied des Ehrenrats und stellvertretender Platzkassierer. Die Instandhaltung des Sportgeländes liegt ihm besonders am Herzen. Die Erweiterung der Flutlichtanlage, die Sanierung der sanitären Anlagen im Clubhaus und der Anbringung eines neuen Eingangstors sind einige Beispiele, dass sein Wirken unverzichtbar geworden ist.

 

 

Matthias Filbert, Fußballkreis Mannheim

Matthias Filbert (48) vom FV 08 Hockenheim (Fußballkreis Mannheim) engagiert sich als 2. Vorsitzender besonders in der Jugendarbeit. Die komplette Neuorganisation des Jugendbereichs mit einem eigenen Jugendkonzept zählt zu seinen großen Erfolgen. Auch als Jugendtrainer übernimmt er selbst Verantwortung und schaffte es gemeinsam mit seinen Vereinskollegen, die Jugendabteilung in zwei Jahren von 145 auf 250 Jugendliche zu erhöhen.

 

 

Herbert Knoch, Fußballkreis Bruchsal

Herbert Knoch (67) vom FSV Büchenau (Fußballkreis Bruchsal) hat sich als 1. Vorsitzender in den letzten drei Jahren besondere Verdienste bei der Integration von Flüchtlingen erworben. Er sorgt wöchentlich dafür, dass Flüchtlingskinder aus der Unterkunft in Büchenau zum Jugendfußballtraining gehen können. In den letzten Jahren hatte die Aufgabenstellung „Den FSV fit für die Zukunft machen“, welche sich erfolgreich in der Kooperation mit den Nachbarvereinen im Zusammenschluss als JFV Stutensee zeigt, eine hohe Priorität für ihn und seine Vereinskollegen.

 

 

Armin Walter, Fußballkreis Karlsruhe

Armin Walter (63) vom FSV Alemannia Rüppurr (Fußballkreis Karlsruhe) ist als 1. Vorsitzender maßgeblich daran beteiligt, dass unter seiner Führung im Jahr 2016 bereits zum dritten Mal das Afro-Europäische-Fußballturnier mit Fußballmannschaften aus afrikanischen und europäischen Ländern durchgeführt wird. Das Turnier wird auf dem Vereinsgelände in enger Kooperation mit dem Förderverein Fest der Völkerverständigung Karlsruhe veranstaltet. Mit einem entsprechenden Rahmenprogramm trägt er mit seinem Verein zur Völkerverständigung bei. Für seine Vorstandskollegen ist er schon ein „Special one“, privat ein „Normal one“, aber für den gesamten FSV der „Only one“.

 

 

Silvia Griesinger, Fußballkreis Pforzheim

Silvia Griesinger (53) vom FV 08 Göbrichen (Fußballkreis Pforzheim) übernimmt als Hauptkassiererin Verantwortung und organisiert federführend im Wirtschaftsausschuss die alljährlichen Vereinsfeste von A-Z. Bereits seit 1985 bildet ein Laientheater bei der Vereinsweihnachtsfeier am 26. Dezember den Höhepunkt. Silvia Griesinger organisiert die Theaterstücke, die Schauspieler und spielt dank ihres großen Talents auch noch eine Hauptrolle.

 

 

Ralf Hofmann, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Ralf Hofmann (51) vom FC Wertheim-Eichel (Fußballkreis Tauberbischofsheim) bringt sich seit 18 Jahren in unterschiedlichen Funktionen engagiert ins Vereinsleben ein. In den letzten drei Jahren hat er als Abteilungsleiter der Alten Herren die positive Weiterentwicklung der AH maßgeblich geprägt.

Werner Mohr, Fußballkreis Buchen

Werner Mohr (59) vom SV Rot-Weiss Waldhausen (Fußballkreis Buchen) liegt die Jugend am Herzen. Seit 1981 prägt er die Jugendarbeit des Vereins, in dem er sich u.a. als Jugendleiter, Trainer und Betreuer sehr engagiert.

Gerhard Treibel, Fußballkreis Mosbach

Gerhard Treibel (74) vom TSV Badenia Schwarzach (Fußballkreis Mosbach) ist seit 1984 mit dem TSV verbunden. Bei sämtlichen Um- und Neubauarbeiten am Sportheim, Arbeiten am Sportgelände und weiteren Arbeitseinsätzen ist er immer dabei. Gerhard Treibel engagiert sich und investiert unzählige Stunden, die er heute als Platzwart auf dem Vereinsgelände verbringt.

Meinhard Wohlgemuth, Fußballkreis Sinsheim

Meinhard Wohlgemuth (66) vom SG Untergimpern (Fußballkreis Sinsheim) trägt als Kassier und Schriftführer maßgeblich Verantwortung für die Existenz des Vereins bei. Durch seine Arbeit als Redakteur der Vereinszeitschrift hat er es verstanden, das Ansehen des Vereins gegenüber der Bevölkerung positiv darzustellen.

Harald Weißer, Fußballkreis Heidelberg

Harald Weißer (60) von der SG Viktoria Mauer (Fußballkreis Heidelberg) ist es zu verdanken, dass der Verein wieder auf Kurs ist. Als 2012 der finanzielle und sportliche Kollaps drohte und sich kaum einer für die SG engagieren wollte, übernahm er als erster Vorsitzender das Ruder. Mit seinen neu gewonnenen Mitstreitern schaffte er es, dass der Verein heute positiv in die Zukunft schauen kann.

Thorsten Diener, Fußballkreis Mannheim

Thorsten Diener (46) vom MFC Phönix 02 Mannheim (Fußballkreis Mannheim) prägt als erster Vorsitzender den MFC seit 2008. Mit seiner Führungsmannschaft und allen Ehrenamtlichen schafft es der MFC, Spieler aus einem schwierigen sozialen Umfeld in den Verein zu integrieren und für den Fußball zu begeistern.

Heimo Hoffmann, Fußballkreis Bruchsal

Heimo Hoffmann (50) vom FC Weiher (Fußballkreis Bruchsal) ist seit 2006 das Zugpferd für den Mädchen- und Frauenfußball. Er engagiert sich dort als Abteilungsleiter und Trainer mit viel Herzblut. Dies zeigt sich auch darin, dass der FC Weiher seit 2009 ein Standort für den „AOK-Treff Fußballgirls“ des bfv ist.

Ralf Stückler, Fußballkreis Karlsruhe

Ralf Stückler (54) vom TSV Schöllbronn (Fußballkreis Karlsruhe) bringt als Finanzvorstand seine beruflichen Fachkenntnisse in den Verein mit ein. Außerdem gibt er als Jugendtrainer sein Fußballwissen an Jugendliche weiter und ist als Mitglied im Festausschuss für das Gesellige mitverantwortlich.

Christian Scholz, Fußballkreis Pforzheim

Christian Scholz (32) vom 1. FC Ersingen (Fußballkreis Pforzheim) engagiert sich als A-Jugendtrainer und seit zwei Jahren im Wirtschaftsausschuss. In der von ihm gegründeten „Schnürlesabteilung“ ist es ihm als Abteilungsleiter gelungen, neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen.

Timo Kraus, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Timo Kraus (48) vom FC 1946 Rauenberg:
Das Herz und die Seele des Vereins

„Bei Fragen ist er immer die allererste Anlaufstelle, sein Bemühen um den Club ist beeindruckend“, begründet Achim Detsch, Schriftführer beim FC 1946 Rauenberg, der Kraus gemeldet hat. „Er zeigt ein riesiges Engagement, hängt sich immer voll rein.“

Bereits 1989 begann Timo Kraus seine ehrenamtliche Tätigkeit in Rauenberg, übernahm zunächst die stellvertretende Leitung der Jugendmannschaften, später auch die Position des Jugendvorstandes und Nachwuchstrainers. „Es gibt immer weniger Ehrenamtliche, die Vereine sterben aus. Ich will das verhindern“, begründet Kraus sein intensives Engagement.

Als treibende Kraft war er für den erfolgreichen Auf- und Ausbau der Jugendabteilung verantwortlich. Seit acht Jahren bekleidet er das Amt des Fußball-Abteilungsleiters. Die erfolgreiche Gründung einer Spielgemeinschaft mit den Nachbarorten Boxtal und Mondfeld im Jahr 2017, ohne die der Spielbetrieb im Seniorenbereich kaum mehr möglich gewesen wäre, ist besonders ihm zu verdanken. „Die Ehrung bedeutet für mich die Würdigung meiner Arbeit und gibt mir noch mehr Motivation für die Zukunft. Ich war total überrascht, habe mich sehr darüber gefreut.“

Winfried Adelmann, Fußballkreis Buchen

Winfried Adelmann (60) vom SV Ballenberg:
Viel Leidenschaft und großer Einsatzwille

Im Alter von 34 Jahren wurde Winfried Adelmann in das Amt des 2. Vorsitzenden gewählt, leitete später über acht Jahre lang als 1. Vorstand die Geschicke des SV Ballenberg und war bis 2018 3. Vorsitzender.

„Auf Winfried kann man sich hundertprozentig verlassen. Er ist immer bereit zu helfen, ist auch in schweren Zeiten für den Verein da“, begründet der aktuelle Vorstand Fabian Nuber die Meldung zum Ehrenamtspreis 2018. Aktuell kümmert sich Adelmann als Vorsitzender des technischen Ausschusses mit großem Zeiteinsatz um die beiden Rasenplätze, auch beim Auf- und Abbau von Vereinsveranstaltungen ist er maßgeblich beteiligt und eine nicht wegzudenkende Unterstützung für die verantwortlichen Organisatoren.

„Durch seine besonders hervorzuhebende Eigeninitiative ist Winfried jederzeit eine große Hilfe für die Vorstandschaft, sein großer Erfahrungsschatz sowie sein umfassendes Wissen in vielen Bereichen bringen unseren Verein voran“, ergänzt Nuber. „Mir liegt es am Herzen, dass das Vereinsleben aufrecht gehalten wird, ohne Ehrenamtliche geht das aber nicht. Die Ehrung kam für mich überraschend, ist eine sehr schöne Geste. Solange ich kann, werde ich meinen Verein weiter unterstützen“, verspricht Adelmann.

Rolf Brenner, Fußballkreis Mosbach

Rolf Brenner (57) vom TSV Billigheim:
TSV’ler durch und durch

Seit knapp 30 Jahren ist Rolf Brenner dem TSV Billigheim verbunden: Nach der Tätigkeit als Beirat im Vorstand erfüllte er elf Jahre lang die Position des Kassiers. Der heute stellvertretende Kassier übernahm 2016 mangels erforderlicher Freiwilliger zudem das Amt des Förderverein-Vorstands.

Brenner steht mit ganzem Herzen hinter dem TSV, übernimmt auch Arbeiten, die über seinen Verantwortungsbereich hinausgehen. Durch sein akribisches und zielgerichtetes Arbeiten ist es ihm gelungen, in Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft die großen finanziellen Belastungen des Vereins abzubauen und auch neue Einnahmequellen zu erschließen, z.B. durch das Installieren einer Photovoltaikanlage. Als treibende Kraft war Brenner außerdem an der Sanierung des Sportheim-Balkons sowie parallel dazu bei der Anschaffung und Installierung von Anbauzelten beteiligt.

„Fußball ist in meinem Leben ein zentrales Thema. Ich möchte den Verein am Leben halten, weiterentwickeln und der Jugend eine Möglichkeit bieten, das Vereinsleben mitzuerleben und mitzugestalten. Die Ehrung kam für mich völlig unvorbereitet, ich habe mich riesig gefreut. Die Auszeichnung motiviert mich natürlich, weiter tatkräftig im Ehrenamt aktiv zu sein.“ Vanessa Geiger, Abteilungsleiterin Turnen, die ihren Vereinskollegen Brenner vorgeschlagen hat: „Rolf investiert viel Freizeit fürs Ehrenamt. Trotz seiner hohen beruflichen Belastung ist er immer erreichbar und kümmert sich um Angelegenheiten, die für den Verein geregelt werden müssen.“

Alexander Lenhardt, Fußballkreis Sinsheim

Alexander Lenhardt (45) vom SV 1946 Tiefenbach:
Die Kleinsten im Fokus

Den „klassischen“ Weg zum Trainer ging auch Alexander Lenhardt: Sein Sohn wollte bei den Bambini Fußballspielen, weil aber kein geeigneter Übungsleiter aufzutreiben war, sprang der 45-Jährige ein und schlüpfte in die Rolle des Coaches. Seitdem ist es ihm gelungen, die Mannschaft nach und nach wieder aufzubauen, zeitweise nahmen im kleinen Stadtteil von Östringen bis zu 20 Kinder am Bambini-Training teil. Das tolle Kindertraining, bei dem der Spaß immer im Vordergrund steht, sprach sich schnell herum, sogar aus den umliegenden Gemeinden kamen die Nachwuchskicker ins Training nach Tiefenbach.

SV-Mitglied Marcel Martin, der Lenhardt zum Ehrenamtspreis vorgeschlagen hat: „Alexander ist immer für die Kleinsten da und versucht etwas Besonderes zu gestalten, an das sich die Kinder noch lange erinnern können. Er hat dafür gesorgt, dass ein sehr kleiner Verein nicht ganz so große Angst um seinen Nachwuchs haben muss.“ Lenhardt sagt zu seiner Auszeichnung: „Von der Meldung zum Ehrenamtspreis wusste ich überhaupt nichts, dementsprechend groß war die Überraschung. Ich freue mich sehr, dass die geleistete Arbeit honoriert wird und werde auch in Zukunft am Ball bleiben.“

Dirk Hofer, Fußballkreis Heidelberg

Dirk Hofer (53) vom VfB Wiesloch:
Der Mittelpunkt des Vereins

„Dirk verbringt tagtäglich mehrere Stunden am Vereinshaus. Als Vorstand packt er überall selbst mit an, ist sich für keine Arbeit zu schade. Fällt bei uns mal ein Nachwuchstrainer kurzfristig aus, springt Dirk sofort ein. Der Club ist quasi seine zweite Heimat“, begründet Frank Kohlroß, Beisitzer des Vorstandes beim VfB Wiesloch, Hofers Meldung für den Ehrenamtspreis.

1997 begann der heute 53-jährige Diplom-Informatiker seine Tätigkeit beim VfB als Jugendtrainer, spielte später selbst in der 2. Mannschaft und bei den Alten Herren. Schnell bekleidete er auch das Amt des Jugendleiters, wurde 2010 in einer schwierigen Phase des Vereins zum Clubvorstand gewählt. Auch dank Hofer wurde der VfB Wiesloch seit 2011 bereits mehrfach mit dem bfv-Qualitätssiegel KLEEblatt zertifiziert.

„Die Ehrenamts-Auszeichnung ist eine große Ehre, die ich stellvertretend für alle ehrenamtlichen Vereinsmitarbeiter annehme“, freut sich Hofer über den Preis.

Sven Wolf, Fußballkreis Mannheim

Sven Wolf (38) vom VfR Mannheim:
Die gute Seele des Vereins

Beim VfR ist Wolf der Alleskönner: Presse- und Stadionsprecher, Webmaster, Spielleiter und Geschäftsführer, war zwischenzeitlich Fanclub-Vorsitzender, Mitglied im Verwaltungsrat und Finanzvorstand.

Im Alter von 17 Jahren kam Wolf zum VfR, war damals für die Stadiondurchsagen zuständig – seitdem verbindet ihn eine große Leidenschaft mit dem Mannheimer Verein. „Sven hat sich durch seine Tätigkeiten über Jahrzehnte hinweg ausgezeichnet. Er hat für alle ein offenes Ohr, scheut keine Kosten und Mühen. Wenn irgendwo Not am Mann ist, ist Sven immer da. Für den Verein ist er sehr wertvoll, bei ihm läuft alles zusammen“, begründet Boris Scheuermann, stellvertretender Vorsitzender des VfR Mannheim, die Meldung des 38-Jährigen zum Ehrenamtspreis 2018.

Wolf ist ein „Ehrenamtler“ durch und durch und sagt zu seiner Auszeichnung: „Ich bin überglücklich und stolz, ausgewählt worden zu sein. Die Ehrung bedeutet mir sehr viel und ist eine riesige Auszeichnung. Dass ich zudem noch in den Club100 aufgenommen werde, ist die absolute Krönung.“

Gerhard Kimling, Fußballkreis Bruchsal

Gerhard Kimling (63) vom FC Östringen:
Mit dem Fußball verheiratet

Mit minutenlangem Applaus wurde Gerhard Kimling im vergangenen Jahr nach 25-jähriger Tätigkeit als Vorstand des FC Östringen von den Vereinsmitgliedern aus seinem Amt verabschiedet. Seit mehr als vier Jahrzehnten engagiert sich Kimling in den unterschiedlichsten Aufgabenfeldern für den Verein.

1973 begann er beim FCÖ als Jugendtrainer, bekleidete zwischenzeitlich auch das Amt des Jugendleiters. Nach drei Jahren als zweiter Vorsitzender wurde er im März 1993 schließlich zum Vorsitzenden gewählt. In der Ära des heutigen Ehrenpräsidenten wurden verschiedene Sanierungsmaßnahmen am Östringer Clubhaus durchgeführt und mit dem Bau eines zweiten Rasenplatzes die bereits vorhandene Infrastruktur nachhaltig verbessert. Auch als Schiedsrichter vertritt Kimling seinen Verein seit über 30 Jahren.

„Über die Ehrenamtsauszeichnung habe ich mich sehr gefreut, das ist eine tolle Sache. Ich war emotional berührt, habe von anderen Mitgliedern nur positive Rückmeldungen bekommen. Die Ehrung motiviert mich für die nächsten mindestens 30 Jahre“, verspricht Kimling.

Christian Keller, Fußballkreis Karlsruhe

Christian Keller (45) vom FC Viktoria Jöhlingen:
Viktoria ein Leben lang

Dass der Jöhlinger Fußballclub wieder auf gesunden Füßen steht, ist Christian Keller zu verdanken. Als der Verein 2013 ohne Vorstandschaft vor dem finanziellen Ruin stand, setzte sich Keller in aufopferungsvoller Arbeit für den Club ein und organisierte eine neue junge Vorstandschaft. Sportvorstand Frank Gebele, der Keller zum Ehrenamtspreis gemeldet hat: „Ohne Christian würde es den Verein nicht mehr geben. Er war der Hauptverantwortliche, der immer mit angepackt und die Leute zusammengetrommelt hat.“

Der aktuelle Finanzvorstand Keller schaffte seinem Heimatverein die Grundlagen für eine positive Zukunft, bei dem er zunächst selbst aktiv spielte und anschließend als Jugend- und Herrentrainer tätig war. Unter anderem wurde während seiner Amtszeit die Gaststätte samt Terrasse renoviert und die Duschen saniert. Der zweite Rasenplatz wurde mit einer Bewässerungsanlage ausgerüstet, um die Trainingsbedingungen zu verbessern.

„Auch wenn mich in der damaligen Situation einige Leute für verrückt erklärt haben, habe ich immer an die Rettung geglaubt. Der Jugend muss es ermöglicht werden, im Ort Fußball zu spielen. Die Auszeichnung erfüllt mich mit Stolz, ist eine extreme Wertschätzung für mich, aber auch für meine Mitstreiter. Das Ehrenamt ist immer nur im Team möglich“, so Keller.

Oliver Schmidt, Fußballkreis Pforzheim

Oliver Schmidt (43) von den Sportfreunden Dobel:
Ein Vorbild durch und durch

Von 2005 bis 2018 bestimmte Schmidt als zweiter Vorsitzender maßgeblich die Geschicke seines Vereins, war zuletzt führender Kopf und engagierter Macher bei der Sanierung des Clubhauses. Mittlerweile ist der 43-jährige als Trainer der E-Junioren sowie Mitglied im Jugendausschuss bei den Sportfreunden aktiv: „Mir ist es wichtig, dass sich die Leute bei uns im Verein wohlfühlen. Der Spaß am Fußball ist die Motivation für mein Engagement."

Vereinsvorstand Markus Treiber lobt die Arbeit von Schmidt: „Oliver hat den Verein nach vorne getrieben, war und ist immer überall involviert. Er hat ein Herz für die Jugend, sein Augenmerk liegt auf der Ausbildung der Juniorenspieler. Mit seiner Einstellung, seiner Art und seinem Handeln ist er ein absolutes Vorbild.“ „Über den Preis freue ich mich sehr, er ist ein

Waltraud Pfenning, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Waltraud Pfenning, FC Wertheim-Eichel

Die Fußball-Karriere von Waltraud Pfenning begann 1969 wie bei vielen Kindern dieser Zeit mit elf Jahren auf der Dorfwiese, als sie beim Kicken mit den Jungs vom Trainer des Nachbarorts entdeckt wurde: „So eine wie dich können wir gebrauchen.“ Obwohl Frauenfußball noch offiziell verboten war. Nach verschiedenen Vereinsstationen kam „Wally“, wie sie von ihren Vereinsfreunden genannt wird, 1989 zum FC Wertheim-Eichel. Dort schnürte sie bis 1998 die Kickschuhe im Frauenteam als Spielertrainerin. Nach ihrer aktiven Zeit stand sie dem Team noch weitere zwei Jahre als Trainerin zur Seite. Der Aufstieg in die Verbandsliga 1989/90, die Verbandsliga-Meisterschaft 1996/97 und 1999/2000 und der damit verbundene Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg gehören zu ihren größten Erfolgen. „Wie aus dem Nichts gekommen“, beschreibt FC-Vorstand Kai Grottenthaler dann das erneute Engagement von Pfenning, als sie 2016 erneut das Frauenteam als Trainerin übernahm. „Sie hat dem Frauenbereich neues Leben eingehaucht“, so Grottenthaler über die damals schwierige Situation. Der Spielbetrieb in der Landesliga war in Gefahr. Doch Pfenning gelang es, neue junge Spielerinnen zu gewinnen. „Die Hälfte des Teams ist unter 18, sie hat einen sehr guten Draht zu ihnen.“ Seit 2018 betreut sie auch die B-Juniorinnen, möchte die Spielerinnen sukzessive an die Frauenmannschaft heranführen. „Hierbei fungiert sie vielen Mädchen als Vorbild, sowohl sportlich als auch menschlich“, so Grottenthaler. Die 61-Jährige ist sich sicher: „Mir tut es gut, mit den jungen Menschen zusammen zu sein – das hält mich jung.“ Und das ist auch gut so, denn ihr Engagement geht weiter: Seit 2019 leitet sie die Abteilung Frauenfußball beim FC, „wobei sie diese Aufgabe inoffiziell schon mindestens ein Jahr zuvor übernommen hatte“, so der Vorstand. Bei all dem Ehrenamt, ist Zeit knapp. Trotzdem sieht sie es für sich „als selbstverständlich“ an: „Ich empfinde es als gigantische Wertschätzung. Ich habe meine Tätigkeit hier im Verein nie als Ehrenamtsarbeit gesehen, sondern als Teil meines Lebens. Ein größeres Geschenk hätte mir niemand machen können.“ Entsprechend gerührt war sie dann auch, als sie beim Training mit der Auszeichnung überrascht wurde. „Die ganze Mannschaft hat es gewusst, außer ‚Danke‘ konnte ich nichts sagen“, gibt Pfenning zu.

Michael Schwebler, Fußballkreis Buchen

Michael Schwebler, SV Schlierstadt

„Uns hat der SV Schlierstadt wie in eine Familie aufgenommen“, erinnert sich Michael Schwebler dankbar zurück. Das war 1993, als der Berufssoldat zum Bundeswehrstandort Walldürn wechselte und mit seiner Frau und den Kindern nach Schlierstadt zog. Schwebler erhielt eine Einladung zum Fußballtraining – ab diesem Tag schlug sein Herz für den SVS. „Die ganze Familie ist im Verein, auch die Enkel“, freut sich der 57-Jährige. Für ihn sei es eine Selbstverständlichkeit, dem Verein etwas zurückzugeben. Zehn Jahre engagierte er sich von den Bambini bis zur A-Jugend als Jugendtrainer, fünf Jahre coachte er die 1. Seniorenmannschaft, war beim Aufstieg in die Kreisliga beteiligt. Von 2003 bis 2013 kümmerte er sich als Gesamtjugendleiter um die SVS-Jugend. Parallel dazu brachte er sich elf Jahre als Spielausschussvorsitzender ein. Seit 1999 bis heute ist er Beisitzer im Gesamtverein und der Fußballabteilung, zudem ist er Kassier im Förderverein des SV Schlierstadt. Als Ortschafts- und Gemeinderat reicht sein ehrenamtliches Engagement über den Sport hinaus. „Mit ihm besitzt der SV Schlierstadt einen Tausendsassa, wie unschwer an seinem Werdegang beim SVS erkennbar ist. Er setzte und setzt sich in allen Belangen für den Verein ein“, fasst Vereinsvorsitzender Mike Zöller das vielseitige Wirken seines Vereinskameraden zusammen. Ob DSGVO, Passwesen oder der Bau einer neuen Gerätehalle: Schwebler sei sich für nichts zu schade. „Er ist nie Teil eines Problems, sondern immer ein Teil der Lösung“, lobt Zöller. Dabei schätze er sein vielseitiges Wissen und seine offene Art, wodurch er ein „unverzichtbares Mitglied“ der SVS-Familie sei: „Durch seine über zwei Jahrzehnten langen ehrenamtlichen Tätigkeiten ist er ein absolutes Vorbild für die heutige Gesellschaft.“ Trotz des großartigen Engagements war Schwebler dann doch sehr überrascht, als ihm bei der Verwaltungsratssitzung mitgeteilt wurde, dass er den DFB-Ehrenamtspreis erhält. „Es ist eine große Ehre und Freude für mich.“ Für ihn gibt es ein einfaches Rezept fürs Ehrenamt: „Es muss Spaß machen.“ – und das macht es Schwebler nach all den Jahren immer noch.

Silke Geier, Fußballkreis Mosbach

Silke Geier, TV Reisenbach

Eigentlich wollte Silke Geier, die in jungen Jahren schon mal Fußball gespielt hatte, beim TV Reisenbach „nur aushelfen“. Doch dann entschied sie sich, voll einzusteigen. Es folgte die Gründung der Frauenmannschaft im Jahr 2007, seitdem ist die heute 47-Jährige ununterbrochen für den TVR aktiv. „Als Gründungsmitglied der Frauenmannschaft war sie von Beginn an ein entscheidender Faktor, dass das Team über all die Jahre den Spielbetrieb aufrechterhalten konnte. Nicht nur als Spielerin, sondern auch im Spielausschuss, wo sie den Zusammenhalt der Mannschaft mitgestaltete“, lobt Manfred Link, 1. Vorstand des Dorfvereins. Zusätzlich ist Geier auch in der Vorstandschaft des Fördervereins als Kassiererin tätig. Da sie seit dieser Saison ihre aktive Laufbahn beendet hat, ist sie nun ins „Management“ der Damen gewechselt. Link beschreibt die Preisträgerin als „sehr aktive und dynamische Frau“ – „kurz gesagt: Sie ist ein Kümmerer.“ Was Geier anpackt, werde gut und schnell erledigt. Sie bringt sich aktiv in den Verein ein. Dies umfasst nicht nur den Frauenfußball, sondern alle Themen rund um die Vereinsführung. „Besonders liegt mir die Jugend am Herzen“, betont Geier, selbst zweifache Mutter. In einem kleinen Ort gebe es sonst nicht viel. Doch die B-Juniorinnen standen auf der Kippe. „Wir haben dann viel Zeit damit verbracht, ein Gerüst für die Jugendarbeit aufzubauen“, fasst sie diese schwierige Phase zusammen. „Es kostet schon viel Freizeit, aber ohne Fußball kann ich nicht“, so Geier, die sich darüber hinaus auch als Ortschaftsrätin engagiert. „Sie ist für unser 320-Seelendorf einer unserer Aktivposten“, so Link. „Die Auszeichnung bietet dem Verein die Möglichkeit, sich für die langjährige Tätigkeit bei ihr zu bedanken“, freut sich Link über den erfolgreichen Vorschlag für den DFB-Ehrenamtspreis. Für die Preisträgerin steht fest, dass sich Ehrenamt lohnt: „Mir tut es gut, wenn ich sehe, dass ich die anderen dazu bringe, weiterhin im Verein aktiv zu sein. So bleibt die Vereinsgemeinschaft erhalten – und es macht mir Spaß!“

Kai-Steffen Mack, Fußballkreis Sinsheim

Kai-Steffen Mack, TSV Kürnbach

Das ehrenamtliche Engagement von Kai-Steffen Mack für den TSV Kürnbach startete wie bei vielen Fußball-Eltern: Hilfe, ein Trainer fehlt! So sprang der ehemals erfolgreiche Torhüter beim Bambini-Team seines Sohnes mit einer weiteren Mutter ein. „Zu dieser Zeit gab es keinen Jugendleiter, alles wurde selbst organisiert“, erinnert sich der 48-Jährige. Eigentlich wollte er zuerst den Posten gar nicht übernehmen, doch seit 2014 ist Mack nun Jugendleiter. Die F- und E-Jugend übernahm er 2016 als Trainer. „Kai versteht es, allen fußballbegeisterten Kindern aus Kürnbach und den umliegenden Ortschaften beim TSV die Möglichkeit zu bieten, ihren Lieblingssport zu betreiben“, lobt Kassiererin Karolina Schön. Durch seinen außergewöhnlichen Einsatz sei es in der 2.500 Einwohner zählenden Gemeinde nun möglich, von den Bambini bis zur C-Jugend eigene Mannschaften zu stellen. „Wir haben ziemlich gute Zuwächse“, freut sich Mack über die Erfolgsgeschichte. Dabei wird auch auf Jugendspielgemeinschaften mit Sternenfels, Rohrbach und Eppingen gesetzt. Für den TSV gilt: „Jedes Kind darf spielen.“ Ein 13-köpfiges junges Trainerteam kümmert sich mittlerweile um die Jugend. Die Neustrukturierung sei ihm „vortrefflich gelungen“, betont Schön. Beruflich im Außendienst tätig, hat Mack zudem in den vergangenen drei Jahren dafür gesorgt, dass die Vereinskasse geschont und die Anschaffung von Trainingsmaterialien in der Regel über Spenden finanziert wurde. Auch sorgt er jedes Jahr für die Helfer bei der Altpapiersammlung und organisiert einen reibungslosen, viel gelobten Turnierverlauf beim Pfingssportfest. „Mit diesem Zeitaufwand und mit dieser Intensität, da ist jemand wie er schon eine Ausnahme“, ist sich Schön sicher. Auf ihn sei Verlass, er agiere als Problemlöser und oft springe Mack auch selbst ein, wenn es klemmt. Besonders freue sie, dass dem TSV Kürnbach in diesem Jahr gleich ein „Doppelpack“ gelungen sei. Denn auch der Kürnbacher Jugendtrainer Janosh Zieger wurde für sein junges Ehrenamt als „Fußballheld“ ausgezeichnet.

Karl Werner, Fußballkreis Heidelberg

Karl Werner, SV Waldwimmersbach

Karl Werner ist beim SV Waldwimmersbach ein echtes Urgestein. Als Jugendspieler kam der heute 54-Jährige zum Verein. Von 1985 bis 2005 spielte er bei den Herren, absolvierte rund 350 Pflichtspiele für seinen SVW. Noch wichtiger als die aktive Laufbahn war Werner die Tätigkeit als Trainer (seit 1985) und Jugendleiter (seit 1988): „Dort steckt mein Herzblut drin.“ Seine Erfahrung reicht von den Bambini bis zur A-Jugend. „In der Jugend habe ich alles gemacht, was man dort machen kann.“ Oft sei er Visionär und Bindeglied gewesen: „Da steckt viel Mensch und noch mehr Zeit drin“, so Werner. Die Kinder- und Jugendarbeit  sei sein „Steckenpferd“. Wertevermittlung ist ihm dabei wichtig: Anstand, Respekt, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit. „Bei uns wird jedes Spiel angetreten!“, stellt Werner, der seit 2000 auch Jugendvorstand der SG Lobbach Jugendfußball ist, klar. Das Resultat kann sich sehen lassen: über vier Fünftel der Seniorenspieler stammen bei der Spielgemeinschaft Lobbach aus der eigenen Jugend. „Jugendarbeit in Lobbach und Umgebung trägt seine Handschrift“, betont Schriftführer Steffen Seifarth. Werner habe ein gutes Händchen für die Ausbildung und Gewinnung junger Leute. Er war für den SVW und für den Fußballkreis Heidelberg mehrmals Delegierter an den Verbandstagen der Jugend und Senioren. Zahlreiche Auszeichnungen für den Verein seien Spuren seiner Arbeit, die er stets „ziel- und zukunftsorientiert“ auf eine „kameradschaftliche und faire Weise im Team“ anpackt, so Seifarth. Bei bfv-Workshops oder Fortbildungen im Fußballkreis ist er immer mit dabei. Er legt Wert auf Fortbildung und Qualität, hat das Ziel, jährlich mindestens drei Jugendtrainer lizenzieren zu lassen. Als es beim SVW im Spätjahr 2018 schwer kriselte, übernahm Werner kurzerhand kommissarisch den 1. Vorstandsposten: „Mit hohem Einsatz und gewohnt viel Energie führte er den SVW wieder in ruhigere Gewässer und baute eine neue Führungsmannschaft auf.“ Die Weichen im Nachwuchsbereich seien nachhaltig durch ihn gestellt: „Durch die gute Ausbildung tragen die jungen Trainer immer mehr Verantwortung in ihren Bereichen.“ Auch die Koordination des FSJ als Einsatzstellenleiter und des deutsch-französischen Jugendaustausches hat Werner, der mittlerweile 2. Vorstand ist, übernommen. Er sei schon eine „Kapazität“, so Seifarth über Werner, der auch noch als Gemeinderat, IHK-Prüfer und im örtlichen Musikverein ehrenamtlich tätig ist. Warum er all das mache: „Es macht einfach Spaß im Leben, mit Menschen die Dinge zu bewegen, ganz viele positive Erinnerungen sind damit verknüpft.“ Und daraus ziehe Werner seine Kraft. „Ich mache es ja immer noch, wir sind noch lange nicht fertig und haben gerade wieder neue Ziele, für die Zukunft des Fußballs in Lobbach“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Frank Schenkel, Fußballkreis Mannheim

Frank Schenkel, TSV Amicitia Viernheim

Eigentlich sollte Frank Schenkel seinem Bekannten, dem Jugendleiter des TSV Viernheim, „nur aushelfen“. Aus den 14 Tagen sind mittlerweile 18 Jahre geworden. „Zwölf Mädchen von der Schule wollten im Verein Fußball spielen“, beschreibt der 62-Jährige die Anfänge der ersten Mädchenmannschaft – das war 2002. Mit dem Neuaufbau seien auch „schwere Kämpfe für den Mädchenfußball im TSV“ verbunden gewesen. 2008 kam es dann zur Fusion mit der SpVgg Amicitia Viernheim, woraus der heutige Verein TSV Amicitia Viernheim entstand: „Von da an ging es bergauf.“ Mit den neuen Platzmöglichkeiten konnte auch der Frauen- und Mädchenfußball in Viernheim Fahrt aufnehmen. „Über die Jahre hat er es geschafft, alle Altersklassen der Mädchen zu besetzen“, lobt Geschäftsführerin Sandra Usler seinen Einsatz. Im Anschluss folgte die Gründung einer Frauenmannschaft, die Schenkel bis in die Oberliga BW geführt hat. Sogar eine zweite Mannschaft wurde gegründet, die in der Landesliga spielt. „Er ist regelmäßig an Viernheimer Schulen aktiv und begeistert so immer wieder Mädchen für den Fußball. Erst kürzlich hat eine seiner Entdeckungen den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft“, freut sich Usler über ihren engagierten Abteilungsleiter. Kontinuierlich habe er sich Helfer gesucht, die an Spieltagen im Verkauf, in der Mannschaftsbetreuung oder als Schiedsrichter tätig sind. „Das Thema Frauenfußball ist in Viernheim fest mit dem Namen Frank Schenkel verbunden“, so Usler. Darüber hinaus unterstützt er soziale Projekte wie beispielsweise den Kinderkrebsverein in Mannheim, indem er Flohmärkte oder Kuchenverkäufe mit seinen Mädchenmannschaften organisiert. „Wir möchten den Kindern Grundwerte mitgeben“, so Schenkel, der viel Wert auf den Umgang miteinander legt. „Dabei bleibt er sich immer treu“, lobt Usler. Mit seinen Ideen und Erfahrungen sei er auch im Verband gern gesehener Ratgeber. Immer wieder organisiert er Hallenspielrunden und Endspieltage für den bfv. Für den Ehrenamtspreisträger steht außer Frage: „Wir müssen uns engagieren! Wir müssen schauen, dass die Kinder versorgt sind.“ Ein Kinderlächeln sei für ihn dabei der größte Lohn. Den DFB-Ehrenamtspreis sieht er als Anerkennung für die vielen Jahre. Besonders habe Schenkel aber gefreut, dass jemand an ihn gedacht und sich die Mühe gemacht hat, ihn vorzuschlagen.

Michaela Heid, Fußballkreis Bruchsal

Michaela Heid, FSV Büchenau

Über Bekannte kam Michaela Heid zum Fußball und stieg 2009 als Torhüterin beim FSV Büchenau ein. „Die Damenmannschaft war zwischenzeitlich leider vom Spielbetrieb abgemeldet“, beschreibt Mirko Just die damals problematische Lage. Unter Heid wurde 2014 Frauenfußball zu einer eigenen Abteilung im Verein. „Das hat den Frauenfußball im FSV aufgewertet.“ Sie sei eine der treibenden Kräfte gewesen, so der Vorstand für Sport, die das Team wieder zum Leben erweckt habe. Zuerst wurde der Trainings-, dann wieder der Spielbetrieb aufgenommen. Als Betreuerin unterstützte sie den Trainer. Als Abteilungsleiterin der Frauen war die heute 35-Jährige zudem als Spielerin und im Spielausschuss aktiv. Vom Kleinfeld ging es aufs Großfeld, mittlerweile spielt die 1. Mannschaft der Frauen in der Verbandsliga. „Es hat sich so gut entwickelt, dass noch eine 2. Mannschaft dazugekommen ist“, berichtet Just stolz. Auch den Aktionstag „Mädchen spielen Fußball“ hat Heid zusammen mit Ehrenvorstand Herbert Knoch ins Leben gerufen. Mittlerweile hat Heid die Verantwortung für die sportliche Leitung der Frauen an drei Mitstreiterinnen abgegeben. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit konzentriert sich nun auf die Vorstandsarbeit des FSV Büchenau für den Bereich „Finanzen“. Daneben übernimmt sie an Spieltagen der Herrenmannschaften auch Thekendienste, hilft bei der Organisation und Durchführung von Vereinsfesten oder bei Altpapiersammlungen mit. „Michaela ist sehr aktiv und ein ständiger Ansprechpartner“, so Just. Dabei schätzt er ihre fröhliche, menschliche Art. Generell gehe es beim FSV sehr familiär zu, so die Preisträgerin. Diese große Gemeinschaft sei auch der Grund, warum sie sich ehrenamtlich engagiert.

Sven Hadeler, Fußballkreis Karlsruhe

Sven Hadeler, VSV Büchig

Sven Hadeler ist Herz und Seele des VSV Büchig. Zum Verein kam der ehemalige Eishockey-Spieler durch seine Söhne. „Anfangs habe ich dem Jugendtrainer beim Tragen der Tore geholfen“, schildert der 55-Jährige seinen Einstieg. Nach und nach habe er immer mehr Aufgaben übernommen. Seit 2005 ist er nun ehrenamtlich im Verein tätig, trainierte seitdem alle Junioren-Mannschaften von der Bambini bis zur A-Jugend. Aktuell verantwortet er sowohl die Förderung der jüngsten VSV-Kicker als auch der D-Junioren. Darüber hinaus vertritt er den VSV Büchig seit 2013 Woche für Woche als Schiedsrichter auf den Sportplätzen der Region: „Mir hat die Schiedsrichterleistung nicht immer gefallen“, daraufhin beschloss er, es selbst besser zu machen. 2017 wurde Hadeler zum Jugendleiter des VSV gewählt, ist seitdem für alle Junioren-Mannschaften verantwortlich. Außerdem übernahm er den Job des Platzwarts, kümmert sich mehrfach pro Woche intensiv um die Pflege der drei Spielfelder sowie um die Instandhaltung der gesamten Sportanlage. „Sven investiert trotz Vollzeit-Stelle beim Zoll überdurchschnittlich viel Zeit für seinen VSV, ist quasi täglich auf dem Sportgelände anzutreffen, immer in unterschiedlicher Funktion“, lobt Fabian Zimmer, selbst Schiri und beim VSV für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. „Bei Fragen und Problemen ist er immer Ansprechpartner, hilft bei jedem Arbeitseinsatz und ist sich für nichts zu schade.“ Deshalb habe er ihn für den DFB-Ehrenamtspreis vorgeschlagen. Beim alljährlichen Sportfest ist er für die Organisation der Jugendturniere zuständig. Zimmer: „Es gab Tage, an denen er morgens gepfiffen hat, anschließend am Mittag seine Mannschaft gecoacht hat, um abends dann eine Arbeitsschicht am Grill zu übernehmen.“ Von Hadelers riesigem Einsatz profitiere der gesamte Verein, auch abteilungsübergreifend. „Ich bin dort hineingewachsen und jetzt hängt man drin“, gibt Hadeler mit einem Schmunzeln zu. Für die Zukunft plant er, „langsam Verantwortung abzugeben“. Von der Auszeichnung hat er bei der vergangenen POB-Schulung erfahren, als Thomas Rößler als Vorsitzender des Fußballkreises Karlsruhe ihm die besondere Nachricht überbringen durfte. „Es ist schön, wenn man solch eine Resonanz vom eigenen Verein erhält“, freut sich Hadeler über die Anerkennung.

Edmund Mörgenthaler, Fußballkreis Pforzheim

Edmund Mörgenthaler, FSV Buckenberg

Edmund Mörgenthaler ist schon seit seiner frühen Jugend mit dem FSV Buckenberg verbunden. „Als D-Jugendspieler fing alles an“, erinnert sich der heute 63-Jährige. Nach seiner aktiven Zeit stand für ihn fest, dass er durch das Ehrenamt seinem Verein etwas zurückgeben wolle. Durch seine zwei Söhne stieg er als Bambini-Trainer ein. Es folgte der Posten als Schriftführer. Mittlerweile verantwortet er seit 1998 als 2. Vorstand die Verwaltungs- und Jugendarbeit des FSV, der 630 Mitglieder zählt. „Wir haben ein gutes Team aufgebaut“, so Mörgenthaler. Ein besonderes Augenmerk der Buckenberger liegt auf der Eingliederung von Flüchtlingskindern in den Verein – beispielsweise Jesiden aus dem Irak. „Klar gab es anfangs Startschwierigkeiten durch die Unterschiede in der Kultur“, so Mörgenthaler. Inzwischen seien aber über 70 Kinder- und Jugendliche aus dem Irak und weitere aus ca. 20 Nationen erfolgreich in die Mannschaften integriert. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die deutsche Sprache gelegt: „Teils schicken wir sie zu Sprachkursen bei der Lernstiftung Hück“, so Mörgenthaler. Demokratie werde im Verein vorgelebt. Auch so setze sich der Preisträger stark für die Jugendlichen des Stadtteils ein, bestätigt FSV-Vorstand Waldemar Meser. Beispielsweise beim Projekt „Sport vor Mitternacht“, das alle drei Monate stattfindet und den Jugendlichen vielseitige sportliche Beschäftigung bietet. Meser beschreibt Mörgenthaler als „sehr freundlichen Menschen, der auf die Leute zugeht“. Er kümmert sich um sportliche Veranstaltungen des Vereins, hilft bei Bau- und Reparaturarbeiten am Vereinsheim mit. Auf seinen Vorschlag hätte der Verein sich zum Ziel gesetzt, „neue zukunftsorientierte Wege zu gehen“, z.B. Kooperation mit der Elterninitiative und der Freiwilligen Feuerwehr Haidach. Zusätzlich ist Mörgenthaler Kuratoriumsmitglied der Lernstiftung Hück in Pforzheim, die benachteiligte und sozial schwache Jugendliche durch Lern-, Ausbildungs- und Integrationsprojekte unterstützt. Ihm sei wichtig, „dass aus den Leuten was G'scheits wird“. An diesen O-Ton von Uwe Hück schließt er sich gern an. Sich sozial einzubringen – „nicht nur davon reden, sondern machen“, ist Mörgenthalers Lebensmotto. Die Ehrung habe ihn überrascht: „Ich bin stolz, nach all den Jahren dies erfahren zu dürfen.“

 

Mit den „Fußballhelden“ richtet sich der DFB speziell an die Zielgruppe der jungen und engagierten Ehrenamtlichen von 16 bis 30 Jahren. Mit diesem, jährlich parallel zum bestehenden DFB-Ehrenamtspreis ausgeschriebenen Wettbewerb werden im speziellen Kinder- und Jugendtrainer/innen sowie Jugendleiter/innen angesprochen.

Mit Hilfe des DFB-Kooperationspartners im Bereich der Anerkennungskultur, KOMM MIT, bietet der DFB einen hochwertigen Preis an. So erhält jeder Kreissieger eine Einladung zu einer fünftägigen Fußball-Bildungsreise nach Spanien. Von den dort vermittelten theoretischen und praktischen Lerninhalten profitiert sowohl der Ausgezeichnete als auch dessen Verein durch den höher qualifizierten Engagierten.

Der Badische Fußballverband führt seit 2018 ein „Fußballhelden-Netzwerktreffen“ durch. Ziel ist es, die Fußballhelden und die gemeldeten Kandidaten weiter zu qualifizieren und damit auch die Vereine zu stärken. Beim „1. Fußballhelden-Netzwerktreffen“ lernten die Teilnehmer die TSG Akademie von 1899 Hoffenheim kennen, führten Spielanalysen durch und verfolgten das Bundesliga-Spiel 1899 Hoffenheim - FC Augsburg in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena.

1. Netzwerktreffen für Fußballhelden

Preisträger

Mona Fieger, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Mona Fieger (16) vom FC Külsheim (Fußballkreis Tauberbischofsheim) ist Trainerin der Bambini. Bei Vereinsfesten und dem Ferienprogramm hilft sie tatkräftig bei Spielaktionen mit, um Kindern die Freude am Fußballspielen zu vermitteln.

Martin Schmidt, Fußballkreis Buchen

Martin Schmidt (18) vom SV Seckach (Fußballkreis Buchen) entwickelt sich als Trainer seit 2011 kontinuierlich weiter. Zunächst war er als Betreuer der F-Jugend aktiv und übernahm 2014 hauptverantwortlich eine E-Jugendmannschaft. Mit dem Erwerb der Teamleiterlizenz und der aktuellen Weiterbildung bis zur C-Lizenz qualifiziert er sich laufend weiter.

Nico Pfeifer, Fußballkreis Mosbach

Nico Pfeifer (24) von der SG Auerbach (Fußballkreis Mosbach) begann mit 18 Jahren als Jugendtrainer seine Laufbahn und ist heute Jugendleiter. Er trägt mit seinem Engagement maßgeblich zur Weiterführung der SG Elztal bei. So gewann er mit seinem Jugendkonzept neue Sponsoren und die Jugend wurde mit Trikots und Trainingsanzügen ausgestattet. Als Spielführer der Seniorenmannschaft bildet er eine wichtige Brücke zwischen Junioren und Senioren.

Stefan Becker, Fußballkreis Sinsheim

Stefan Becker (26) vom TSV Helmstadt (Fußballkreis Sinsheim) ist seit 2010 als Jugendleiter ehrenamtlich engagiert und trainiert aktuell die D-Junioren. Für seine ausgezeichnete Jugendarbeit wurde der TSV Helmstadt bereits mehrere Male vom Badischen Fußballverband mit dem KLEEblatt-Prädikat ausgezeichnet.

Oliver Matejka, Fußballkreis Heidelberg

Oliver Matejka (24) vom ASV Eppelheim (Fußballkreis Heidelberg) engagiert sich als Jugendleiter und ist Trainer der A-Jugend. Mit seiner tatkräftigen Unterstützung führt der Verein eine jährliche Mini-WM in Kooperation mit den örtlichen Schulen durch. Außerdem ist ihm die Weiterbildung der Vereinstrainer wichtig. Als Inhaber der B-Lizenz geht er mit gutem Beispiel voran.

Dominik Halli, Fußballkreis Mannheim

Dominik Halli (24) vom FV 03 Ladenburg (Fußballkreis Mannheim) ist trotz seines jungen Alters bereits seit acht Jahren Jugendtrainer. Aktuell trainiert er die B-Juniorinnen. Im Alter von 19 Jahren übernahm er das Amt des ehrenamtlichen Geschäftsführers und leitet in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand die Vereinsgeschicke.

Thomas Habich, Fußballkreis Bruchsal

Thomas Habich (30) vom TSV Stettfeld (Fußballkreis Bruchsal) trainierte von 2006-2014 hauptverantwortlich die Frauenmannschaft und ist heute Trainer der B-Juniorenmannschaft der SG Ubstadt-Weiher. Er übernimmt die Erstellung des Stadionheftes und ist bei nahezu jedem Arbeitseinsatz dabei.

Philipp Hilsendegen, Fußballkreis Karlsruhe

Philipp Hilsendegen (26) vom SV Völkersbach (Fußballkreis Karlsruhe) kann nach einer Verletzung selbst nicht mehr spielen und hat sich als aktueller Trainer der A2- Jugend ganz dem Jugendfußball verschrieben. Mit der Organisation von Ausflügen zu internationalen Turnieren hat er sein Organisationstalent bewiesen und ist für den Verein unverzichtbar geworden.

Dennis Ehrismann, Fußballkreis Pforzheim

Dennis Ehrismann (29) vom 1. FC Ersingen (Fußballkreis Pforzheim) trainiert seit 2006 den Jahrgang 2002 (heutige C-Junioren) und ist stellvertretender Jugendleiter. Weiterhin engagiert er sich als Torwarttrainer im Verein und am DFB-Stützpunkt in Enzberg. Auch die Seniorenmannschaft des 1. FC Ersingen baut in der Landesliga Mittelbaden auf seine Dienste als Torhüter.

Christian Hügel, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Christian Hügel (29) vom TSV Assamstadt (Fußballkreis Tauberbischofsheim) engagiert sich seit seinem 16. Lebensjahr auf unterschiedliche Weise im Verein. In den Jahren 2014-2016 war er als Jugendleiter unter anderem für die „Fußballtage“, einem Trainingscamp für TSV-Jugendspieler verantwortlich. Heute ist er Abteilungsleiter Fußball und leitet die Geschicke der Fußballabteilung.

 

 

Benedikt Jakob, Fußballkreis Buchen

Benedikt Jakob (20) vom VfB Heidersbach (Fußballkreis Buchen) ist als Jugendtrainer seit der Saison 2012/13 aktiv. In dieser Saison trainiert er die B-Junioren des SG Limbach. Er ist darüber hinaus auch immer zur Stelle, wenn der Verein ihn braucht. Sei es beim Platz streuen, bei der Unterstützung der Damenmannschaft oder bei den monatlichen Altpapiersammlungen. Der VfB Heidelbersach erhielt in der Saison 2014/15 die das KLEEBlatt des Badischen Fußballverbandes in Gold für vorbildliche Jugendarbeit.

 

 

Steffen Ripp, Fußballkreis Mosbach

Steffen Ripp (27) von der SG Auerbach (Fußballkreis Mosbach) begann mit 20 Jahren als Jugendtrainer sein ehrenamtliches Engagement. Aktuell ist er als D-Junioren-Trainer für die SG Elztal aktiv. Zusammen mit dem Jugendleiter entwickelt er als Stellvertreter die Jugendabteilung SG weiter. Dieses Engagement wurde in der Saison 2015/16 mit dem KLEEBlatt in Gold ausgezeichnet.

 

 

Nick Winter, Fußballkreis Sinsheim

Nick Winter (16) vom VfB Bad Rappenau (Fußballkreis Sinsheim) hat sich im Zeitraum 2014-2016 als Trainer der Bambini verdient gemacht. Ihm liegt es besonders am Herzen, junge Menschen des VfB für ein ehrenamtliches Engagement zu gewinnen, um beispielsweise als Jugendtrainer aktiv zu werden. Der VfB bekam 2015/16 die KLEEBlatt-Auszeichnung in Gold.

 

 

Max Mühlbach, Fußballkreis Heidelberg

Max Mühlbach (20) vom SV Waldwimmersbach (Fußballkreis Heidelberg) ist als Spieler seit den Bambini im Verein aktiv und hat zwischenzeitlich die DFB Junior-Coach-Ausbildung und während seines Freiwilligen Sozialen Jahres die C-Trainer-Lizenz-Prüfung absolviert. Er ist Trainer durch und durch, was sich seit 2011 im Engagement als Jugendtrainer und Betreuer in verschiedenen Altersklassen zeigt. Die SG Lobbach wurde in der Saison 2015/16 mit dem KLEEBlatt in Gold ausgezeichnet.

 

 

Alexander Jakel, Fußballkreis Mannheim

Alexander Jakel (26) von der DJK Neckarhausen (Fußballkreis Mannheim) ist seit 2013 in unterschiedlichen Funktionen für den Verein aktiv. Mit 19 Jahren übernahm er das Amt des Spielausschussvorsitzenden und engagiert sich zudem als  stellvertretender Jugendleiter. In den letzten zwei Jahren legte Alexander den Fokus auf die Jugendabteilung der SG DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen. Mittlerweile sind dort wieder über 150 Kinder aktiv.

 

 

Maik Barth, Fußballkreis Bruchsal

Maik Barth (22) vom FC Germania Forst (Fußballkreis Bruchsal) übernimmt als Torwarttrainer in der B-Jugend Verantwortung. Zwischenzeitlich half er im Jahr 2015 auch als Co-Trainer aus und stellte die Mannschaft auf die Spiele ein.

 

 

Lucca Beiler, Fußballkreis Karlsruhe

Lucca Beiler (21) vom FV Fortuna Kirchfeld (Fußballkreis Karlsruhe) absolvierte im Verein von 2014 bis 2015 ein Freiwilliges Soziales Jahr. Seitdem engagiert er sich als B-Juniorentrainer und zeigt im Umgang mit Kindern und Jugendlichen pädagogisches Geschick und Einfühlvermögen.

 

 

Nicole Kuhnle, Fußballkreis Pforzheim

Nicole Kuhnle (18) vom FV 09 Niefern (Fußballkreis Pforzheim) leitet seit zwei Jahren die Bambini-Gruppe. Bereits in der Saison 2013/2014 unterstützte sie die damaligen Bambini Trainer. Diese verantwortungsvolle Aufgabe, die Kleinsten und Jüngsten des Vereins zu trainieren, hat sie mit gerade mal 16 Jahren angenommen, obwohl sie selbst keine familiäre oder verwandtschaftliche Verbindung zu den Bambini hat.

 

 

Johanna Kuhn, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Johanna Kuhn (19) vom TSV Tauberbischofsheim (Fußballkreis Tauberbischofsheim) ist seit der Gründung der ersten Fußballmädchenmannschaft als Spielerin aktiv. Seit der Saison 2015/16 engagiert sie sich als Jugendtrainerin der C-Juniorinnen. Um darauf optimal vorbereitet zu sein, hat sie erfolgreich die DFB Junior Coach-Ausbildung durchlaufen und die Trainer C-Lizenz erworben.

Simon Trabold, Fußballkreis Buchen

Simon Trabold (24) von Eintracht 93 Walldürn (Fußballkreis Buchen) ist bereits seit dem Jahr 2009 als Jugendtrainer ehrenamtlich tätig. Aktuell übernimmt er das Training der C-Junioren, für das er das Pendeln von seinem Studienort Heilbronn nach Walldürn gerne in Kauf nimmt.

Marco Vrkic, Fußballkreis Mosbach

Marco Vrkic (25) vom SV Viktoria Aglasterhausen (Fußballkreis Mosbach) übernahm 2012 das Amt des Jugendleiters und ist Initiator des Mädchenfußballs. Mit dem „AOK-Treff FußballGirls“ des bfv bietet sein Verein jungen Fußballerinnen die Möglichkeit, ein wöchentliches Training zu absolvieren, um hoffentlich den Weg in den Vereinsfußball zu finden. Bei den B-Juniorinnen übernimmt Marco zudem selbst Verantwortung als Trainer.

Celine Freitag, Fußballkreis Sinsheim

Celine Freitag (20) vom TSV Ittlingen (Fußballkreis Sinsheim) engagiert sich als Bambini-Trainerin. Durch ihr engagiertes Training ist es ihr gelungen, dass die Mannschaft in den letzten zwei Jahren von 13 auf 20 Spieler/innen gewachsen ist.

Dominik Maximilian Lang, Fußballkreis Heidelberg

Dominik Maximilian Lang (20) vom FC Badenia St. Ilgen (Fußballkreis Heidelberg) trainiert seit 2016 die E-Junioren und hat sich in den letzten Jahren als wichtiges Bindeglied zwischen Schule und Verein erwiesen: Durch seine Tätigkeit in der Schulfußball-AG  und bei „Jugend trainiert für Olympia“ am Ottheinrich-Gymnasium Wiesloch konnten Spieler für die Jugendmannschaften des Vereins gewonnen werden.

Karina Pausch, Fußballkreis Mannheim

Karina Pausch (21) vom MFC 08 Lindenhof (Fußballkreis Mannheim) leistet als Bambini- und F-Junioren-Trainerin wertvolle Arbeit für den Verein. Ihr organisatorisches Geschick bewies sie mit der Turnierleitung beim 50. Internationalen B-Jugend-Turnier als auch der Organisation eines Kinderferien-Camps.

Kai Schrumpf, Fußballkreis Bruchsal

Kai Schrumpf (24) vom TuS Mingolsheim (Fußballkreis Bruchsal) wurde bereits im Alter von 16 Jahren zum satzungsgemäßen Jugendvertreter berufen. Als qualifizierter Trainer mit C-Lizenz engagiert er sich bei den C-Junioren bei der Spielgemeinschaft des TuS Mingolsheim zusammen mit dem VfR Kronau und TSV Langenbrücken.

Timo Winstel, Fußballkreis Karlsruhe

Timo Winstel (24) vom FV Graben (Fußballkreis Karlsruhe) trainiert die C-Junioren und übernimmt auch abseits des Platzes Verantwortung: In der SG Graben-Neudorf engagierte er sich, indem er ein sportliches Angebot für Flüchtlingskinder mit umsetzte.

Tobias Vögele, Fußballkreis Pforzheim

Tobias Vögele (20) vom 1. FC Ersingen (Fußballkreis Pforzheim) ist F-Jugendtrainer und unterstützt die A-Jugendtrainer als Betreuer an Spieltagen. Ob als Turnierleiter oder Schiedsrichter – auch bei Jugendveranstaltungen ist er immer zur Stelle, wenn man ihn braucht.

Michael Rupp, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Michael Rupp (25) vom TSV Assamstadt

Die Aufgaben von Michael Rupp beim TSV Assamstadt sind vielfältig: Als Platzwart ist er für die Pflege sowie das Zeichnen der Spielfelder verantwortlich. Zudem ist Rupp, der bei der ersten Mannschaft im Tor steht, Ansprechpartner für die drei Herrenmannschaften, organisiert zusätzlich deren Trainingslager. Bei anstehenden Arbeitseinsätzen engagiert sich der aktuelle A-Junioren-Trainer immer, arbeitet darüber hinaus viel im Hintergrund: „Mir ist wichtig, dass der Club am Leben bleibt. Das Vereinsleben spielt für mich eine große Rolle.“ Über die Auszeichnung freut sich Rupp sehr, für ihn ist es eine schöne Anerkennung. „Michael hilft an allen Ecken, ist stetig bei Arbeitseinsätzen involviert“, begründet TSV-Fußball-Abteilungsleiter Christian Hügel die Nominierung von Rupp.

Anna-Lena Link, Fußballkreis Buchen

Anna-Lena Link (20) von der SpVgg Hainstadt

Bereits im fünften Jahr ist Anna-Lena Link Jugendtrainerin beim der SpVgg Hainstadt. Zunächst war die 20-Jährige drei Jahre lang für die Bambini verantwortlich, nun trainiert sie im zweiten Jahr die F-Jugend. Ihre Begeisterung für das Fußballspielen gibt Anna-Lena, die momentan eine Lehre zur Industriekauffrau absolviert, erfolgreich an die Jungs und Mädels weiter. „Ich habe selbst 15 Jahre lang aktiv gespielt, eine Verletzung führte mich dann zum Trainerdasein“, erzählt Anna-Lena. „Dass ich die Ehrenamtsauszeichnung bekomme ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich freue mich sehr darüber, der Preis motiviert weiter am Ball zu bleiben.“ Jürgen Ballweg, Jugendleiter der SpVgg Hainstadt, begründet die Meldung von Anna Lena: „Trotz ihres jungen Alters übernimmt Anna-Lena schon viel Verantwortung und arbeitet eigenverantwortlich. Dank ihres enormen Engagements und ihres fußballerischen Könnens „vergöttern“ sie die Kinder regelrecht.“

Jeanette Willig, Fußballkreis Mosbach

Jeanette Willig (25) vom SV Neckarburken

Vor drei Jahren hatte der SV Neckarburken große Probleme mit dem Nachwuchs, im unteren Bereich fehlten die Jugendspieler. Durch das Engagement und den Einsatz von Jeanette Willig, die selbst aktiv in der Verbandsliga spielt, ist es dem SVN gelungen, wieder Bambini-, F- und E-Jugendspieler zu gewinnen. „Die Arbeit mit Kindern macht mir viel Spaß, die Freude der Kinder motiviert mich weiterzumachen“. Willig, die sich momentan im Referendariat an der Grundschule Waldbrunn befindet, sagt begeistert: „Die Auszeichnung des jungen Ehrenamts ist eine tolle Aktion. Ich freue mich sehr, habe nach Bekanntwerden des Gewinns nur positives Feedback bekommen.“ „Wir hatten damals niemanden mehr im Verein. Nach der Neugründung der Bambini/F-Jugend war Jeanette die treibende Kraft. Parallel zu ihrem Studium hat sie viel Zeit für die Kleinsten investiert“, begründet Vater und Melder Walter Willig, der auch Jugendleiter beim SV Neckarburken ist, die Meldung seiner Tochter zum Ehrenamtspreis.

Kevin Haag, Fußballkreis Sinsheim

Kevin Haag (22) vom TSV Reichartshausen

Trotz seines jungen Alters übernimmt Kevin Haag sehr viel Verantwortung beim TSV Reichartshausen: Nach seinem Bundesfreiwilligendienst in der Saison 2015/16 blieb er dem Club erhalten, betreute hauptsächlich die jüngeren Juniorenmannschaften. In der Saison 2017/18 war er alleine für die D- und C-Juniorinnen zuständig, momentan verantwortet er die U15-Mädchen. Als einer der wenigen Vereine im Kreis Sinsheim stellt der TSV in mehreren Altersklassen Juniorinnenmannschaften – ein maßgeblicher Erfolg von Kevins Arbeit. Durch seine engagierte Trainertätigkeit sorgt er immer wieder dafür, dass sich junge Mädchen dem Verein anschließen. „Ich fühle mich dem TSV verbunden, auch meine Mutter war hier bereits Trainerin“, sagt Haag, der selbst aktiv Fußball beim TSV spielt. Auch neben dem Platz engagiert sich der 22-jährige für seinen Club: Als Mitglied im Vergnügungsausschuss hilft er bei der Organisation sämtlicher Vereinsfeste, darüber hinaus unterstützte er beim Umbau des Trainingsfeldes in einen Kunstrasenplatz die infrastrukturelle Entwicklung des Vereins. „Ich wusste nichts von meiner Nominierung zur Ehrenamtsaktion – umso größer war die Überraschung, als ich die Gewinnmitteilung bekam. Es war und ist ein überwältigendes Gefühl, eine großartige Wertschätzung.“

Benedikt Krauter, Fußballkreis Heidelberg

Benedikt Krauter (20) vom VfB Wiesloch

„Junge Chance“ – so heißt das Projekt, das Benedikt Krauter in der Saison 2016/17 für den VfB Wiesloch entwickelt hat. Dabei übernehmen die Jugendlichen neben der sportlichen Aktivität weitere Aufgaben im Verein und entwickeln sich so weiter. Denn der VfB setzt nicht nur auf gute Fußballer, sondern will die Nachwuchsspieler auch in der Persönlichkeitsentwicklung unterstützen. Über das Projekt konnte Benedikt in der aktuellen Saison auch neue DFB-Junior-Coaches gewinnen. Bereits seit seinem fünften Lebensjahr spielt Benedikt selbst beim Heidelberger Club. Seit dem Jahr 2013 ist er in der Jugendarbeit engagiert, übernahm erst eine F-Juniorenmannschaft, die er auch in der E-Jugend weiter betreute. Seit einem Jahr ist der 20-jährige nun Abteilungsleiter Junioren beim VfB, verantwortet die Mannschaften Bambini bis C-Junioren. „Als klar war, dass ich den Preis gewinne, habe ich mich gefreut und viele Gratulationen bekommen. Es ist schön, dass es solch eine Auszeichnung gibt. Das Engagement der Ehrenamtlichen tut dem Verein gut.“ Vereinsvorstand Dirk Hofer begründet die Nominierung: „Benedikt bringt eine hohe Eigenmotivation mit und stellt sich immer neuen Aufgaben. Trotz seines jungen Alters hat er bereits herausragende Leistungen für den Verein erbracht. Mit seinem Projekt „Junge Chance“ hat er den Verein maßgeblich vorangebracht.“

Jana Wigand, Fußballkreis Mannheim

Jana Wigand (21) von der TSG Weinheim

Seit 2017 engagiert sich die die 21-jährige Studentin Jana Wigand bei der TSG Weinheim, trainiert momentan die E-Juniorinnen und die C-Junioren. Darüber hinaus ist sie stellvertretende Jugendleiterin, sowie für den Fußballkreis Mannheim Beauftragte für den Frauen- und Mädchenfußball. „Ich habe lange selbst Fußball gespielt und will meine Begeisterung nun an die Kinder weitergeben und deren Entwicklung verfolgen.“ Jana setzt sich für die Integration von ausländischen Neubürgern ein una auch der Aufbau der TSG-Mädchenabteilung ist größtenteils ihr zu verdanken. Gemeinsam mit dem bfv ist sie für die Planung des „Sepp-Herberger-Tags“ sowie für die Ausrichtung des „Tag des Mädchenfußballs“ zuständig. „Die Auszeichnung ist ein schönes Zeichen, dass sich die ehrenamtliche Arbeit lohnt. Ich freue mich sehr darüber.“ „Jana hat die Auszeichnung vollkommen verdient, trotz ihres jungen Alters ist sie bereits sehr engagiert im Verein, bringt sich immer ein und schaut über den Tellerrand hinaus“, lobt TSG-Jugendleiter und Melder Oliver Hoffmann Wigands Arbeit.

Daniel Waßmer, Fußballkreis Bruchsal

Daniel Waßmer (23) vom TuS Mingolsheim

„Daniel ist zuverlässig und sehr beliebt bei den Kindern. Wir sind alle sehr froh, dass wir ihn im Verein haben“, begründet TuS-Jugendleiter Matthias Hochstadt die Nominierung von Daniel Waßmer zum Ehrenamtspreis. Der 23-jährige Student ist seit 2015 beim Bruchsaler Club, spielt seitdem in der Herrenmannschaft und engagiert sich als Jugendtrainer, verantwortet momentan die C-Junioren. Schon während seines Freiwilligen Sozialen Jahres beim VfR Olympia Kronau betreute er verschiedene Mannschaften der Jugendspielgemeinschaft. „Die Arbeit mit den Kindern macht mir großen Spaß und passt super zu meinem Sportwissenschaftsstudium. Es bereitet mir Freude den Jungs etwas beizubringen, sie bei der Umsetzung zu beobachten und eine Entwicklung zu sehen“, beschreibt Daniel seine Motivation für das ehrenamtliche Engagement. Durch seine fachkundige, freundliche und zuvorkommende Art hat er sich ein überdurchschnittliches Maß an Vertrauen und Respekt für seine Arbeit verdient. Beim Übergang der D-Jugendspieler aus drei Vereinen in die C-Jugend-Spielgemeinschaft war Daniel, der sich momentan in der Trainer B-Ausbildung befindet, treibende Kraft. Mit hohem Maß an Taktgefühl, Einfühlungsvermögen und Integrationsfähigkeit gelang es eine funktionierende und schlagkräftige C-Jugend zu bilden. „Die Auszeichnung ist eine Wertschätzung meiner Arbeit, über die ich mich sehr freue. Ich bin gespannt, was ich bei der Spanien-Reise noch alles dazulernen werden.“

Sebastian Weiß, Fußballkreis Karlsruhe

Sebastian Weiß (30) vom SV Bad Herrenalb

Seit vier Jahren ist Sebastian Weiß beim SV Bad Herrenalb tätig, zunächst als Co-Trainer der B-Junioren, zur Saison 2017/18 übernahm er das Cheftraineramt bei der U17 und unterstützte zusätzlich den A-Junioren-Trainer. Seit 2018 ist der 30-jährige zusätzlich Jugendleiter und war hauptverantwortlich für das Zustandekommen einer Spielgemeinschaft bei den D-Junioren, ohne die ein Aufrechterhalten des Spielbetriebs in dieser Altersklasse nicht möglich gewesen wäre. Gemeinsam mit den Spielführern der B-Jugend nahm Sebastian am bfv-Führungsspielertreff teil, um auch dort die Zukunft mit zu gestalten. „Die Auszeichnung ist eine Wertschätzung für die investierte Zeit sowie eine Würdigung der geleisteten Arbeit. Über die Ehrung freue ich mich sehr.“

Oliver Kern, Fußballkreis Pforzheim

Oliver Kern (20) von TuS Ellmendingen

„Die Arbeit mit Kindern auf dem Fußballplatz, zu sehen, wie sie sich entwickeln und Spaß dabei haben – das sind die Gründe, warum ich als Jugendtrainer arbeite“, erklärt Oliver Kern seine Motivation für das ehrenamtliche Engagement beim TuS Ellmendingen. Seit 2015 leitet er Trainingseinheiten, war zunächst für die Bambini, anschließend für die D- und aktuell für die C-Junioren verantwortlich. „Zuerst habe ich es gar nicht kapiert, dachte, dass die Gewinnbenachrichtigung per Mail nur Spam ist. Als ich es dann genauer gelesen habe. war ich total überrascht, hatte ein riesen Grinsen im Gesicht, konnte es gar nicht glauben. Von meiner Nominierung wusste ich im Vorfeld nichts, umso größer war dann meine Freude über die Auszeichnung.“ TuS-Jugendleiter und Melder Jörn Groß: „Oliver ist seit mehreren Jahren bei uns Jugendtrainer, setzt sich mit viel zeitlichem Einsatz für den Nachwuchs in unserem Verein ein. Er ist zuverlässig, engagiert und hat vor kurzem auch den C-Schein gemacht.“

Nele Schmitt, Fußballkreis Tauberbischofsheim

Nele Schmitt (17) vom TSV Tauberbischofsheim

Bereits mit vier Jahren kam Nele Schmitt zum Fußball. Sie begann in Grünsfeld bei den Jungs, wechselte anschließend zu den Juniorinnen des TSV Tauberbischofsheim. Durch ihre Trainerin angesprochen, absolvierte die heute 17-jährige Schülerin 2018 ihre Ausbildung zum Junior-Coach am Gymnasium in Lauda-Königshofen. Mit dem dort erlangten Wissen übernahm Nele die D-Juniorinnen des TSV. Zusätzlich spielte sie bei den B-Juniorinnen und in der Landesliga im Frauenteam der Spielgemeinschaft Dittwar/Tauberbischofsheim. „Mir hat es Spaß gemacht und ich wollte es unbedingt machen“, erklärt die Fußballheldin ihr großes Engagement – auch wenn am Wochenende drei Spiele als Trainerin und Spielerin zu bestreiten mitunter anstrengend gewesen sei. „Als aktive Spielerin ist sie stets Vorbild für ihre jungen Fußballerinnen“, betont Jugendleiterin Stefanie Hartnagel, die Nele für die Auszeichnung vorgeschlagen hat. In dieser Saison trainiert die Abiturientin zusammen mit Ralf Schneider die B-Juniorinnen. „Am Anfang war es etwas schwierig, da ich nur ein Jahr älter bin – mit den Mädels zusammen gespielt habe und befreundet bin“, gibt Nele zu. Doch der Erfolg gibt dem Trainerteam Recht. „Sie ist immer zuverlässig und zeichnet sich durch ihr großes Engagement auf und neben dem Platz aus“, betont Hartnagel. Bei Wind und Wetter fährt Nele mit dem Roller von ihrem Wohnort Krensheim nach Tauberbischofsheim zu den Trainingseinheiten. Immer im Gepäck dabei: witzige, kreative Ideen. Auch bei Vereinsfesten, Spiel- und Aktionstagen packt sie mit an. Beim Juniorinnen-Hallenturnier im Dezember 2018 betreute und führte sie nicht nur ihr Team, sondern organisierte den Kuchen- und Getränkeverkauf sowie die Turnierleitung. Auch die Saisonabschlussfeier 2019 mit Schlauchbootfahren auf der Tauber war bei ihren Mädels ein voller Erfolg, für die sie auch neben dem Spielfeld da ist. „Bei Nele stimmt einfach das Rundum-Paket“, fasst Hartnagel zusammen. Nach dem Abitur in diesem Jahr soll ein FSJ bei der Badischen Sportjugend folgen. Zuvor freut sich Nele aber auf die Bildungsreise nach Spanien, bei der sie weitere Erfahrungen sammeln möchte.

Yannik Schulte, Fußballkreis Buchen

Yannik Schulte (21) vom FC Blau-Weiß Schlossau

„Yannik Schulte verdient die Ehrung als Fußballheld“, ist Klaus-Dieter Klopsch überzeugt. Als erster Vorsitzender des FC Blau-Weiß Schlossau hat er den 21-Jährigen für die Auszeichnung vorgeschlagen. Seit den Bambini im Verein, durchlief Yannik erfolgreich alle Jugendmannschaften und trug erheblich zu mehreren Meisterschaften und Pokalsiegen der Blau-Weißen bei. „Er ist unheimlich auf den Verein und auf Fußball fokussiert“, so Klopsch über Yannik, der schon früh die Bereitschaft zeigte, seinem Hobby mehr Zeit zu widmen als üblich. Er übernahm ab 2017 Verantwortung als Trainer und Betreuer bei den C-Junioren. Seine Mannschaft wurde 2019 Kreispokalsieger. Zuvor betreute er bereits die E-Junioren. Auch ist er Mitglied im Festausschuss und organisiert bei Sportfesten als „Tagesverantwortlicher“. Ob Altpapiersammlung oder Sportheimdienst: Für Yannik ist es selbstverständlich, auf den Dienstplänen des Schlossauer Fußballclubs zu stehen. Dabei überzeuge er durch seine ausgleichende Art, einem hohen Maß an Selbstmotivation und Fairness, so Klopsch: „eben jemand, dem man sich im Verein wünscht“. Selbst bei Schulstress hätte Yannik, der gerade seine Ausbildung zum Steuerfachangestellten absolviert, immer 100 Prozent gegeben. „Ich bin komplett fußballverrückt“, bestätigt dieser. Für ihn sei es wichtig, dass die Jungs gerne ins Training kommen, „das möchte ich weitergeben“ – Erfolg ist zweitrangig. Neben seinem ehrenamtlichen Engagement spielt Yannik in der 1. Mannschaft. Als Leistungsträger sei er auch hier Vorbild und bei seinem Team anerkannt, so Klopsch. Und der Einsatz von Yannik bleibt nicht nur auf den Sport beschränkt. Als Kassier und Mitglied im Vorstandsteam „Jugendkeller Schloßau e.V.“ engagiert er sich darüber hinaus in seinem Ort. Für Yannik steht fest: „Meine Vereinskameraden – ob beim FC oder im Jugendkeller – haben ebenso ihren Anteil an der Auszeichnung“. Diese hätten bereits mit ihm gefeiert, schließlich bekomme man so einen Preis nicht alle Tage. Besonders freut sich Yannik auf die Bildungsreise nach Spanien und auf den Austausch mit den anderen Fußballhelden.

Sven Berberich, Fußballkreis Mosbach

Sven Berberich (18) vom FV Mosbach / SpVgg Neckarelz

„Von sich aus stieg Sven schon früh als Trainer ein“, beschreibt Thomas Berberich die Anfänge des ehrenamtlichen Engagements seines 18-jährigen Sohnes. Als leidenschaftlicher Fußballer brachte er ihn bereits mit vier Jahren zum Sport. „Ich war mit meinem Trainer nicht zufrieden und wollte Jugendliche selbst weiterentwickeln“, nennt Sven die damaligen Gründe für sein Interesse am Trainerjob. Er ließ sich am Nicolaus-Kistner-Gymnasium in Mosbach zum Junior-Coach ausbilden, übernahm mit Einsatz und Leidenschaft in den vergangenen beiden Spielzeiten bei der SpVgg Neckarelz, bei der er zu diesem Zeitpunkt spielte, als Co-Trainer die C-Junioren. Als B- und A-Jugend-Spieler in der Verbandsliga nahm er sich Zeit, zwei- bis dreimal in der Woche mit den Jugendspielern zu trainieren und am Wochenende als Trainer zu agieren. „Ich liebe Fußball, es geht bei mir immer um Fußball“, so der Abiturient. Diese Liebe zum Sport möchte der Fußballheld an die Kinder weitergeben. Nach seinem erneuten Wechsel zu seinem Stammverein FV Mosbach übernahm er dort zusammen mit seinem Vater die F-Jugend. Nachdem er die Ausbildung zum C-Trainer erfolgreich abgeschlossen hat, möchte er 2020 nun den Trainer B absolvieren. Sein Vater bestätigt: „Was er anpackt hat Hand und Fuß.“ Als Trainer und Führungsspieler ist Sven bei seinen Spielern und Mitspielern geschätzt und beliebt. Nach dem Abi soll es sportlich weitergehen. Geplant ist ein FSJ im Sportkreis Mosbach, bei dem er AGs leiten wird und sich als Trainer weiterentwickeln möchte. Besonders freue er sich – wenn alle Prüfungen durch sind – auf die Bildungsreise nach Spanien, ist gespannt auf den Austausch mit den anderen Fußballhelden.

Janosh Zieger, Fußballkreis Sinsheim

Janosh Zieger (26) vom TSV Kürnbach

„Ich bin schon immer mit dem Verein verwurzelt“, begründet Janosh Zieger sein außergewöhnliches Engagement für seinen Heimatverein TSV Kürnbach. Seine ganze Familie ist dort ehrenamtlich aktiv – von den Eltern über den Bruder bis hin zum Onkel. Der mittlerweile seit zwei Jahren in Stuttgart lebende Student fühlte sich daher für „seine Jungs“ verantwortlich, als dem TSV ein Jugendtrainer fehlte. „Eigentlich war ich eher als Unterstützung eingeplant“, so der 26-Jährige, jetzt sei er aber Haupttrainer. Neben seinem dualen Studium „Public Management“, das er in Ludwigsburg absolviert, nimmt er sich die Zeit, um an zwei Tagen in der Woche gemeinsam mit seinem fünf Jahre jüngeren Bruder Nicolas die D- und C-Junioren des TSV zu trainieren. „Ich kenne als Trainer viele der Jungs seit der F-Jugend“, so Janosh, der im Anschluss ans Jugendtraining noch selbst die Kickschuhe schnürt. Als einer der Kapitäne der 1. Mannschaft spielt er mit Kürnbach in der Landesliga. Nach der Teambesprechung kann es donnerstags dann schon mal Mitternacht werden, bis Janosh wieder in der Landeshauptstadt eintrifft. „Ohne meinen Bruder könnte ich es gar nicht schaffen“, betont er, denn am Wochenende stehen zudem Spiele an. Wird es zeitlich bei den beiden eng, bekommen sie noch Unterstützung aus der 1. Mannschaft. „Uns ist es wichtig, dass sich die Spieler mit dem Verein identifizieren“, so Vorsitzender Marcel Genc, der Janosh als Fußballheld vorgeschlagen hat. Ihm gefalle bei Janosh die gute Balance aus Erfolgsstreben aber auch Spaß am Vermitteln von Fußball. „Erfolg wird bei ihm auch mal hinten angestellt“, so Genc. Denn beim TSV Kürnbach gilt in der Jugend: Alle Kinder spielen und das Erlebnis ist wichtiger als das Ergebnis. Dies lebe Janosh schon seit sieben Jahren als Trainer vorbildlich vor. Gilt es, Turniere oder Vereinsfeste beim TSV zu organisieren, packt er ebenso mit an. Auch bei seinem FSJ beim ATSV Mutschelbach stand der Fußball im Mittelpunkt. „Das Engagement ist für mich eine persönliche Bereicherung, die Arbeit mit Menschen bringt mich auch in meinem Auftreten weiter“, betont Janosh, der sich bereits sehr auf die Bildungsreise nach Spanien freut. Besonders sei er auf die anderen Fußballhelden gespannt, will mit ihnen gemeinsam neue Eindrücke sammeln.

Fabienne Heger, Fußballkreis Heidelberg

Fabienne Heger (19) vom VfB St. Leon

Zum Fußball und zum VfB St. Leon kam Fabienne Heger durch ihren Bruder Marcel. Bis zur U15 war sie auch Gastspielerin bei der TSG Hoffenheim, aktuell spielt die 19-Jährige beim Frauenteam der Spielgemeinschaft St. Leon/Mingolsheim in der Landesliga. Zusätzlich engagiert sich Fabienne als Trainerin der C-Junioren, die sie mittlerweile seit drei Jahren beim VfB betreut. 2017 konnte sie mit ihnen die Staffelmeisterschaft feiern. „Zuerst habe ich den DFB-Junior-Coach gemacht und Schul-AGs trainiert“, beschreibt Fabienne ihren Einstieg als Trainerin. Danach folgte der Trainer-C, den sie zusammen mit ihrem Bruder absolvierte. Doch das hat der Studentin, die Sport und Biologie auf Lehramt in Karlsruhe studiert, noch nicht gereicht. „Ich wollte dann auch die andere Sicht kennenlernen“, begründet Fabienne ihren Schritt, parallel zur Trainer- und Spielertätigkeit auch noch die Schiedsrichter-Ausbildung zu durchlaufen. 2019 wurde sie dafür bereits mit „DANKE SCHIRI.“ von der Schiedsrichtervereinigung Heidelberg ausgezeichnet, wo sie Ansprechpartnerin für junge Schiedsrichterinnen ist und ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Mit ihrer Begeisterung für das Schiedsrichterwesen steckte sie nicht nur ihre Geschwister Marcel und Kimberly an, die übrigens auch Trainer sind. Mittlerweile konnten durch Fabiennes Engagement zusätzlich neun Schiris gewonnen werden. „Ihre Tätigkeit auf drei Ebenen – da ist sie schon außergewöhnlich“, betont Jugendtrainer Thomas Saladin, der Fabienne als Fußballheldin vorgeschlagen hat. Sie sei hilfsbereit, übernimmt als Schiri-Patin für ihre Schwester auch sehr viele Fahrdienste. Ob Hallenspieltage, Ferienspaß, Sommerturnier, Infoveranstaltungen, Jugendsitzungen oder Winterfeier: Fabienne sei immer aktiv dabei. „Eben eine echte Fußballheldin und Vorbild für alle Jugendlichen im Verein“, so Saladin. Für Fabienne gibt es eine einfache Erklärung für ihr Engagement: „Helfen macht mir extrem Spaß.“ Dass sie dafür nun schon zweimal ausgezeichnet wurde, überraschte sie beides Mal. „Es zeigt, dass es gut ist, was du tust“, freut sie sich über die Wertschätzung ihres Ehrenamts.

Enrico Hoffmann, Fußballkreis Mannheim

Enrico Hoffmann (24) von der SG Oftersheim

Die Begeisterung für Fußball hat Enrico Hoffmann von seinem Vater in die Wiege gelegt bekommen. Bereits im Bambini-Alter kam er zur SG Oftersheim und absolvierte dort seine fußballerische Ausbildung. Um leistungsorientierter spielen zu können, wechselte er nach Schwetzingen. „Ich hatte den Wunsch, höherklassig zu spielen, war aber oft verletzt“, so der 24-Jährige, der mittlerweile Grundschullehramt studiert und kurz vor dem Abschluss steht. Sein Weg führte wieder zurück nach Oftersheim: „Mit 17 hatte ich dann meinen Fokus aufs Trainersein gelegt.“ Die E-Junioren, die er damals übernommen hatte, trainiert er noch heute – inzwischen im zweiten Jahr B-Jugend. „Mein Ziel ist es, die Jungs in den Herrenbereich zu bringen“. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie Fußball – das seien die zwei Dinge, die ihm im Leben Spaß machen. Als „Feingeist“ bezeichnet ihn Dimitrios Chrisafis. „Er ist ein großer Gewinn für uns“, betont der Jugendleiter, weswegen er ihn als Fußballheld vorgeschlagen habe. Als Trainer hat Enrico viele Talente intensiv gefördert, hat seit 2015 die B-Trainer-Lizenz. Ebenso liegt ihm aber auch die Integration schwächerer Spieler am Herzen. Mit zusätzlichem Techniktraining ermöglichte er ihnen, fußballerische Grundlagen nachzuholen. „Durch sein Engagement sind diese Kinder weiterhin im Verein aktiv“, freut sich Chrisafis. Auch Spieler mit Migrationshintergrund unterstützt Enrico aktiv. Über seine Auszeichnung als Fußballheld war er überrascht: „Ich hatte zuvor noch nichts davon gehört und wusste gar nicht, dass es das gibt.“ An der Bildungsreise werde er auf jeden Fall teilnehmen – trotz aktueller Stressphase mit der Masterarbeit: „Ich sehe es als Belohnung und freue mich darauf.“

Lea Binder, Fußballkreis Bruchsal

Lea Binder (19) vom FC Germania Forst

Ihr Vater war es, der Lea Binder beim FC Germania Forst zum Fußball brachte. Da war sie fünf Jahre alt. Ihre ersten Kickerfahrungen sammelte sie zusammen mit den Jungs, in der E-Jugend ging es dann im neu gegründeten Juniorinnen-Team weiter. Lea durchlief alle Jugendmannschaften, seit 2017 war sie im Verbandsligateam des FC Weiher in Kooperation mit FC Forst aktiv, 2019/20 spielt die 19-Jährige bei der SpG Hardt in der Landesliga. „Lea begann sehr früh als Trainerin“, betont Jörg Barthelmes, Schriftführer des Fußballclubs. Als 15-Jährige übernahm sie 2016 zusammen mit ihrem Vater die E-Juniorinnen, zu denen auch ihre jüngere Schwester gehörte. Im selben Jahr nahm sie erfolgreich am Basiswissen-Lehrgang in der Sportschule Schöneck teil. Zur Saison 2018/19 übernahm sie die D-Juniorinnen des FC. „Mädchen haben im Vergleich zu Jungs doch ihren eigenen Kopf“, ist Leas Erfahrung. Für sie sei es aber gerade wichtig, Mädchen früh zu fördern, denn: „Fußball ist ein Sport für Jungs und Mädels.“ Besonders viel Spaß macht es ihr, die Entwicklung der Kinder zu sehen, „das finde ich richtig schön“. Barthelmes schätzt an Lea ihre Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit: „Lea ist schon sehr lange am Ball und über einen großen Zeitraum herausragend“, begründet er ihre verdiente Auszeichnung als Fußballheldin. Auch neben dem Platz unterstützte Lea den Verein und den bfv bei Führungsspieler-Treffs in Forst und Schöneck. Dort warb sie als Referentin und „Best Practice“-Beispiel für junges Ehrenamt, gab Einblick in die Möglichkeiten der Qualifizierung. 2019 pausierte Lea wegen des Abiturs mit ihrer Trainertätigkeit. „Ich habe die Hoffnung, dass sie weiterhin dem FC ehrenamtlich erhalten bleibt“, so Barthelmes, „gerade für die Frauen- und Mädchenabteilung“.

Christoph Schäfer, Fußballkreis Karlsruhe

Christoph Schäfer (20) vom Karlsruher SC

„Christoph hat sich in seiner ehrenamtlichen Zeit bei uns im Verein durch seinen außergewöhnlichen Einsatz, seine riesige Leidenschaft und seinen Willen, etwas im Mädchenfußball zu bewegen, unverzichtbar gemacht“, fasst Jugendtrainer Michael Schäfer vom Karlsruher SC zusammen. Und Schäfer muss es wissen, wenn er über seinen Sohn spricht. Nach dessen Abitur hatte er ihn gefragt, ob er nicht als Co-Trainer bei den B-Juniorinnen einsteigen wolle. Bedarf war da, Christoph ließ sich darauf ein. Zuerst Verbandsliga, dann wurde mit seiner Hilfe noch ein Landesliga-Team gemeldet, um allen Spielerinnen Einsatzzeit und Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Und als ein neuer Trainer für die Oberligamannschaft gesucht wurde, sprang er auch noch kurzfristig ein. Zuerst als Interimslösung geplant, leitete er ab Oktober mit seinen beiden Trainerkollegen nun alle drei Jugendmannschaften durch die Saison. Viele Mädchen konnten so im Verein gehalten werden. Neben seinem Lehramtsstudium tüftelte Christoph oft bis tief in die Nacht an Trainingsinhalten, um die rund 40 Spielerinnen optimal zu fördern. Er selbst musste aufgrund einer Rückenverletzung nach der A-Jugend bei der SG Siemens mit dem Fußball aufhören. „Die Teams sind mir so ans Herz gewachsen“, gibt Christoph zu. „Im Traineramt gehe ich jetzt total auf.“ Trotz enormen Zeitaufwands hätte man Christoph bei jedem Spiel der Teams immer top gelaunt an der Seitenlinie gesehen, so sein Vater – auch wenn das komplette Wochenende von morgens bis abends mit Fußball gefüllt war. Nebenher übernahm er auch organisatorische Aufgaben wie Heimverkauf, Weihnachtsfeier, Saisonabschluss oder das Trainingslager für die U17, sprach dabei Eltern aktiv an. Sogar den Platz zeichnete er selbst ein, wenn Not am Mann war. Um seine Trainingsmethoden zu verbessern, finanzierte der Fußballheld seine Ausbildung zum B-Trainer selbst – trotz eines überschaubaren Budgets als Student. „Sein Streben nach Verbesserung und Perfektion spiegelt sich auch darin wieder, dass er ergänzende Trainingsmaterialien sogar selbst erwarb, um das Training zu optimieren“, so sein Vater. Dank Christophs Einsatz konnte die Damenabteilung des KSC eine Rekordanzahl an Neuzugängen bei den Mädels verzeichnen.

Daniel Tilger, Fußballkreis Pforzheim

Daniel Tilger (21) vom 1. FC Ersingen

„Daniel Tilger ist für den Verein 1. FC Ersingen und gerade für mich als Leiter der Jugendabteilung von unschätzbarem Wert“, begründet Alexander Zettelmeyer seinen Vorschlag als Fußballheld. Mit seinem Trainerteam betreute Daniel in der Saison 2018/19 die E1-Junioren des FCE und in der jetzigen Saison 2019/20 die D-Junioren. „Insgesamt geht Daniel bereits in sein fünftes Jahr als Jugendtrainer“, so Zettelmeyer über den 21-Jährigen, der zusätzlich für den Fußballclub in der Kreisklasse aktiv spielt (2. Mannschaft). Er sei im Vereinsleben eher ein „ruhiger Typ.“ Seine Ehrenamtsaktivitäten erledige er „heimlich, still und leise“, das findet Zettelmeyer sehr sympathisch. Dazu gehören immer wieder zusätzliche Dienste in der Jugendarbeit des Vereins, wo er sich einbringt. Ob Clubhaus, Kuchenverkauf oder Turnierleitung: Daniel packt mit an. „Ein junger Mensch, der heutzutage so viel Zeit und Engagement in die ehrenamtliche Vereinsarbeit investiert, ist selten geworden. Wir sind froh, jemanden wie Daniel beim FCE zu haben“, so der Jugendleiter. Mit ihm hätten sie einen „Vorzeigecharakter“ in den Reihen. Gleichzeitig erhofft sich Zettelmeyer, dass die Auszeichnung als Fußballheld auch Ansporn im Verein darstellt.

Celine Schillinger, Sonderkategorie 50 Jahre Frauen- und Mädchenfußball

Celine Schillinger (18) vom SV Zeutern

Die Begeisterung für Fußball hat sie von ihrem Vater mitbekommen, der selbst als Trainer beim SV Zeutern aktiv ist. „Schon als kleines Kind war ich immer auf dem Sportplatz“, erzählt Celine Schillinger. Mit vier Jahren kickte sie bereits bei den Jungs. In der E-Jugend gehörte sie dann zum neu gegründeten Mädchenteam des SVZ. Mit 14 Jahren, als Celine noch bei den C-Juniorinnen spielte, stieg sie selbst als Trainerin ein: „Fünf Mädchen hatten damals neu im Verein angefangen.“ Um die frisch gegründete E-Juniorinnen-Mannschaft optimal zu trainieren, ließ sie sich als 15-Jährige zusammen mit einer Freundin in der Sportschule Schöneck zum DFB-Junior-Coach ausbilden. „Der Junior-Coach hat mir viel gebracht.“ Um ihr Wissen zu intensivieren, hängte sie nach kurzer Pause gleich die C-Trainer-Lizenz an. Bis in die C-Jugend begleitete die heute 18-Jährige ihre Mädels als Trainerin. Darüber hinaus trainiert sie im AOK-Treff FußballGirls, dessen Leitung sie zusammen mit Vater Torsten Schillinger übernahm. Seit zwei Jahren ist sie auch Jugendvertreterin im Fußballkreis Bruchsal. „Celine war maßgeblich beteiligt am Aufbau der jetzigen C-Juniorinnen-Mannschaft des SV Zeutern“, bestätigt ihr Vater als Frauen- und Mädchenbeauftragter des Vereins. Mittlerweile bestehe das Team aus 15 Spielerinnen. Da Celine als angehende Diplom-Sportlehrerin sich im letzten Semester ihrer Ausbildung auf die Prüfungen konzentrieren muss, pausiert aktuell ihre Trainertätigkeit. „Ich hoffe, dass ich danach wieder etwas mit Kindern machen kann, vielleicht auch in Kombination mit meinem Beruf“, blickt sie positiv in die Zukunft. Die Freude am Fußball und die Fortschritte der Kinder zu sehen, das motiviere sie. Den geringen Altersunterschied zu ihren Mädels habe sie dabei stets positiv wahrgenommen: „Dadurch habe ich eine gute Bindung zu ihnen gehabt.“ Über die Auszeichnung habe sich die Fußballheldin, die selbst noch aktiv in der Landesliga für die SpG Hardt spielt, sehr gefreut, sieht dies als „Bereicherung und Anerkennung“.

Starterpaket für neue Ehrenamtliche

Haben Sie einen neuen Mitarbeiter für ihren Verein gefunden, der ein Amt übernimmt? Dann lassen Sie es uns wissen. Wir versenden unser "Starterpaket" inkl. einem persönlichen Willkommensschreiben, um den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Start zu erleichtern und sie in unserer Fußballfamilie willkommen zu heißen. Alles was Sie dafür tun müssen:



Tragen Sie den neuen Mitarbeiter mit seinen Kontaktdaten in den Vereinsmeldebogen im DFBnet ein.

  • Melden Sie den neuen Mitarbeiter an Stefan Moritz von der bfv-Geschäftsstelle per Mail: stefan.moritz@badfv.de
  • Der neue Mitarbeiter erhält per Post sein Starterpaket.

Bitte beachten Sie, dass wir lediglich Starterpakete inkl. Willkommensschreiben an Personen versenden, die folgendes Amt übernehmen: Vereinsvorsitzende/r, Abteilungsleiter/in Fussball, Jugendleiter/in oder Schatzmeister/in.

Muster-Stellenbeschreibungen

Folgende Muster-Stellenbeschreibungen können Sie zur Gewinnung/Ansprache von ehrenamtlichen Vereinsmitarbeitern nutzen. Hinweis. Bitte ändern/ergänzen Sie die Stellenbeschreibungen, wie es für ihren Verein passt. Jeder Verein ist anders!

Online-Beratung

meinfussball.dfb.de



DFB-Online-Vereinsberatung


Webadresse: www.dfb.de/vereinsmitarbeiter
Zielgruppen: Vereinsvorsitzende/r, Abteilungsleiter/in Fußball Jugendleiter/in, Schatzmeister/in
Inhalte: Tipps, Praxishilfen und Videos rund ums Ehrenamt.



DFB-Online-Seminare


Webadresse: seminare.fussballtraining.com
Zielgruppen: Trainer/innen, Vereinsmitarbeiter/innen
Inhalte: Online-Seminare mit Referenten/ innen zu verschiedenen Themen, wie z.B. „Wie führe ich im Ehrenamt“, „Gemeinnützigkeit“, „Torwarttraining“.

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FUSSBALL.DE


Webadresse: www.fussball.de
Zielgruppen: Alle Fußballinteressierten
Inhalte: Wettbewerbe, Aktivenbereich, Training und Service, Mediathek und vieles mehr.



Training & Wissen Online (TWO)

Webadresse: training-wissen.dfb.de
Zielgruppen: Trainer/innen und Vereinsführungskräfte
Inhalte: Alles rund um die Qualifizierung mit beispielhaften Trainingsinhalten für Trainer/innen und weiterführenden Informationen für Vereinsführungskräfte.



Stadionzeitung online

Webadresse: www.stadionzeitung-online.de
Zielgruppe/n: Pressesprecher/in
Inhalte: Kostengünstige und einfache Erstellung einer Vereins-Stadionzeitung - exklusiv für bfv-Vereine!