Zwischen Herbst 2015 und Frühjahr 2016 führte der bfv die erste Phase seiner Jugendstrategieentwicklung mit zwei Workshops und drei Regionaltreffen durch. Bei den Veranstaltungen diskutierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbands, der Kreise und der Vereine sowie A-Jugend-Spieler zukunftsorientierte Ideen für die Verbands-, Kreis- und vor allem Vereinsebene. Bei diesen Veranstaltungen wurden mehrere Bereiche als wichtig für eine erfolgreiche Jugendarbeit identifiziert und mit Vorschlägen und Beispielen gefüllt. Dabei wurde mehrfach die Bereitstellung von Materialien durch den Verband gewünscht, insbesondere von Best-practice-Beispielen und Unterlagen für die direkte Verwendung in der Vereinsarbeit (Übersichten, Checklisten, Anleitungen, …). Hier die ersten Materialien (in Klammern jeweils der Autor). Weitere können gerne eingereicht werden.
Seit 2017 setzt der bfv vermehrt auf den Dialog mit Jugendlichen. Mit den Führungsspieler*innen-Treffs erhalten sie die Möglichkeit zum Austausch untereinander, mit Verantwortlichen des Verbandes sowie gezielte Informationen zu für sie relevanten Themen. Die Verbandsvertreter*innen können Einblicke in die Gedankenwelt der B-Jugendlichen bekommen und sich deren Ansätze zum Drop-Out im Jugendbereich, Eigenschaften eines guten Trainers oder Ideen zur Gestaltung der Spielpläne anhören.
→ Tagesveranstaltung für die B-Jugend-Führungsspieler*innen eines Kreises
Fünf Ziele = fünf Blöcke
Der bfv führt Jugendvereinsdialoge durch, bei denen sich Mitglieder des Jugendausschusses, Mitarbeitende der Geschäftsstelle und Ehrenamtliche aus den Fußballkreisen die Herausforderungen im Bereich des Jugendfußballs der Vereine anhören und ihnen praktische Tipps an die Hand geben.
Jugendarbeit im Verein ist umfangreich und braucht eine gute Organisation. Jugendleiter müssen vielfältige Aufgaben bewältigen. Die Inhalte der Ausbildung zum Vereinsjugendmanager orientieren sich an diesen Anforderungen der Vereinsarbeit.
Inhalte
Organisation
Die Ausbildung zum Vereinsjugendmanager (Jugendleiter) wird zusammen mit der Badischen Sportjugend (BSJ) durchgeführt.
Die praktischen und fußballspezifischen Inhalte werden in zwei Grundlehrgängen beim Badischen Fußballverbandes vermittelt, so dass eine sehr enge Bezugnahme auf die Aufgaben von Jugendleiter*innen im Fußball gewährleistet ist. Die beiden Grundkurse können unabhängig voneinander besucht werden. Zu den Terminen
Die allgemeinen, sportartübergreifenden Inhalte (z. B. Gruppenpädagogik, Zuschüsse in der Jugendarbeit, Aufsichtspflicht, ...) entsprechen denen der Jugendleiter-Ausbildung (BSJ). Absolvent*innen der beiden fußballspezifischen Grundkurse 1 und 2 haben zur Erlangung der DOSB-Jugendleiter-Lizenz die Möglichkeit des Quereinstiegs in die sportartübergreifende Jugendleiter-Ausbildung der BSJ.
Gemmingen. Am vergangenen Wochenende fanden in der Kraichgauhalle in Gemmingen die VR-Talentiade-Turniere der Juniorinnen und Junioren statt. Bei den Jungs siegten der Stützpunkt HD-Kirchheim (Jg. 2014) und die TSG Hoffenheim (Jg. 2013), bei den Mädels sicherte sich Team A aus der Region Rhein-Neckar den Turniersieg.
Höpfingen/Pforzheim/Mannheim. Explizit den Fokus auf Jugendthemen richtet der bfv bei seinen Jugendvereinsdialogen, so zuletzt auch beim TSV Höpfingen und bei der PSG 05 Pforzheim. Beim Führungsspielertreff kommen die Jugendlichen selbst zu Wort, was im Fußballkreis Mannheim auf Begeisterung stieß.
Karlsruhe. Mit zwei richtungsweisenden Maßnahmen geht der bfv in die kommenden Spielzeiten und setzt dabei gezielt auf Nachwuchsförderung und nachhaltige Strukturen – sowohl im Jugend-, Männer- als auch im Frauenbereich.
Sinsheim/Odenwald. Zur Saison 2025/26 startet der Badische Fußballverband ein Pilotprojekt im Jugendspielbetrieb der A-, B- und C-Junioren in den Fußballkreisen Sinsheim, Mosbach, Buchen und Tauberbischofsheim. Was sich genau ändert und welche Ziele damit verbunden sind, erklärt Verbandsjugendleiter Rouven Ettner im Interview.
Pforzheim/Walldorf. Gute Jugendarbeit ist es wert, gewürdigt zu werden. Daher belohnt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) durch sein Bonussystem Vereine für die Ausbildung von Nachwuchsfußballerinnen und -fußballern, die den Sprung in die U-Nationalmannschaften ihres jeweiligen Jahrgangs geschafft haben.
Karlsruhe. Gute Nachwuchsarbeit muss belohnt werden: Daher honoriert der DFB mit seinem Bonussystem diese, wenn Vereine zur Entwicklung und Ausbildung künftiger U-Nationalspielerinnen und -Nationalspieler beitragen. So fließen jährlich über 500.000 Euro in die Vereinskassen von fast 150 Clubs, die diese wiederum zweckgebunden in ihre Jugendarbeit reinvestieren müssen.